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	<title>Karl-leisner.de - Aktuelles</title>
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	<description>Blog des Karl Leisner Kreises</description>
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		<title>Karl Leisner – Vorbild im Alltag</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 18:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Heiliger Viktor und seliger Karl Leisner als Vorbilder im Alltag

Zur Eröffnung der Seniorenwallfahrten im Bistum pilgerten 500 Frauen und Männer, die älter als 60 Jahre alt sind, zum St.-Viktor-Dom nach Xanten. Aus dem ganzen Bistum waren sie gekommen. Xanten sei einer der ältesten Wallfahrtsorte, sagte Regionalbischof Wilfried Theising. Seit 1650 pilgerten Menschen zum Grab des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/1771.jpg&amp;w=92&amp;h=69&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Heiliger Viktor und seliger Karl Leisner als Vorbilder im Alltag</p>
<p><span id="more-1771"></span></p>
<p>Zur Eröffnung der Seniorenwallfahrten im Bistum pilgerten 500 Frauen und Männer, die älter als 60 Jahre alt sind, zum St.-Viktor-Dom nach Xanten. Aus dem ganzen Bistum waren sie gekommen. Xanten sei einer der ältesten Wallfahrtsorte, sagte Regionalbischof Wilfried Theising. Seit 1650 pilgerten Menschen zum Grab des heiligen Viktor. Wie der selige Karl Leisner sei er Glaubenszeuge und Vorbild im Alltag.</p>
<p>Foto: Fischer</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_17_Xanten.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1772" title="2012_05_17_Xanten" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_17_Xanten-286x300.jpg" alt="" width="286" height="300" /></a></p>
<p>Kirche + Leben zum 20. Mai 2012</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Karl Leisner und der Bamberger Reiter</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 14:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Karl Leisner schrieb am 10. November 1935 in sein Tagebuch:
Wohl steht der Reiter im Dom zu Bamberg aus Stein gemeißelt von Meisters Hand, doch ist er nicht Standbild und totes Werk nur, NEIN: Deut­schen Jungmanns lebendig’ Bild! Macht und Gnade, Mut und Beherrschung, Zucht und Schön­heit, Gehorsam und Liebe künden die Züge des Reiters. MÖCHTEST [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/1760.jpg&amp;w=92&amp;h=69&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Karl Leisner schrieb am 10. November 1935 in sein Tagebuch:</p>
<p><em>Wohl steht der Reiter im Dom zu Bamberg aus Stein gemeißelt von Meisters Hand, doch ist er nicht Standbild und totes Werk nur, NEIN: Deut­schen Jungmanns lebendig’ Bild! Macht und Gnade, Mut und Beherrschung, Zucht und Schön­heit, Gehorsam und Liebe künden die Züge des Reiters. MÖCHTEST NICHT DU DIESER REITER SEIN? (Tgb. Nr. 16, S. 69)</em></p>
<p><span id="more-1760"></span></p>
<p>Bamberg gedenkt seines ersten Domes, der vor 1000 Jahren geweiht wurde. Karl Leisner hätte an dem Jubiläum lebhaft Anteil genommen. Der Bamberger Reiter im Dom hat ihn und die Jugend seiner Zeit stark geprägt.</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_17_BambergDom.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1761" title="2012_05_17_BambergDom" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_17_BambergDom.jpg" alt="" width="176" height="129" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_17_BambergReiter.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1762" title="2012_05_17_BambergReiter" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_17_BambergReiter.jpg" alt="" width="179" height="282" /></a></p>
<p>Vom 17. bis 21. Mai 1932 war das 1. Reichstreffen der Sturmschar in Koblenz mit Lager, Sportturnier und Lagerzeitung vom Treffen. Der Bamberger Rei­ter wurde als Leitbild propagiert. 1934 heißt es im Rundbrief der Sturmschar:</p>
<p>Ein anderes Symbol ist der Bamberger Reiter. Ein ganz anderes Symbol [als das Christusban­ner]. Eine Gestalt, die uns etwas zu sagen hat, die uns verpflichten will zu heroischem Leben. Es müssen alle unsere Kerle mit der Zeit die Gestalt des Bamberger Reiters kennen lernen. In unseren Zimmern, unseren Heimen, unserer Bude soll immer wieder uns der Bamberger Reiter mahnen und rufen zum ritterlichen Tun und ritterlichen Stolz.<a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-admin/post-new.php#_ftn1">[1]</a></p>
<p>[...]</p>
<p>Im Alter der Jungenschaft reifen wir zum Jüng­ling heran, der zu sich selbst kommt, der sich selbst entdeckt. Oftmals fehlt diese Selbstent­deckung. Daraus entsteht die Aufgabe des Füh­rers, zu dieser Jünglingsgestalt den Jungen zu führen.</p>
<p>Der Bamberger Reiter ist ein Ausdruck die­ser Jünglingsgestalt. Er ist auch das Symbol der Sturmschar. Sturmschar muß aus dem Geiste dieses christlichen deutschen Reiters geformt werden. Wer aber zum Reiter kommen will, muß durch eines der Tore am Bamberger Dom, durch die Adamspforte, durch die Fürstenpforte oder durch die Gnadenpforte. Jedes dieser Tore ist in dem anderen geheimnisvoll enthalten. Die Adamspforte sagt: Lebe ein natürliches Leben, ein blutvolles, ein kraftvolles Leben. Das Für­stenportal sagt uns: Lebe ein adeliges, ein he­roisches, ein heldisches Leben und die Gnaden­pforte will uns ermahnen: Lebe ein übernatürli­ches, ein erhöhtes, ein göttliches Leben.</p>
<p>Es ist also unsere Aufgabe, das vitale Leben zu fördern. Der blutvolle, sehnsuchterfüllte, ener­giegeladene Mensch, der den Hufschlag im Blute hat wie es Gmelin [1886-1940] in „Konra­din reitet“<a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-admin/post-new.php#_ftn2">[2]</a> schildert, ist unsere Aufgabe. Der Mensch soll aufs Ganze gehen, ein Ja oder Nein wollen wir hören, damit stehen wir in der heldi­schen, stoi­schen Haltung. Der Reichspropagan­daminister [Joseph Goebbels] sprach einmal: Le­ben, das fällt uns Deutschen so schwer, aber sterben, das können wir fabelhaft. All das muß aber gebän­digt werden, geweiht werden durch den Geist der Ritterlichkeit, durch die Adeligkeit und die adelige Form.<a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-admin/post-new.php#_ftn3">[3]</a></p>
<p>1935 hieß es dann:</p>
<p>Der Bamberger-Reiter ist wohl die Figur, die am stärksten in den vergangenen Jahren Symbol der Schar geworden ist. Der Bam­berger-Reiter hat uns etwas gesagt. Wir haben gehört, wir ha­ben sein Bild gesehen und müssen nun das in uns Leben werden lassen. Allmählich aber ist der Reiter zu Tode symbolisiert. Wenn jetzt so­gar moderne Zeitschriften als Reklamefigur für 4711 den Bamberger Reiter gebrauchen, dann, so meinen wir, ist sein Wert dadurch nicht ge­sunken, aber das Gespräch über ihn und seine Verwertung ist zu Ende.<a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-admin/post-new.php#_ftn4">[4]</a></p>
