Kategorie-Archiv: Aktuelles 2017

Worauf richtet sich unsere Sehnsucht? (4)

Am 24. Mai 2017 stellte Hans-Karl Seeger auf Einladung der „Kolpinggruppe Erwachsene 4“ (LINK) deren Mitgliedern im Rahmen des Gruppenabends „Religiöses Thema“ im Kolpingraum des Pfarrheimes von Billerbeck sein neues Buch „Sehnsucht, aber wonach?“ vor.
Er bezeichnet das Buch auch als sein „Geistliches Testament“. Auch Karl Leisner, der wie Jesus am Kreuz und wie Stephanus vor seiner Steinigung für seine Feinde betete, findet in dem Buch Erwähnung.
Der Autor verabschiedete die Anwesenden mit der Frage: „Und welche Sehnsucht erfüllt Sie persönlich?“

 

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Passionsspiele in Kalkar – Karl Leisner hat sie ab 1925 fast alle gesehen

 

Unter der Überschrift „Jesus stirbt am Monreberg – PASSIONSSPIELE – In Kalkar hat die »Calcarer Laienspielschar« von 1924 bis 1934 Freilichtspiele aufgeführt. Tausende kamen, um das Leiden und Sterben Jesu zu verfolgen. Bis die Nationalsozialisten das religiöse Schauspiel 1934 verboten haben.“ berichtete Peter Janssen in Kirche + Leben vom 16. April 2017 über die Passionsspiele in Kalkar.

 

 

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Karl Leisner und Polen

Unter der Überschrift „Glückwünsche aus Kleve an den polnischen Primas“[1] berichtete der ehemalige Pressesprecher des IKLK und Koordinator der deutsch-polnischen Zusammenarbeit mit der Katholischen Polnischen Gemeinde in Kleve Werner Stalder in der Rheinischen Post vom 29. April 2017 über das Jubiläum „600 Jahre Primas in Polen“ in Gnesen.

[1] Seit 2014 ist Wojciech Polak Erzbischof von Gnesen und Primas von Polen.

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Vor 125 Jahren wurde Martin Niemöller geboren

Martin Niemöller (* 14.1.1892 in Lippstadt, † 6.3.1984 in Wiesba­den) – Heirat mit Else Niemöller, geb. Bremer (* 20.7.1890, † 7.8.1961) 20.7.1919 – evangelischer Theologe – als Seeoffizier Kommandant eines U-Bootes im Ersten Weltkrieg – Theo­logiestudium in Mün­ster 1919 – Pfarrer in Berlin-Dahlem 1931 – Er rief im Herbst 1933 zur Gründung eines Pfarrer-Notbundes auf, der sich gegen die Ausgrenzung von Christen jü­di­scher Her­kunft aus dem kirchlichen Leben und ge­gen die Ver­fälschung biblischer Lehre durch die na­tional­soziali­stischen Deutschen Christen wehren sollte. Aus diesem Notbund ging die Be­ken­nende Kirche hervor. Er zählte zu deren aktivsten Mitglie­dern. Die Entlassung von evangelischen Geist­lichen jüdischer Herkunft lehnte er ab. Ab 1934 stand er unter Beob­achtung der Geheimen Staats­polizei. Er wurde am 1.7.1937 ver­haftet, Anfang 1938 zu sie­ben Monaten Festungs­haft verurteilt und anschließend als persönlicher Gefangener Adolf Hitlers ins KZ Sachsenhausen gebracht. Am 11.6.1941 kam er ins KZ Dachau in den „Eh­renbunker“. Am 4.5.1945 wurde er auf der Evakuierungs­fahrt vom 24.4.1945 nach Südti­rol in Nieder­dorf/Villabassa/I be­freit. Nach Ende des Krieges war er führend an der Neuord­nung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beteiligt. Von 1947–1964 war er Kirchenpräsident der Evange­lischen Kir­che in Hessen und Nassau, 1954 Präsident der Deutschen Friedensgesellschaft, 1961 Präsi­dent des Ökumenischen Rates der Kirchen, und ab 1976 bekleidete er das Amt des Ehren­vorsitzenden dieser Institution. Als überzeugter Pazifist war er bis zu seinem Tod in der Friedensbewegung tätig.

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / Autor: J.D. Noske/Anefo / CC BY-SA 3.0 (abgerufen 28.04.2017)

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100 Jahre Patrona Bavariae auf dem Marienplatz in München

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / Autor: Nino Barbieri / CC BY-SA 2.5 (abgerufen 15.03.2017)

Patrona Bavariae (lat.) = Schutzherrin Bayerns – Laut Legende hat die Gottesmutter als Patronin Bayerns ihren Ursprung in der Kaiser­krönung Ludwigs IV. (des Bayern) in Rom 1327. Er versprach, für eine ala­ba­sterne Mutter­gottesfigur eine Kirche zu errich­ten. Die Grundsteinlegung erfolgte am 28.4.1330 in Ettal. Unter Herzog Maximilian I. (1573–1651) erlangte die Mari­en­verehrung im Hause Wittels­bach einen Höhe­punkt. Der Herzog stellte sein Land unter den Schutz der Gottesmut­ter als Patrona Bavariae. Heute gilt das Marienbild auf der Säule auf dem Marienplatz in München als Patrona Bava­riae. Benedikt XV. bestä­tigte ihr Fest für den 14.5.1916. Am 14.5.1917 wurde es zum ersten Mal in allen bayerischen Diöze­sen begangen. Später wählte man für die Feier den ersten Sonntag im Mai. 1945 beging man es als Fest I. Klasse am 5.5., dem ersten Sams­tag im Marienmonat Mai, dem Mari­ensamstag. Heute findet die Feier am 1.5. statt.

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200 Jahre Freiherr vom-Stein-Gymnasium in Kleve

Gymnasium in Kleve
Gründung als protestantische Lateinschule durch die Dynastie der Brandenburger in Kleve in der ersten Hälfte des 17. Jh. – Schließung wegen fehlender Schüler u. Mittel 1802 – Wie­der­eröffnung als Königlich Preußisches Gym­nasium mit 55 Schülern 21.4.1817 – Errich­tung des heutigen Gebäudes 1902 – nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg Neube­zug 1955 – mehrere Namensänderungen im Laufe der Schul­ge­schichte: Königlich Preußi­sches Gymnasium (1817–1919), Staatliches Gymnasium (1919–1938), Hinden­burgschule, Staatliche Oberschule für Jungen (1938–1945), Staatli­ches Gymnasium (1945–1975). Seit 1975 heißt die Schule Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und ist als Gymnasium für Jungen und Mädchen in städtischer Trägerschaft.

Unter der Überschrift „200 Jahre Freiherr vom-Stein-Gymnasium – eine Schule feiert Geburtstag“ gab Peter Janssen in der Rheinischen Post am 4. Mai 2017 Feierlichkeiten zum Jubiläum bekannt.

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Die „Groote Bomm“ mit Gedenken an Karl Leisner bekam „Gesellschaft“

Unter der Überschrift „Aus dem Turm klingt das Klever Lied – Im Nordturm der Klever Stiftskirche ist ein neues Glockenspiel erst geweiht und dann installiert worden. Das Geld für die 14 Glocken hat ein Förderverein gesammelt.“ berichtete Christian Breuer in Kirche + Leben vom 9. April 2017 über den Zuwachs von 14 Glocken, die in Kleve geweiht wurden.

Quelle des Fotos: Monika Peusen

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