Kategorie-Archiv: Aktuelles 2017

Das Buch hätte Karl Leisner sicherlich interessiert

Unter der Überschrift „Menschlichkeit, Du über alles! – Nationalhymnen-Suche“ besprach Rainer Blasius in der F.A.Z. vom 16. Mai 2017 das Buch von Clemens Escher: Deutschland, Deutschland, Du mein Alles! Die Deutschen auf der Suche nach ihrer Nationalhymne 1949–1952. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2017. 364 S., 39,90 €.

Link zur Online-Version des Artikels unter FAZ.NET vom 22. Mai 2017
Link zum Verlag Ferdinand Schöningh mit Informationen zum Buch
Zu Karl Leisners Erfahrungen mit dem Deutschlandlied siehe Aktuelles vom 28. September 2016 – „Karl Leisner und die deutsche Nationalhymne (Deutschlandlied)“.

 

Worauf richtet sich unsere Sehnsucht? (9)

25 Jahre hat Hans-Karl Seeger an Veröffentlichungen zu Karl Leisner gearbeitet. Nun hat er wieder ein eigenes Buch herausgegeben. Es trägt den Titel „SEHNSUCHT, aber wonach? Eins zu werden mit mir selbst und mit allem, was ich nicht bin“, erschienen bei nick emotion Medienproduktion Nicole Dick / Billerbeck 2017 – ISBN: 978-3-943884-07-4.
Er bezeichnet das Buch auch als sein „Geistliches Testament“. Auch Karl Leisner, der wie Jesus am Kreuz und wie Stephanus vor seiner Steinigung für seine Feinde betete, findet in dem Buch Erwähnung.

Weiterlesen

Karl Leisner und P. Wilhelm Vollmerig MSC

Pater Wilhelm Vollmerig MSC (* 8.8.1904 in Hamm, † durch einen Motor­radunfall 27.10.1950 in Kleve) – Eintritt bei den Hiltruper Herz-Jesu Missionaren 29.8.1925 in Herten – Ein­klei­dung u. Beginn des Noviziats 14.9.1925 in Herten – Profeß 15.9.1926 in Herten – Priester­weihe 10.8.1931 in Paderborn – als Mitbegründer des Exerzitienwerkes bis zu des­sen Auflö­sung Stationierung im Kloster Freudenberg 1938 – Er war mit Familie Wilhelm Leisner befreundet.

Werner Stalder berichtete in der Rheinischen Post vom 21. Juli 2017 in der Serie „Unsere Seelsorger – Der Pfarrer als Bürgermeister“ über Pater Wilhelm Vollmerig MSC.

Link zur RP ONLINE vom 21. Juli 2017

Quelle des Fotos: privat

Weiterlesen

Karl Leisners Firmung vor 90 Jahren

Karl Leisner 1934 in Ommerborn

 

Karl Leisners Entscheidung, sich firmen zu lassen, war kein Mitlaufen mit der Schulklasse, sondern von eigenen Überlegungen geprägt. Er wurde am 20. Juli 1927 mit seinem Bruder Willi von Bischof Dr. Johannes Poggenburg in der Stiftskirche St. Mariä Himmelfahrt in Kleve gefirmt.

Dieses Datum stimmt nicht mit den Eintragungen in noch vor­han­denen Kirchenbüchern überein; denn Karl Leisner hat sich nicht mit seiner ganzen Klasse zur Firmung am 22. Juli 1927 in der Unterstadtkirche St. Mariä Empfängnis gemeldet, sondern eigenständig gehandelt.

Weiterlesen

Vor 75 Jahren starb Pater August Benninghaus SJ im KZ Dachau

Pater August Benninghaus SJ (* 7.11.1880 in Ankum-Druchhorn/Niedersachsen, † 20.7.1942 Hungertod im KZ Dachau) – Eintritt in die Gesellschaft Jesu (Deutsche Provinz, ab 1921 Nieder­deutsche Provinz) 26.4.1900 – Priesterweihe 24.8.1913 – Letzte Gelübde 2.2.1916 – Nachdem er bereits ab 1936 ver­schie­dentlich vom Vorwurf, gegen das Heim­tückegesetz verstoßen zu haben, freigespro­chen war, wurde er dennoch am 27.6.1941 ver­haftet. Er kam im August 1941 ins KZ Sachsen­hausen und am 11.3.1942 ins KZ Dachau.
Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 06.06.2017)

Weiterlesen

Zum 120. Geburtstag von Professor Dr. Michael Schmaus

Prof. Dr. theol. Michael Schmaus (* 17.7.1897 in Oberbaar/Bayern, † 8.12.1993 in Gau­ting) – Prie­sterweihe 29.6.1922 – Professor für Dogma­tik an der Deutschen Universität in Prag 1928–1933 – an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 1933–1945 – an der Ludwig-Maximili­ans-Universität Mün­chen 1945–1965 – Rektor ebd. 1951/1952 – Er ver­stand seine Dogmatik als Verkündigung und schrieb ein leicht lesbares Werk.[1]

Quelle des Fotos: Karl-Leisner-Archiv

 

Weiterlesen

Worauf richtet sich unsere Sehnsucht? (8)

 

25 Jahre hat Hans-Karl Seeger an Veröffentlichungen zu Karl Leisner gearbeitet. Nun hat er wieder ein eigenes Buch herausgegeben. Es trägt den Titel „SEHNSUCHT, aber wonach? Eins zu werden mit mir selbst und mit allem, was ich nicht bin“, erschienen bei nick emotion Medienproduktion Nicole Dick / Billerbeck 2017 – ISBN: 978-3-943884-07-4.
Er bezeichnet das Buch auch als sein „Geistliches Testament“. Auch Karl Leisner, der wie Jesus am Kreuz und wie Stephanus vor seiner Steinigung für seine Feinde betete, findet in dem Buch Erwähnung.

 

 

Weiterlesen

Tuberkulose zur Zeit Karl Leisners und heute

Röntgenbild der Lungen bei fortgeschrittener Lungentuberkulose mit beidseitigen Infiltraten (weiße Dreiecke) und einer Kaverne (schwarze Pfeile) im rechten Oberlappen

Unter der Überschrift „Eine Seuche kehrt zurück – Die Erinnerung an die Tuberkulose war in Deutschland verblasst. Jetzt steigen die Fallzahlen wieder.“ berichtete Jörn Wenge in der F.A.Z. vom 18. Mai 2017 über die Krankheit, an der Karl Leisner wegen fehlender Behandlung im KZ nach seiner Befreiung gestorben ist.

Link zum Artikel unter FAZ.NET
Siehe auch Link zu stern.de vom 23. März 2017 – Migration ist nicht die Ursache von Tuberkulose. Das Bakterium ist es.

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 17.05.2017)

 

 

Weiterlesen