<p>Am Sonntag, dem 10. Februar 1935, schrieb Karl Leisner in sein Tagebuch:</p>
<p><em>Der Bamberger Reiter blickt uns an aus wei­ten Fernen und „Konradin reitet“ in uns und – wir verstehen, folgen! – Glutender Brand für diese Drei Reiche [Jugendreich, Deutsches Reich, Gottesreich] und ihre große Einheit und Kraft hat uns ge­packt. (Tgb. Nr. 15, S. 88)</em></p>
<p>Am 6. Juni 1938 schenkte er seiner Schwester Ma­ria „Die Bildwerke des Bamberger Doms, Geleit­wort von Karl Gröber, Insel-Bücherei Nr. 140“ mit folgender Widmung:</p>
<p><em>Dir, Maria, im Gedenken an unsere große Trampfahrt von Freiburg heimwärts, besonders an die Tage in Bamberg!</em></p>
<p><em>Pfingsten 1938. Dein Karl</em></p>
<p>Auf die Innenseite des Einbandes von Tagebuch Nr. 20, in dem er vom Beginn des Arbeitsdienstes in Sachsen berichtet, klebte er eine Fotokarte mit dem Bamberger Reiter.</p>
<p>Im Tagebuch Nr. 21 notierte er:</p>
<p><em>Sonntag, 13. Juni 1937 </em></p>
<p><em>Bam­berger Reiter im „Feu­errei­ter“ gele­sen.<a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-admin/post-new.php#_ftn5">[5]</a> – Ergriffen von Dom und Reiter aufs Neue. (Tgb. Nr. 21, S. 49)</em></p>
<hr size="1" /><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-admin/post-new.php#_ftnref1">[1]</a>     Sturmschar 1934, S. 152f.</p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-admin/post-new.php#_ftnref2">[2]</a>     Gmelin, Otto: Konradin reitet, Leipzig 1933, Reclams Universal-Bibliothek, Nr. 7213</p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-admin/post-new.php#_ftnref3">[3]</a>     Sturmschar 1934, S. 159f.</p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-admin/post-new.php#_ftnref4">[4]</a>     Sturmschar 1935, S. 129.</p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-admin/post-new.php#_ftnref5">[5]</a>     „Der Feuerreiter“ vom 8.5.1937 (Jahrgang 13, Nr. 19) brachte als Titelblatt eine Abbildung des Bamberger Reiters und einen Artikel mit vielen Bil­dern „700 Jahre Bamberger Dom. Eines der größten Denkmale deutscher Baugeschichte.“</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_17_Feuerreiter.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1763" title="2012_05_17_Feuerreiter" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_17_Feuerreiter-220x300.jpg" alt="" width="220" height="300" /></a></p>
<p>Münster, Donnerstag, 7. Juli 1938</p>
<p><em>Der Reiter in Bamberg und der Priester<a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn1">[1]</a>: Tiefe Eindrücke zum priesterlichen Opfer, aber auch entsetzliches Nüchternwerden in legendo epistolam ep. bav. [beim Lesen des Hirtenbrie­fes der Bayerischen Bischöfe<a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn2">[2]</a>]. – O Gott – wo soll das hin! Ist das Würde, menschliche und christliche Größe? Wohin?! (Tgb. Nr. 24, S. 81-89)</em></p>
<p>Siehe: Rundbrief des IKLK Nr. 49, Februar 2004</p>
<hr size="1" /><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref1">[1]</a>     Karl Leisner setzte sich an diesem Tag in einem umfangreichen Tage­bucheintrag mit dem Priesterwerden auseinander.</p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref2">[2]</a>     Es handelt sich vermutlich um das u. a. bei Volk, Faulhaberakten II, Nr. 583 (S. 228-233) abge­druckte „Hirtenwort des Bayerischen Episkopats“ vom 24.11./6.12.1936. Dort heißt es einleitend:</p>
<p>Wir möchten heute ein gemeinsames Hirtenwort an Euch richten, um Euch in den ernsten, schwe­ren Glaubensstürmen der Gegenwart im Glauben zu stärken und in der Treue gegen die heilige Kir­che zu festigen.</p>
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		<item>
		<title>Bundesverdienstkreuz erster Klasse für Hermann Scheipers</title>
		<link>http://www.karl-leisner.de/blog/0512/bundesverdienstkreuz-erster-klasse-fur-hermann-scheipers/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 09:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke überreicht Prälat em. Hermann Josef Scheipers Bundesverdienstkreuz



Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke und Prälat em. Hermann Josef Scheipers
Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke hat heute (11. Mai) dem 98-jährigen Hermann Josef Scheipers aus Ochtrup das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Wege der Höherstufung verliehen.
Bereits am 25. November 2002 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/1748.jpg&amp;w=92&amp;h=69&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke überreicht Prälat em. Hermann Josef Scheipers Bundesverdienstkreuz</p>
<p><span id="more-1748"></span></p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_12_Scheiper_Foto.jpg"><img class="size-medium wp-image-1749 alignnone" title="2012_05_12_Scheiper_Foto" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_12_Scheiper_Foto-274x300.jpg" alt="" width="274" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_12_Scheiper_Foto_02.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1750" title="2012_05_12_Scheiper_Foto_02" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/2012_05_12_Scheiper_Foto_02.jpg" alt="" width="250" height="221" /></a></p>
<p>Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke und Prälat em. Hermann Josef Scheipers</p>
<p>Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke hat heute (11. Mai) dem 98-jährigen Hermann Josef Scheipers aus Ochtrup das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Wege der Höherstufung verliehen.</p>
<p>Bereits am 25. November 2002 war Prälat em. Hermann Josef Scheipers für sein langjähriges Engagement für Toleranz und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Seitdem hat er mit ungebrochener und sogar gesteigerter Einsatzbereitschaft vor allem für junge Menschen eine wichtige Erinnerungskultur geschaffen.</p>
<p>Offen verurteilte er in der Hitlerzeit die Gräueltaten der Nationalsozialisten und bot jedem Bedürftigen seine Hilfe an. Vom Oktober 1940 bis 1945 wurde Scheipers wegen seines seelsorgerischen Einsatzes für polnische Zwangsarbeiter von den Nazis ohne Urteil eingesperrt, zunächst im Polizeigefängnis Leipzig und ab 28. März 1941 im KZ Dachau. Dort kümmerte er sich um seine Mithäftlinge, darunter viele Priesterkollegen. Allein von den 3000 Priestern im KZ Dachau sind 1000 umgekommen, davon 336 in der Gaskammer von Hartheim (Österreich). Schicksale, die ebenfalls nicht vergessen werden dürfen, mahnt Scheipers mit Blick auf die vielen anderen KZ-Opfer.</p>
<p>Unmittelbar als Hermann Scheipers selbst getötet werden sollte, rettete ihn seine inzwischen verstorbene Zwillingsschwester Anna am 27. April 1945 durch eine mutige Aktion und mit ihm hunderte weitere Priester.</p>
