Archiv für den Autor: Hans-Karl Seeger

Karl Leisner und die Ikone „Salus Populi Romani” in Santa Maria Maggiore in Rom

Die Ikone „Salus Populi Romani – Heil des römischen Volkes“ in der Basilika Santa Maria Maggiore wird, ebenso wie früher ihr Gedenktag, in Erinnerung an die Legende von einem wunderba­ren Schnee­fall am 5. August mit Erscheinen der Gottesmutter und ihrer Aufforderung zum Bau einer Kirche, auch „Maria Schnee” genannt. Der Gedenktag heißt heute „Weihe der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom“.

Quelle der Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 02.02.2018)

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Karl Leisner und seine Spiele (13)

Kaspertheater – Das Handpuppenspiel

Kinder, vor allem Mädchen, spielen für sich allein oder mit anderen Kin­dern mit Puppen. Aber Kin­der spielen auch mit Puppen vor anderen und für andere. In beiden Fällen wird die Phantasie der Kinder angeregt und schöp­ferisch tätig. Das kind­liche Spiel mit der Puppe erzeugt ein Abbild des Le­bens, sei es, daß das Kind das Leben der Er­wachsenen nachahmt, sei es, daß es sein eigenes Seelenleben in die Puppe hineinlegt. Das kindliche Spiel mit der Puppe dient dem Ausdrucksbedürfnis des Kindes, das Spiel mit dem Kasper seinem Mittei­lungsbedürfnis. Beim Spiel mit der Puppe schaut eher zufällig jemand zu, beim Spiel mit den Handpuppen sind Zuschauer betei­ligt und werden in das Spiel mit ein­bezogen, indem es auch Dia­loge des Kaspers vor allen mit den Kindern unter den Zuschauern gibt. Manch­mal ist es spannender, in die Gesichter der Kinder zu schauen als auf die Bühne.

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Dr. Joseph Goebbels und Karl Leisner

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / Fotograf: Heinrich Hoffmann / CC BY-SA 3.0 de (abgerufen 11.01.2018)

Dr. Joseph Goebbels (* 29.10.1897 in Rheydt, † Suizid 1.5.1945 im Führerhauptquartier in Berlin) – radikal­er Ver­treter des Nationalsozialis­mus – aufgewachsen in Rheydt in be­schei­denen katholischen Verhältnissen – Studium mit finanzieller Unterstützung des katho­li­schen Al­bertus-Magnus-Vereins 1917–1921 – Mitglied der NSDAP 1924 – Gaulei­ter von Ber­lin 1926 – Heraus­geber der Wochen­zeitschrift Der Angriff 1927–1935 – Reichs­propa­gandaleiter der NSDAP 1929 – Reichsminister für Volksaufklärung und Pro­paganda ab 1933 – Aufruf zum totalen Krieg im Ber­liner Sportpalast nach der ver­lorenen Schlacht von Stalingrad 18.2.1943 – Er gilt u. a. als hauptverantwortlich für die NS-Verbrechen. Nach Adolf Hitlers Selbstmord töteten Magda und Joseph Goebbels ihre sechs Kinder und nah­men sich selbst das Leben.

 

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Karl-Leisner-Ausstellung in Groesbeek verlängert

Am Sonntag, dem 29. Oktober 2017, gedachten zahlreiche Menschen aus den Niederlanden und aus Deutschland in einer großen Gedenkfeier des „Großen Jungenlagers in Groesbeek“ 1934. Die Feier begann am ehemaligen Lagerplatz, setzte sich fort in der Kirche St. Cosmas und Damianus, in der die Jungen 1934 täglich an der Messe teilgenommen hatten, und endete in Mariёndaal, dem damaligen Kloster der deutschen Borromäerinnen.

Die Ausstellung „Karl Leisner 1915-1945, Märtyrer und Seliger“ im Nationaal Bevrijdingsmuseum in Groesbeek wird wegen ihres großen Erfolges bis zum 31. März 2018 verlängert.

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Vor 135 Jahren wurde Bischof Heinrich Wienken geboren

Bischof Heinrich Wienken (* 14.2.1883 in Cloppenburg, † 21.1.1961 in Berlin, beigesetzt auf dem Friedhof von Cloppenburg) – Abitur in Vechta 1904 – Theologiestudium in Innsbruck/A 1904–1908 – Eintritt ins Priesterseminar in Münster 1908 – Priester­weihe 5.6.1909 in Münster – Ernennung zum Koadjutorbischof des Bi­stums Meißen mit Sitz in Bautzen 23.2.1937 – Bischofs­weihe am 11.4.1937 in Mün­ster durch die Bischöfe Clemens August Graf von Galen u. Konrad von Prey­sing – Tätig­keit in Bautzen bis November 1937 – Durch die Rückkehr des von den Nationalsozialisten verhaf­te­ten und verurteilten Bischofs Petrus Legge[1] fühlte er sich über­flüs­sig in Bautzen. Am 15.10.1937 wurde er von seinen Pflichten als Koad­jutor entbunden. Er leitete von Dezem­ber 1937 (vorgesehen war schon der 13.1.1937) bis zum 9.3.1951 in Berlin das Kom­missa­riat der Fuldaer Bischofs­konferenz, Wichmannstr. 14, und hielt dort die Kon­takte zum Reichs­­­sicherheits­hauptamt. An­schlie­ßend übernahm er bis zum 21.8.1957 das Amt als Bischof von Meißen.

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Können Frauen geweiht werden?

Wilfried Härle
Von Christus beauftragt
Ein biblisches Plädoyer für Ordination und Priesterweihe von Frauen
Leipzig 2017
182 Seiten, 18,00 €

Unter der Überschrift „‚Frau Pfarrerin’ Der evangelische Theologe Wilfried Härle begründet biblisch die Ordination der Frau.“ besprach Irene Leicht in der Zeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART Nr: 6 vom 11. Februar 2018 das Buch von Wilfried Härle.

Karl Leisner hätte das Thema interessiert.

 

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Karl Leisner und seine Spiele (12)

Hahnenkampf – Hinkkampf

Ein Zweikampf. Die beiden Jungen hüpfen auf einem Bein, die Arme vor der Brust oder hinter dem Rücken verschränkt, gegeneinander und suchen sich durch Stoßen, Schieben, Ausweichen vor dem Stoß des Gegners zum Aufsetzen des zweiten Fußes zu zwingen (Foerster, Heinrich: „Spiele im Heim und draußen”, Köln 21931: 43).

Quelle des Fotos: Karl-Leisner-Archiv

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