Altarweihe in Mehren St. Matthias

Mehren Die Pfarrkirche St. Matthias der Ortsgemeinde Mehren in der Vulkaneifel beherbergt einige kunstgeschichtlich bemerkenswerte Elemente. Der einem (älteren) romanischen Kirchenschiff angefügte Chor der Ostseite, das im Jahre 1824 einem neuen weichen mußte, geht auf das Jahr 1534 zurück. Der dem „neuen“ Kirchenschiff hinzugefügte Kirchturm gilt als „Wahrzeichen“ Mehrens. Nach Renovierungsarbeiten im 20. Jahrhundert hat der alte Chorraum wieder seine zentrale Bedeutung als Altarraum. Prunkstück der Kirche ist das aus dem Kloster Himmerod stammende Renaissanceportal.

Foto Marina Greis

Mehren_AltarraumBei der Altarweihe und Feier des vorläufigen Abschlusses der Renovierung am 25. Oktober 1998 wurden Reliquien des heiligen Simeon, der seligen Blandine Merten und des Gründers der Kongregation der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf Peter Friedhofen in den Altar eingesetzt. Außerdem befindet sich in der Reliquienkammer ein kleiner Teil des Altars, an dem Karl Leisner im Konzentrationslager Dachau am 17. Dezember 1944 die Priesterweihe empfing und am 26. Dezember 1944 seine Primiz feierte.

Foto Bernd Schlimpen

Siehe Link zum Dachau-Altar