<p>Für ihn, den heute letzten Überlebenden Deutschen aus dem „Priesterblock“ des KZ Dachau, hatte die Tyrannei jedoch noch kein Ende. Er ging – gegen erhebliche Bedenken seiner Eltern &#8211; wieder in sein Wahlbistum Meißen, in die damalige sowjetisch besetzte Zone. Dort nahm er seine Tätigkeit als Priester wieder auf, zumal dort die Arbeit der Seelsorger besonders gefragt war. Dort versuchte das DDR-Regime, ihm als Seelsorger mit Hilfe zahlreicher Spitzel „staatsfeindliche Hetze“ nachzuweisen.</p>
<p>Seine Erfahrungen unter beiden Regimen veranlassten ihn, vor allem vor jungen Menschen, über die Bedeutung von Demokratie und Nächstenliebe zu sprechen. Mit unerschütterlichem Gottvertrauen und selbstloser Menschenliebe schildert er die Untaten der beiden diktatorischen Regime ohne Rachegefühle oder Hass. Niemals greift er die konkret handelnden Personen an.</p>
<p>Bis heute empfindet es Scheipers trotz seines weit fortgeschrittenen Alters als seine Pflicht, gegen das Vergessen von Leid anzukämpfen, das Menschen und Ideologien anderen zugefügt haben. So führte ihn 2009 eine Vortragsreihe in die USA und im Mai 2011 nach Spanien. Auch in Frankreich und in den Niederlanden war er als Zeit- und Glaubenszeuge eingeladen.</p>
<p>Noch bis vor wenigen Wochen reiste Scheipers durch Deutschland. Er war ein sehr gefragter Zeit- und Glaubenszeuge auf dem Weltjugendtag in Köln und dem Ökumenischen Kirchentag in München. Nach wie vor zieht er durch seine Vorträge zu Frieden und Gerechtigkeit jeden Zuhörer durch Detailwissen in seinen Bann. Verständlich schildert und erklärt er historische Zusammenhänge und entlarvt Manipulation und Beschönigung.</p>
<p>Papst Benedikt XVI. erinnerte nach seiner Rückkehr von seiner Papstvisite in Deutschland am 28. September 2011 in Rom öffentlich während einer Generalaudienz an die ihn noch sehr bewegende Begegnung mit Prälat Hermann Scheipers in Erfurt.</p>
<p>Mit zahlreichen Veröffentlichungen setzt Scheipers Zeichen gegen die Verharmlosung von Gewalt und gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten und Andersdenkenden.</p>
<h2>Seine Autobiographie ist bereits in der 6. Auflage erschienen.</h2>
<p>Das Porträt von Hermann Scheipers, seine Lebensgeschichte, die der Nummer 24255, wurde 2011 in die Ausstellung „Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau“ übernommen, um am Beispiel einzelner ausgesuchter Häftlinge das Unbegreifliche vor dem Vergessen zu schützen. In dem 2011 erschienenen Buch „Christen im KZ – Glaubenszeugen im Nationalsozialismus“ werden 29 heroische Glaubenszeugen vorgestellt. Ein Kapitel ist Hermann Scheipers gewidmet.</p>
<p>Der MDR verfilmte sein Leben und das seiner Schwester Anna unter dem Titel „Dir gehört mein Leben“. Dieser in allen ARD-Sendern gezeigte Film liegt mit Hilfe des LWL seit Ende 2011 auch als DVD in deutscher, englischer und polnischer Sprache vor. Als modernes Kommunikationsmittel trägt es mit dazu bei, durch Zivilcourage und Gottvertrauen selbst in äußerst schwierigen Lebenszeiten Orientierung zu geben und Mut zu machen. 2011 entstand auch der dokumentarische Fernsehfilm „Nie die Hoffnung aufgeben“, den er mit dem Bayrischen Rundfunk drehte.</p>
<p>Bereits 1973 wurde Prälat Scheipers Ehrendomkapitular des Kathedralkapitels St. Petri Bautzen. Die Städte Hubertusburg-Wermsdorf und Schirgiswalde ernannten ihn 1997 beziehungsweise 2003 zum Ehrenbürger. Seit 2009 ist Scheipers Ehrenbürger der Stadt Williamsport in den USA. Papst Johannes-Paul II. ernannte ihn für sein vielfältiges und besonderes Engagement im Dienste der katholischen Kirche 2003 zum Päpstlichen Ehrenprälat.</p>
<p>URL <a href="http://www.bezreg-muenster.nrw.de/startseite/presse/%20pressearchiv/2012/20120511_">http://www.bezreg-muenster.nrw.de/startseite/presse/ </a></p>
<p><a href="http://www.bezreg-muenster.nrw.de/startseite/presse/%20pressearchiv/2012/20120511_">pressearchiv/2012/20120511_</a>RP_verleiht_Bundesverdienstkreuz_</p>
<p>1_Klasse_an_Hermann_Josef_Scheipers/index.html &#8211; 12.05.2012</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Karl Leisner kam am 4. Mai 1945 ins Waldsanatorium Planegg</title>
		<link>http://www.karl-leisner.de/blog/0503/karl-leisner-kam-am-4-mai-1945-ins-waldsanatorium-planegg/</link>
		<comments>http://www.karl-leisner.de/blog/0503/karl-leisner-kam-am-4-mai-1945-ins-waldsanatorium-planegg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 05:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Befreiung des KZ Dachau am 29. April 1945 bedeutete für Karl Leisner noch keine Freiheit. Am 4. Mai 1945 gelang es Pater Otto Pies SJ mit Hilfe von Pfarrer Friedrich Pfanzelt von der Pfarrei Sankt Jakob in Dachau, Karl Leisner aus dem KZ herauszuschmuggeln.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Pfarrhof von St. Jakob bei Pfarrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/1677.jpg&amp;w=92&amp;h=69&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Die Befreiung des KZ Dachau am 29. April 1945 bedeutete für Karl Leisner noch keine Freiheit. Am 4. Mai 1945 gelang es Pater Otto Pies SJ mit Hilfe von Pfarrer Friedrich Pfanzelt von der Pfarrei Sankt Jakob in Dachau, Karl Leisner aus dem KZ herauszuschmuggeln.</p>
<p><span id="more-1677"></span></p>
<p>Nach einem kurzen Aufenthalt im Pfarrhof von St. Jakob bei Pfarrer Pfanzelt brachte Otto Pies Karl Leisner noch am selben Abend ins Waldsanatorium Planegg. In seinem Tagebuch notierte Karl Leisner:</p>
<p><strong>Dachau, Freitag, 4.</strong><strong> Mai 1945, Heilige Mo­nika</strong><a href="#_ftn1">[1]</a> [Tgb. 27, 7–9]</p>
<p><em>Herz-Jesu-Freitag im Mari­enmonat. Habe großes Ver­trauen grad’ wegen der abso­luten Not und Schlappheit. Bete mit Mutter Monika und meiner Mutter um baldige Wende.<a href="#_ftn2">[2]</a> (Holo­caustum [Ganzhingabe]!)</em></p>
<p><em>18.00 Uhr abends [kommt] Otto mit Pfarrer von Da­chau [Fried­rich Pfanzelt]. Tiefe Rührung bei der Be­gegnung mit Geistli­chem Rat Pfan­zelt. Otto nimmt mich mit.<a href="#_ftn3">[3]</a> Schnell Ver­band bei Wenzel [Schulz].<a href="#_ftn4">[4]</a> Lokus. Anzie­hen.<a href="#_ftn5">[5]</a> Al­ler­nötigstes gepackt.<a href="#_ftn6">[6]</a> Los! Otto muß mich durchs Re­vier führen. Schlapp bin ich! Über den Ap­pellplatz. – Ab­schied. Das Riesenkreuz und der Altar mit den Fahnen stehn noch da.<a href="#_ftn7">[7]</a> Ab­schied vom Lager! </em></p>
<p><em>Gut durchs Tor [des Jourhauses] und Entlas­sung. – Ins Auto!<a href="#_ftn8">[8]</a> Deo gra­tias!!!! Keine Au­to­kon­trolle. Der Heiland bei uns!<a href="#_ftn9">[9]</a> </em></p>
<p><em>Etwas gebrochen nach der Aufre­gung und Anstrengung. Nach Dachau [zum Pfarrhof von St. Jakob]. Der gute Pfarrer [Friedrich Pfanzelt] läßt mir Weiheur­kunde rah­men. Trau­bensaft, Rot­wein, Hautöl, Schal. Rüh­rend besorgt! </em></p>
