Kategorie-Archiv: Aktuelles 2016

Der Diakon Živan (Ivan) Bežić hätte zusammen mit Karl Leisner zum Priester geweiht werden können

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Als Karl Leisner am 14. Dezember 1940 vom KZ Sachsenhausen ins KZ Dachau kam, war er dort der einzige deutsche Diakon. Weitere Diakone waren der Kroate Živan (Ivan) Bežić[1] und die beiden Polen Leon Dankowski[2] und Wiktor Spinek[3]. Manch ande­rer Seminarist mochte bereits die Nie­deren Weihen empfangen haben, wie zum Beispiel der Pole Mi­chał Poplawski[4].
Karl Leisner wurde am 17. Dezember 1944 im KZ Dachau zum Priester geweiht.

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Karl Leisner und Antigone

Antigone begräbt ihren Bruder Polyneikes

Antigone begräbt ihren Bruder Polyneikes

Eine interessante Ergänzung zum Beitrag „Karl Leisner und die Antigone des Sophokles“ (s. Aktuelles vom 3. Juni 2016) bietet der Bericht von Simon Strauss in der F.A.Z. vom 12. Dezember 2016 „Nichts als eine Träne im linken Lidschatten – Ein Stück der Stunde, gestrickt nach grobem Sympathiemuster: Hans Neuenfels inszeniert „Antigone” am Residenztheater in München“.

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Siehe auch Aktuelles vom 7. April 2012 (vollständiger Tagebuchtext von Karsamstag, dem 27. März 1937)

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Karl Leisner und Iphigenie

iphigenie_foto Iphigenie ist in der griechischen Mythologie die älteste Tochter des Königs Agamemnon von Mykene. Laut Weissagung muß sie der Göttin Artemis geopfert werden. Die Erfüllung dieser Weis­sagung fand in unterschiedlichen Aus­führungen Eingang in die Weltliteratur.
So zum Beispiel bereits in der Antike durch den griechischen Dichter Euripides (480–406 v. Chr. G.). Von ihm stammen die beiden Tragödien „Iphigenie in Aulis“ und „Iphigenie bei den Taurern“.
In die F.A.Z. vom 17. Oktober 2016 berichtete Simon Strauss unter der Überschrift „Da gähnt am Ende sogar der König. Ivan Panteleev inszeniert Goethes ‚Iphigenie’ am Deutschen Theater in Berlin“ über eine Inszenierung von Johann Wolfgang von Goethes Theaterstück „Iphigenie auf Tauris“.

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Was haben der heilige Benedikt Labre und der selige Karl Leisner gemeinsam?

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Benedikt Labre schlief im Kolosseum unter der fünften Kreuzwegstation und der Bildhauer Bert Gerresheim (* 1936) hat in seinen unter dem Gedanken des „Aggiornamento“, des „Heutigwerden“, gestalteten Kreuzwegen Simon von Cyrene durch Karl Leisner ersetzt; denn dieser hat im KZ sein Kreuz getragen und durch seine positive Lebenseinstellung den Mithäftligen geholfen, ihr Kreuz zu tragen.

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