<p><em>Mor­gen Dank­messe. Präch­tiger Mann! An großen Anla­gen, Apfelblüte vorbei, über Amper­steg. (Die große Brücke durch SS gesprengt!<a href="#_ftn10">[10]</a>) Rich­tung München. Allach. Zer­störte Straßen. O – weites Land! Freiheit!! Abends beim Däm­mer­schein im Waldsanatorium gelan­det. (Maria Eich vor­bei. Zerstörte OT [Organisation Todt]-Wagen) Bomben­trichter. Da!! Freund­li­che Auf­nahme durch Obe­rin [Schwester Virgilia </em><em>Radlmair</em><em>] und Chefarzt [Dr. Bernhard Cramer].<a href="#_ftn11">[11]</a> Zimmer 76<a href="#_ftn12">[12]</a>. Im Bett. </em><em>Oh – – ! </em></p>
<p><em>Tct-Opii [Tinctura Opii]. Klei­ner Tee mit Ei. Überglück­lich!! Danken, danken, Eucharistia! [Dank­sa­gung] Otto mit mir! Er und [Fr.] Bern­hard Kranz [SJ] bleiben über Nacht da. – <span style="text-decoration: underline;">Allein</span> in einem eigenen Zimmer. </em><em>Wel­che Se­ligkeit!</em></p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> In Erinnerung an dieses Datum wurde die älteste Tochter von Karl Leisners jüng­ster Schwester Elisabeth Haas auf den Namen Monika getauft.</p>
<p>Vor der liturgischen Kalenderreform 1969/70 wurde das Fest der hl. Mo­nika am 4.5. ge­fei­ert, heute am 27.8.</p>
<p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Karl Leisner fühlte sich im Gebet verbunden mit der hl. Monika, die für ihren Sohn, den hl. Augustinus, betete und mit seiner eigenen Mutter, die ihn persönlich immer in ihr Gebet einschloß.</p>
<p><a href="#_ftnref3">[3]</a> P. Josef Fischer SAC:</p>
<p>Am 4. Mai ist noch bemerkenswert die Ent­führung von Karl Leisner aus dem Invali­denblock (Fischer 1964 Bd. III: 162).</p>
<p>P. Josef Fischer SAC selbst konnte am 21.5.1945 auf einem Milchwagen versteckt mit zwei weiteren Häftlingen aus dem Lager in Dachau entkommen.</p>
<p><a href="#_ftnref4">[4]</a> Emmerich Hor­nich:</p>
<p>Der Heiland in Brotsgestalt war ständig im Kran­kenbau. Einen ganz besonde­ren Eh­ren­platz hatte er auf Block 13, wo der Ka­me­rad Wenzel Schulz, Prior der Barmher­zigen Brüder aus Prag, das Allerheiligste ver­wahrte (Lenz 1957: 280).</p>
<p>Emmerich Hornich aus Inns­bruck am 18.2.1967 an Josef Al­binger:</p>
<p>[...] Prior der Barm­herzigen Brüder [Wenzel Schulz] von Prag, der ein weite­res getan, und ich wurden vielen zum Trotz wieder ge­sund.</p>
<p><a href="#_ftnref5">[5]</a> P. Josef Fischer SAC:</p>
<p>Herr Pater [Otto] Pies [SJ] hatte Vorsorge getroffen. In einem Kar­ton brachte er schwarze Priester­kleidung mit. Karl Leis­ner wurde nun im Re­vier in Kleriker­kleidung gesteckt. Herr Pater Pies war mit Herrn Pfarrer [Friedrich] Pfanzelt ins Lager gekommen. Beide hatten einen Er­laubnis­schein durch die Amerikaner. Nun traten sie beide wieder aus dem Lager her­aus. Herr Pfarrer gab dann Pater Pies seinen Passierschein. Herr Pater Pies ging daraufhin wieder ins Lager hinein und händigte den Schein von Herrn Pfarrer Karl Leisner aus. So ver­ließen sie nun beide das KZ. Karl Leis­ner war frei! (Fischer 1964 Bd. III: 162).</p>
<p><a href="#_ftnref6">[6]</a> Karl Leisner nahm sein angefangenes Tagebuch, die letzten Briefe von P. Otto Pies SJ, die Weiheunterla­gen und drei Röntgen­filme mit. Zurück ließ er u. a. die Meßgarnitur und die „Schönstatt-Ho­ren“.</p>
<p>Andere Unterlagen wie z. B. die Briefe von Heinrich Tenhumberg und die Gratu­la­tionen zur Priesterweihe wurden entweder schon vorher oder erst nachher aus dem KZ geschafft.</p>
<p><a href="#_ftnref7">[7]</a> Ferdinand Maurath:</p>
<p>Nach wenigen Tagen schon waren ein 20 m hohes Kreuz und drei Altäre errichtet und feierlichster Gottesdienst unter allge­meiner Be­tei­li­gung von Zelebrans und acht Leviten gehalten (Maurath 1970: 153).</p>
<p><a href="#_ftnref8">[8]</a> Laut Pfarrer Dieter Heck, Priester der Erzdiözese Freiburg, hat P. Franz von Tattenbach SJ als Spiritual in Freiburg be­richtet, er persönlich habe mit seinem eigenen Wagen P. Otto Pies SJ und Karl Leisner vom KZ Dachau zum Pfarrhaus von Dachau und weiter nach Planegg gefahren.</p>
<p>P. Hans Grünewald SJ aus München am 31.8.2001 an Hans-Karl See­ger:</p>
<p>Es war wohl nicht der Lastwagen mit einem Holz­verga­ser. Vielleicht hatte Pater von Tattenbach als Vizerektor vom Berch­mans-Kolleg in Pullach einen besseren Wa­gen.</p>
<p><a href="#_ftnref9">[9]</a> P. Otto Pies SJ:</p>
<p>Bei den wenigen aus der Krankenstube mit­ge­nommenen Sachen, die Karl aus dem La­ger rettete und in die Frei­heit mitnahm, war auch das Kostbarste, was er all die Jahre hindurch besessen hatte, die heilige Euchari­stie. Mit sei­nem Herrn in Brots­gestalt machte er seine letzte Fahrt (Pies 1950: 188).</p>
<p><a href="#_ftnref10">[10]</a> Paul Brandt:</p>
<p>Der frühere Kaplan [von Dachau] Wilhelm Schels schil­dert den Einmarsch der Ameri­kaner am 29. April 1945 folgendermaßen: „In der Früh bin ich auf dem Rad noch zu unse­rer Ne­benkir­che St. Jo­hann [an der Ecke Münchner Straße/Schiller Straße, die 1933 eingeweiht worden war] zum Got­tes­dienst gefah­ren. Während der Messe war Fliegeralarm. Ich habe die Leute heim­ge­schickt und zu Ende ze­lebriert. An­schlie­ßend bin ich gerade noch über die Am­per­brücke [Münchner Straße/Ludwig-Thoma-Straße] ge­kommen, bevor sie von der SS in die Luft ge­sprengt worden ist.“ (Brandt 1982: 34).</p>
<p><a href="#_ftnref11">[11]</a> Schwester Juvenalis Brandl:</p>
<p>Karl Leisner hatte einen Freiplatz, weil nie­mand für ihn zahlte. Wir haben uns auch nicht be­müht, einen Kosten­träger für seinen Aufent­halt zu finden (Selig­spre­chungs­prozeß: 1217).</p>
<p><a href="#_ftnref12">[12]</a> In diesem Zimmer lag Karl Leisner bis zu seinem Tod.</p>
<p>Während der Generalsanierung des Hauses, bei der jedes Zimmer mit einer Naßzelle ausgestattet wurde, drängte die Ordensleitung darauf, im Gedenken an den seligen Karl Leisner Zimmer 76 im ursprüngli­chen Zustand zu erhal­ten. Im Internet ist das Zim­mer unter der Adresse http://www. barmherzige-schwestern-muenchen.de/index.php?id=132 zu be­sichti­gen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_05_04_Planegg.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1678" title="2012_05_04_Planegg" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_05_04_Planegg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Waldsanatorium Planegg</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_05_04_Bett.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1679" title="2012_05_04_Bett" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_05_04_Bett-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Karl Leisner mit P. Otto Pies SJ (l.) und Pfarrer Friedrich Pfanzelt</p>
<p><strong>Planegg, Samstag, 5. Mai 1945, Maria, Patrona Bavariae </strong></p>
<p>[Tgb. 27, 9–12]</p>
<p><em>Mit Dankes- und Freudenträ­nen war ich ein­gedu­selt. O wie wohl ist mir. Wie ist Gott so unendlich gut. Wenn die Not am größten, hilft Er. Nur die Ganz­hin­gabe wollte Er vorher.</em></p>
<p><em>Otto kommt nach der heiligen Messe zu mir. Wir sind so glücklich. Zu mir kam der Eu­cha­ristische Heiland auch schon in der Frühe.<a href="#_ftn1">[1]</a> Die Pflege der guten Schwestern tut so gut. Die Dachauer dü­steren Bilder fallen langsam von der Seele. Ich bin freier Mensch, Alleluja! Wiedergebo­ren! Wie­der zur Men­schen­würde gelangt. Blumen auf dem Tisch. Das Cruzifix an der Wand. Die Schwe­ster bringt noch das Kölner Dombild von Stephan Lochner von Unse­rer Lieben Frau.<a href="#_ftn2">[2]</a> Alles empfehle ich Ihr, meiner gelieb­te­sten heiligen Mutter. Mhc [Mater habebit curam – Die Mutter wird sorgen]! Oft grüße ich sie mit Tränen in den Au­gen.</em></p>
<p><em>Der Chefarzt [Dr. Bernhard Cramer] kommt schauen. Der Oberarzt Dr. [Wilhelm] Cor­man aus Aachen wird mich behandeln. Ehemaliger NDer. Ia! Wie herrlich sich alles fin­det.</em></p>
<p><em>Gegen 10.00 Uhr runter im Wa­gen. Durch­leuchtung. Untersuchung. Rönt­genauf­nahme. – Ein feiner Arzt und Mensch [Dr. Wilhelm Corman]. Hat gleich mein volles Vertrauen und Sympathie. – Ich vergehe fast vor Freude und Dankbar­keit. Nachmittags kommt er zur Visite. Hört mich an über das KL. Läßt mich erzählen. Den Dreck von der Seele weg­spü­len. Das Mittag­­essen ist prächtig. So fein serviert alles und weiße Wäsche. Ich bin über alles so froh. Der Wald schaut zu mir herein. Eine fri­sche Birke. Ein grüner Buchenbusch. Und frisch ausge­schlagene mächtige Fichten.</em></p>
<p><em>Ich schaue, döse, träume, danke, streife Da­chau ab. – – Wie wonnig. Hier kann sich Leib und Seele erho­len. Ich kann wieder recht be­ten. – Aus der Stille spricht Gott – , ob­wohl ich so schlapp bin.</em></p>
<p><em> </em></p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> Karl Leisner war zu schwach, um an der Schwesternmesse in der Kapelle, die der Kurat Dr. Georg Mayr ze­le­brierte, teil­zunehmen. Es bestand eine Übertragungs­möglich­keit aus der Kapelle in die Kranken­zim­mer. Die Kommunion wurde ihm ans Krankenbett gebracht.</p>
<p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Im Kölner Dom be­findet sich die „Anbetung der Heili­gen Drei Kö­nige“ von Stephan Lochner. Laut Karl Leisners Schwester Eli­sa­beth Haas hing nicht dieses Bild an der Wand, sondern Stephan Lochners Bild „Maria im Ro­senhag“, welches sich im Kölner Wallraf-Richartz-Museum befindet. Als Postkarte und Miniposter war diese Darstel­lung in den 1920er und 1930er Jahren in Deutschland sehr ver­breitet.</p>
<p>Mutter Amalia Leisner:</p>
<p>Große Freude empfand er auch, daß man ihm das Bild der Muttergottes von Stephan Lochner ge­genüber seinem Krankenbett an­brachte (Seligsprechungs­prozeß: 149).</p>
<p>Der belgische Zeichner Didgé hat im Comic Victor in Vinculis – Sieger in Fesseln das Geschehen in folgenden Szenen dargestellt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_29_ComicKZ1.jpg"><img class="aligncenter" title="2012_04_29_ComicKZ" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_29_ComicKZ1-300x290.jpg" alt="" width="300" height="290" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortrag über Karl Leisner im „Forum Gerleve“ am 17. November 2013, 19.00 Uhr</title>
		<link>http://www.karl-leisner.de/blog/0430/vortrag-uber-karl-leisner-im-%e2%80%9eforum-gerleve%e2%80%9c-am-17-november-2013-19-00-uhr/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 15:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karl-leisner.de/blog/?p=1692</guid>
		<description><![CDATA[
  Ankündigung im „Forum Gerleve“ (www.abtei-gerleve.de, Abschnitt „Forum Gerleve“, Abschnitt „Termine“)
  
Karl Leisner — Leben und Glauben 
Hans-Karl Seeger, Billerbeck  
Der Münsteraner Theologe Karl Leisner (1915-1945) kam 1940 in das Konzentrationslager Dachau, wo er Ende 1944 die Preisterweihe erhielt. Er starb bald nach der Befreiung aus dem Lager. Der Name des 1996 seliggesprochenen Karl Leisner steht für Freude [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/1692.jpg&amp;w=92&amp;h=69&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<h4>  Ankündigung im „Forum Gerleve“ (<a href="https://email.t-online.de/kc/index.php?ctl=dereferer&amp;to=aHR0cDovL3d3dy5hYnRlaS1nZXJsZXZlLmRl" target="_blank">www.abtei-gerleve.de</a>, Abschnitt „Forum Gerleve“, Abschnitt „Termine“)</h4>
<p> <span id="more-1692"></span> </p>
<p><strong>Karl Leisner — Leben und Glauben</strong> </p>
<p>Hans-Karl Seeger, Billerbeck<strong> </strong> </p>
<p>Der Münsteraner Theologe Karl Leisner (1915-1945) kam 1940 in das Konzentrationslager Dachau, wo er Ende 1944 die Preisterweihe erhielt. Er starb bald nach der Befreiung aus dem Lager. Der Name des 1996 seliggesprochenen Karl Leisner steht für Freude am Leben und einen lebendigen Glauben.</p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_11_17_Seeger.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1693" title="2012_11_17_Seeger" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_11_17_Seeger-199x300.jpg" alt="" width="96" height="148" /></a></p>
<p>Der Billerbecker Geistliche Hans-Karl Seeger war von 1993 bis 2009 Präsident des Internationalen Karl-Leisner-Kreises. Er hat zahlreiche Bücher und Aufsätze über Karl Leisner veröffentlicht, über dessen Leben er zur Zeit eine umfangreiche Dokumentation vorbereitet.</p>
<p>Veranstaltungsort: Forum über der Gaststätte</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Befreiung des KZ Dachau am 29. April 1945 durch die Amerikaner</title>
		<link>http://www.karl-leisner.de/blog/0428/befreiung-des-kz-dachau-am-29-april-1945-durch-die-amerikaner/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 04:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karl-leisner.de/blog/?p=1668</guid>
		<description><![CDATA[
Karl Leisner erlebte die Befreiung des KZ Dachau vom Krankenbett aus. In seinem Tagebuch notierte er:

Dachau, Sonntag, 29. April 1945
Morgens in der Bettruhe Ein­schläge schwerer Artillerie in der Nähe. Maschinengewehr- und Gewehrfeuer. Die Nacht zuvor schon gute Schieße­rei. Große Hoffnung! „Der Tag für Freiheit und für Brot bricht an“ – singe ich spaßhaft und doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/1668.jpg&amp;w=92&amp;h=69&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Karl Leisner erlebte die Befreiung des KZ Dachau vom Krankenbett aus. In seinem Tagebuch notierte er:</p>
<p><span id="more-1668"></span></p>
<h3>Dachau, Sonntag, 29. April 1945</h3>
<p><em>Morgens in der Bettruhe Ein­schläge schwerer Artillerie in der Nähe. Maschinengewehr- und Gewehrfeuer. Die Nacht zuvor schon gute Schieße­rei. Große Hoffnung! „Der Tag für Freiheit und für Brot bricht an“ – singe ich spaßhaft und doch ernst.<a href="#_ftn1">[1]</a> Es wird so. Die weiße Fahne auf Komman­dantur etc. – Was wird gesche­hn? Um 17.30 Uhr die ersten amerika­ni­schen Soldaten. (Vorher Ge­rücht, das Lager sei übergeben). Riesiger Jubel im Lager, Freu­denausbrüche bis an die Grenze des Mögli­chen. Die ameri­kani­schen Sol­daten werden zerdrückt. Polen stür­men Jourhaus, zertram­peln das Hitlerbild, zerschmettern die SS-Ge­wehre. Eine Stimmung, unbeschreib­lich. In zehn Minuten flattern die Fahnen der befreiten Na­tionen.<a href="#_ftn2">[2]</a> Herr­lich! Ich liege schwer krank da. Höre das alles nur von weitem und vom Erzählen. Ziehe mir die Decke übers Gesicht und weine zehn Minuten vor überwälti­gender Freude. Endlich frei von der ver­dammten Na­zityrannei! Bis auf zehn Tage waren’s fünfein­halb Jahre hinter Git­tern [9.11.1939–29.4.1945]. Ich bin überglücklich. Heil unseren Be­freiern! Die Aufregung auf der Tbc-Sta­tion [im Block 13] ist groß.<a href="#_ftn3">[3]</a> Jeder Halbge­sunde rennt ins Lager und er­zählt hin­terher. Die Turmbesat­zungen [des Wachturms B] hatten weiße Fah­ne ge­hißt. Trotz­dem zieht noch einer seine Browning. Alle wer­den prompt um­ge­legt. Das ist Recht!<a href="#_ftn4">[4]</a></em></p>
<p><em>Die Nacht schießt eine schwere amerikanische Batte­rie über’s Lager weg. SS will das Lager wieder erobern, sagt man. Aber alles geht gut! Deo gra­tias!</em></p>
<p>Wegen des im Lager herrschenden Flecktyphus durfte nach der Befreiung durch die Amerikaner zunächst niemand das Lager verlassen.</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> letzte Zeile der zweiten Strophe des Liedes Die Fahne hoch von Horst Wessel. Karl Leis­ner inter­pretierte den Inhalt auf seine Weise.</p>
<p>Es war nicht ungewöhnlich, daß auch Gegner des Nationalsozialismus das Horst-Wessel-Lied zitierten, wenn es sich auf die betreffende Situation übertragen ließ. So schrieb Franz Brocks 1935 an stud. theol. Heinrich Tenhumberg:</p>
<p>Ich weiß: Du „marschierst im Geist in unsern Reihen mit“.</p>
<p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Heinrich Auer:</p>
<p>[...] alle Nationen waren [im Nu] mit ihren Flaggen ver­treten, 26 an der Zahl, nur eine fehlte: welche deutsche Flagge hätten wir hissen sollen? (Auer 1945: 12).</p>
<p>Johann Steinbock:</p>
<p>Die Deutschen waren die einzigen, die in diesen Tagen keine Fahne hat­ten (Steinbock 1995: 44).</p>
<p>Edgar Kupfer-Koberwitz:</p>
<p>Überall im Lager wehen jetzt von den Blocks die Fahnen in den Farben aller Län­der, die hier vertreten sind. – Wo sind sie nur herge­kommen? – Weißer Stoff, – gut: Lei­nentü­cher, Bettlaken, – aber die anderen Farben? – Ob die Kameraden sie in den Ma­gazinen der SS fanden? (Kupfer-Koberwitz 1997: 451).</p>
<p><a href="#_ftnref3">[3]</a> Edgar Kupfer-Koberwitz:</p>
<p>Dann wieder Getöse: „Ein Soldat ist im Re­vier, ein Ame­rikaner, gleich wird er hier sein!“ Und gleich darauf ist er da, ein Hüne im Stahlhelm, lächelnd, ganz ruhig und Gummi kauend. „Hallo boys!“ sagt er. Sie umringen ihn, jeder gibt ihm die Hand, wer ein paar Worte Englisch kann, sagt sie ihm. Der kleine ita­lienische Advokat, ein älterer Mann, kriecht aus dem Bett, geht hin, gibt ihm die Hand. Er steht neben dem Riesen wie ein Zwerg: „I thank you for all what you have done for us“ [Ich danke Ihnen für al­les, was Sie für uns getan ha­ben], sagt er und schaut mit nassen Augen zu dem großen Sol­daten auf. Der sagt: „Oh, das war nicht schlimm, nur so ein kleines Ge­fecht.“ Und er geht durch den Raum, umringt, alle Hände strecken sich ihm ent­gegen. Er be­ginnt zu singen: „It’s a long way to Tippe­rary, it’s a long way to go &#8230;“ Alle singen mit (Kupfer-Koberwitz 1997: 445f.).</p>
<p>Dieses alte irische Music-Hall-Lied schrieb Jack Judge am 31.1.1912. Wenn es von einer Gruppe gesun­gen wurde, kleideten sich die Sänger wie die Men­schen zu Be­ginn des 20. Jahr­hunderts. Im Ersten Welt­krieg war es ein Marsch­lied der Soldaten.</p>
<p><a href="#_ftnref4">[4]</a> Jürgen Zarusky:</p>
<p>Bei der Einnahme des Schutzhaftlagers wurde, offenbar in zwei kurz nachein­ander stattfindenden Aktionen, die gesamte 17 Mann umfassende Besatzung des Wachturms B getötet, nachdem sie sich ergeben hatte. Dabei wirkten in nicht genau zu bestimmender Weise auch Häftlinge mit, die über den Lager­zaun geklettert waren (Zarusky 2008: 122).</p>
<p>Wilhelm Haas:</p>
<p>Dadurch, daß das Wort „Recht“ großge­schrie­ben ist, deutet Karl Leisner an, daß man diese Aktion der Ameri­kaner als rech­tens im Rahmen des Kriegs­rechtes ansehen kann.</p>
<p>Der belgische Zeichner Didgé hat im Comic Victor in Vinculis – Sieger in Fesseln den Tag der Befreiung des Lagers in folgenden Szenen dargestellt:</p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_29_Comic_1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1669" title="2012_04_29_Comic_1" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_29_Comic_1-300x168.jpg" alt="" width="486" height="272" /></a></p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_29_Comic_02.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1670" title="2012_04_29_Comic_02" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_29_Comic_02-300x105.jpg" alt="" width="531" height="185" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>75jähriges Priesterjubiläum des KZ-Priesters Hermann Scheipers</title>
		<link>http://www.karl-leisner.de/blog/0426/die-kz-priester-hermann-scheipers-und-karl-leisner/</link>
		<comments>http://www.karl-leisner.de/blog/0426/die-kz-priester-hermann-scheipers-und-karl-leisner/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 04:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[
Hermann Scheipers, der letzte lebende Priester, der Karl Leisner im KZ Dachau bei der Priesterweihe die Hände auflegte, ist 75 Jahre Priester
Einladung (zum Lesen anklicken)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/1684.jpg&amp;w=92&amp;h=69&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Hermann Scheipers, der letzte lebende Priester, der Karl Leisner im KZ Dachau bei der Priesterweihe die Hände auflegte, ist 75 Jahre Priester</p>
<p><span id="more-1684"></span>Einladung (zum Lesen anklicken)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Einladung.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1685" title="Einladung" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Einladung-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" /></a><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Scheipers.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1686" title="Scheipers" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Scheipers-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" /></a></p>
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		<title>Willi Fährmann erwähnt Karl Leisner in seinem Roman „Unter der Asche die Glut“</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 18:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
In den spannenden Roman „Unter der Asche Glut, Würzburg 1997“ über die Jahre 1933 bis 1935 bindet der Schriftsteller Willi Fährmann aus Xanten auch Karl Leisner ein.



Bei der Planung einer Fahrt nehmen sich die Jungen im Roman Karl Leisner mit seinem Großen Lager 1934 in dem zu Kleve grenznahen Ort Groesbeek in den Niederlanden zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/1659.jpg&amp;w=92&amp;h=69&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>In den spannenden Roman „Unter der Asche Glut, Würzburg 1997“ über die Jahre 1933 bis 1935 bindet der Schriftsteller Willi Fährmann aus Xanten auch Karl Leisner ein.</p>
<p><span id="more-1659"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_19_FaehrmannFoto.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1660" title="2012_04_19_FaehrmannFoto" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_19_FaehrmannFoto.jpg" alt="" width="144" height="177" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_19_CoverFaehrmann.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1662" title="2012_04_19_CoverFaehrmann" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_19_CoverFaehrmann-228x300.jpg" alt="" width="228" height="300" /></a></p>
<p>Bei der Planung einer Fahrt nehmen sich die Jungen im Roman Karl Leisner mit seinem Großen Lager 1934 in dem zu Kleve grenznahen Ort Groesbeek in den Niederlanden zum Vorbild:</p>
<p>„Bei uns in der Gruppe ist was los, Christian. Wir wollen mit Adalbert Voss im Herbst eine Woche auf Fahrt gehen. Aber es wird gemunkelt, keiner aus der Katholischen Jugend komme in eine Jugendherberge hinein.“<br />
„Als Gruppe dürfen wir das schon lange nicht mehr, Martin.“<br />
„Adalbert hat gesagt, wir machen es dann wie Karl Leisner aus Kleve. Der ist im vorigen Jahr mit einer Jungschargruppe nach Holland gegangen und hat dort ein Lager durchgeführt.“<br />
„Davon habe ich auch gehört. Ganz schön mutig, der Karl. Aber Schluss jetzt. Ich will zu Lorenz in den Stall.“</p>
<p>(Willi Fährmann, Seite 587)</p>
<p>Vom 14. August bis zum 25 August 1934 führte Karl Leisner das Große Jugendlager in Groesbeek durch.</p>
<p><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_19_FaehrmannGroesb01.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1663" title="2012_04_19_FaehrmannGroesb01" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_19_FaehrmannGroesb01-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_19_FaehrmannGroesb02.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1664" title="2012_04_19_FaehrmannGroesb02" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_19_FaehrmannGroesb02-208x300.jpg" alt="" width="208" height="300" /></a></p>
<p>Am 11. September 1934 schrieb er seinem früheren Religionslehrer Walter Vinnenberg:</p>
<p><em>Vom 29.7. bis 13.8. Arbeit in der Jung- und Sturm­schar von Kleve und Bezirk [Kleve] – besonders: Vorbereitung eines „Ferienkin­derlagers“ auf holländi­schem Boden (in Groesbeek). – Weißt Du noch, wie wir im Klo­ster Mariental bei den Borromäerinnen dort zu Mittag „ge­schlemmt“ haben vor „etzlichen“ Jahren, als wir Jungens noch klein waren und Du – als unser Häuptling – für uns noch Herr Doktor hießt? – Also in jenes milch-, käse- und bouillon­reiche Land von Groesbeek startete ich eine Woche und mehr tagaus, tagein, um ein rechtes Jungenlager auf die Beine zu bringen, trotz – aller Hin­der­nisse etc. pp – scis [wie Du weißt]! – Mit Hilfe der Pfarrgeist­lichkeit von Groesbeek und der liebenswürdigen Schwester Oberin [Elisa­beth Kaßen­meyer] des Klosters Mariental, wo wir einst Bouil­lon schlürften und schlemmten, gelang das Stück.</em></p>
<p>2.) Wir bekamen einen Sammelpaß und so ging’s am 14.8. per Auto bis zur Grenze nach Wyler und dann „per pedes“ zum La­gerplatz, wo ein Vortrupp schon das Notwen­digste drei Tage vorher in Szene gesetzt hatte.</p>
<p><em>Am ersten Tag und am zweiten morgens regnete es ein bißchen. Seit der Gemeinschaftsmesse am zweiten Tag (Mariä Himmelfahrt) bis zum letzten Tag regnete es keinen Tropfen mehr. Am letzten Tag nur fünf Minuten erquicken­der Schauer! – Also das Wetter war – wie auf Bestellung! Präch­tig! – Tages­ordnung ungefähr – natürlich mit großen täglichen Unterschie­den des In­halts – so: 6.45 Uhr raus! 7.50 Uhr Morgengebet – Gemein­schafts­gebet aus dem „Kir­chengebet“ und Morgenlied. Es klappte wun­dervoll! Alle im Halb­kreis vor dem geweihten La­gerkreuz! – Dann Marsch mit Banner zur Kirche. – Gemeinschaftsmesse aus dem „Kir­chengebet“. – Nachher kurze Danksa­gung und Lied. Die Holländer waren sehr erbaut und be­geistert davon. Es war auch wirklich prächtig, so 45 frische Jungens sin­gen und beten zu hö­ren. – Nach dem Rückmarsch gleich feierlicher Flag­genappell. „Weit laßt die Fahnen wehen“ oder „Laßt die Ban­ner wehen“ oder unser neues wuchtiges Jung­scharlied [Wir sind die Jungschar, Herr und Gott, auf ewig dir ver­schworen.] (Noten </em><em>Scheideweg [Zeitschrfit Am Scheide­wege 1934] Nr. 10 Seite 151!). Den Tag grüßt unser Banner (schwarzes Kreuz auf weißem Grund)! – Nach dem Kaffee Aufräumen! Der Küchendienst für den Tag tritt an, zugleich Wachdienst für Tag und Nacht. Dann „Religiöse Stunde“. Grund­stim­mung: Apostolat, Sen­dung des katholi­schen Jungen in unserer Zeit. (Gehalten vom Herrn Präses Kaplan [Heinrich] Brey, von Paul Dyck­mans, der als Pfarrhelfer mit war und sich prächtig be­währt hat, und mir.) Danach Wan­derung, Ge­lände­spiele, Zelt­stunden etc. für die Jungens in Gruppen zu 10 bzw. in Doppelgruppen.</em></p>
<p><em>Nachmittags bis 15.30 Uhr Ruhe! (13.00 Uhr war Mittag) – 15.30 bis 19.00 Uhr ver­schieden: Wanderung oder Spielstunden oder Singen etc. – 19.00 Uhr Abendes­sen. Nachher kurze Frei­zeit bis 20.00 Uhr für Waschen, Schuh- und Zähneputzen etc. – 20.00 Uhr Abendfeierstunde, Geschich­ten und Lie­der­stunde, lustiger La­ger­zirkus und Fez etc. – 20.45 Uhr Gemeinsames Abend­gebet am Lagerkreuz und Abendlied. 21.15 Uhr Parole – Stillschwei­gen! – Nachtwa­che zieht auf! – Na, das kennst Du ja! Und Dich interessiert weniger die tote Tagesordnung als das lebendige Leben: Der Lagerplatz war sehr gün­stig, nur keine größere Schwimmgelegenheit in nächster Nähe, nur Plansch­becken! – Gleich am Wald gelegen! Sandgrube in der Nähe!</em></p>
<p><em>Einige von den schönsten Bildern schicken wir Dir! – Als Köchinnen waren mit: meine Schwester Ma­ria und eine Schwester [Anna Maria Kempkes] eines andern Jungfüh­rers. Sie schliefen (frei!) im Kloster Ma­rien­tal. – Alles klappte vorzüglich und auf die Minute nach abends vor­her festge­legter Ord­nung! – Mariä Himmelfahrt war Fei­ertag und Gedenk­tag für unsre Gemein­de in Cleve (Mariä Him­melfahrt). – Sonntag großes Lagerfest. Sturm­schar [aus Kleve] da! – Siegereh­rung der Lagermeister! Spiele, Spaß, Freude! – An bei­den Tagen Pud­ding, am letzten Tag nochmals (so zu lesen in Notiz­büchern der Jungen – dop­pelt unter­stri­chen!) – Die Kost war sehr gut. Die Zucht ebenfalls! – Zwei­mal große Ta­ges­fahrten: 1.) zum Maaskanal – Schwimmen – 2.) nach Nijmegen! – Ein Neu­deutscher [Hans Dolff], der in N. Nijmegen auf dem Büro ist, führte uns. Er hatte von unse­rm Lager gehört und kam oft rü­ber. Er war Kölner und konnte span­nende Fahrtenge­schichten à la Karl May er­zählen. Und so könnte ich dranbleiben am Er­zählen – seitenlang! Kurz: es war ein Bomben­erfolg. Am 25.8. waren wir wie­der daheim. </em></p>
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		<title>Familie Leisner und der Heilige Rock in Trier</title>
		<link>http://www.karl-leisner.de/blog/0415/familie-leisner-und-der-heilige-rock-in-trier/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 13:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Karl Leisner schrieb am 9. September 1933 aus Kleve an seinen ehemaligen Religionslehrer Walter Vinnenberg in Münster

Lieber Walter,
[...]
Willi ist auf seiner Trierfahrt auf der Rückreise in Schönstatt „hängenge­blieben“ und macht dort Exerzitien mit. Mein Vater ist bereits gestern ge­landet. Er ist begeistert. Sie hatten prächtiges Fahrtenwetter. Gestern hat die Schule – für uns alle zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/1643.jpg&amp;w=92&amp;h=69&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Karl Leisner schrieb am 9. September 1933 aus Kleve an seinen ehemaligen Religionslehrer Walter Vinnenberg in Münster</p>
<p><span id="more-1643"></span></p>
<p>Lieber Walter,</p>
<p>[...]</p>
<p>Willi ist auf seiner Trierfahrt auf der Rückreise in Schönstatt „hängenge­blieben“ und macht dort Exerzitien mit. Mein Vater ist bereits gestern ge­landet. Er ist begeistert. Sie hatten prächtiges Fahrtenwetter. Gestern hat die Schule – für uns alle zum größten Leidwesen – wieder begonnen. Jeden Mor­gen kommen die Lehrer rein: Hand hoch! Allgemeines Heil-Hitler­­ge­brüll! Hm – stimmungsvoll! Mit so ‘nem verschandelten, abgeschlissenen Gruß (?) beginnen wir jetzt also jeden neuen Tag! Machst Du auch in solchen befohle­nen Sachen? – Mit der Lage der katholischen Verbände steht’s mies, wie uns Kaplan [Heinrich] Brey von einer Tagung in Altenberg mit­brachte. Na ja, totkriegen lassen wir uns nicht; dann machen [wir] eben als „Privat­klübchen der Harmlosen“ weiter!</p>
<p>Na ich wäre ja bald in politische Geleise gefahren und darin darf man sich ja jetzt nicht mehr frei gehen lassen! Schutzhaft, Konzentrationslager, hu gru­se­lig, was? Ha, ha – ! Mit frohem Gruß und guten Wünschen für Deinen Vater bleibe ich in Treuen</p>
<p>Dein Karl</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_17_Rock.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1648" title="2012_04_17_Rock" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_17_Rock.jpg" alt="" width="259" height="194" /></a></p>
<p>Willi Leisner war anläßlich der Heilig-Rock-Wallfahrt mit seinem Vater und dessen Freund und Kollegen Carl Naß mit dem Fahrrad nach Trier gefahren. Dort fand vom 23. Juli bis 10. September 1933 unter Bischof Franz Rudolf Bornewasser die Heilig-Rock-Wallfahrt statt. Sie lief parallel zur von Papst Pius XI. angewiesenen Feier des au­ßer­ordentlichen Heiligen Jahres 1933 (1900-Jahr-Feier der Erlö­sung). In Bezug auf Adolf Hitlers Ernennung zum Reichskanzler vom 30. Januar 1933 durch Reichspräsident Paul von Hindenburg betrachtete man die Wall­­fahrt als politi­sch moti­viert. Dies war jedoch keineswegs der Fall, da deren Ankündigung bereits am 25. Januar 1933 erfolgt war. Dennoch waren die über zwei Mil­lionen Teilnehmer an dieser Pilgerfahrt nicht ohne Sorge hinsichtlich der Entwicklung und der Ma­chenschaften der neuen Machthaber im Nationalsozialismus.</p>
<p>In der Zeitschrift „Der Jungführer“ wurde für diese Wallfahrt geworben:</p>
<p>Das Filmband „Wallfahrt zum Heiligen Rock“ ist durch die Film- und Bild­zen­trale, Düsseldorf, Klosterstr. 25, zu haben. Es bietet einen Rückblick auf die Ge­schichte des Heiligen Rockes und zeigt die Feierlichkeiten anläßlich der diesjäh­rigen Ausstellung sowie einen Ausschnitt aus der gewaltigen Volkswallfahrt. Tragt dieses Stück deutscher katholischer Geschichte in alle unsere Gemeinschaften hinein! (Der Jungführer 1933: 264).</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_17_Andenekn.jpg"><img class="size-medium wp-image-1745  aligncenter" title="2012_04_17_Andenekn" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_17_Andenekn-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Andenkenbildchen 2012</p>
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		<title>Papst Benedikt XVI. bedankt sich beim IKLK</title>
		<link>http://www.karl-leisner.de/blog/0412/papst-benedikt-xvi-bedankt-sich-beim-iklk/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 01:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Buch „Dechant Josef Lodde – Coesfelds Fels in der braunen Flut“ erreichte auch den Papst.

Werner Stalder berichtet in der Rheinischen Post:
Über die Apostolische Nuntiatur in Berlin traf jetzt beim emeritierten Pressesprecher des Internationalen Karl-Leisner-Kreises und RP Mitarbeiter, Werner Stalder, folgendes Schreiben aus dem Staatsekretariat im Vatikan ein: „Gerne bestätige ich Ihnen den Eingang Ihres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/1636.jpg&amp;w=92&amp;h=69&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Das Buch „Dechant Josef Lodde – Coesfelds Fels in der braunen Flut“ erreichte auch den Papst.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-1636"></span><a href="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2011_11_25_Cover.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1637" title="2011_11_25_Cover" src="http://www.karl-leisner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2011_11_25_Cover-208x300.jpg" alt="" width="208" height="300" /></a></p>
<p>Werner Stalder berichtet in der Rheinischen Post:</p>
<p>Über die Apostolische Nuntiatur in Berlin traf jetzt beim emeritierten Pressesprecher des Internationalen Karl-Leisner-Kreises und RP Mitarbeiter, Werner Stalder, folgendes Schreiben aus dem Staatsekretariat im Vatikan ein: „Gerne bestätige ich Ihnen den Eingang Ihres werten Schreibens, mit dem Sie dem Heiligen Vater im Namen des Internationalen Karl-Leisner-Kreises das Buch „Dechant Josef Lodde – Coesfelds Fels in der braunen Flut“ haben zukommen lassen. Papst Benedikt XVI. hat mich beauftragt, Ihnen für Ihr Gebet und für diesen erneuten Ausdruck Ihrer Verbundenheit mit seiner Person und seinem Amt herzlich zu danken. Der Dreieinige Gott lasse Sie in der Liebe zu Christus und seiner Kirche wachsen und mache den Glauben zu einer Quelle der Kraft und Freude in Ihrem Leben. Dazu erteilt Papst Benedikt XVI. Ihnen und allen Mitgliedern des Internationalen Karl-Leisner-Kreises den erbetenen Apostolischen Segen“. Unterzeichnet ist der Brief von Msgr. Peter B. Wells, Assessor der Ersten Sektion Allgemeine Angelegenheiten im Staatssekretariat. Werner Stalder hatte das Buch über eine christliche Zivilcourage zur Zeit des Nationalsozialismus am 12. Januar bei seinem Besuch in Rom dem Leiter der deutschen Abteilung im Staatssekretariat, Msgr. Dr. König, zur Weiterleitung an den Papst überreicht. Mitautor des Buches, das im LIT-Verlag (ISBN 978-3-643-11457-0) erschienen ist, ist der ehemalige Präsident des IKLK, Pfarrer Hans-Karl Seeger.</p>
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