Kategorie-Archiv: Aktuelles 2017

Vor 80 Jahren starb Erich Ludendorff

Erich Ludendorff (* 9.4.1865 in Kruszewnia/Königreich Preußen bei Schwersenz/ Swarzędz/PL, † 20.12.1937 in München) – General u. Politiker – Beteiligung am Hitler-Putsch 1923 – Reichstags­ab­geordneter der NSDAP 1924–1928 – Später ging er auf Distanz zu Adolf Hit­ler.

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 21.11.2017)

 

 

 

Weiterlesen

Pierre Laffilé malte Szenen aus der Priesterweihe im KZ Dachau

Die Priesterweihe des deutschen Diakons Karl Leisner durch den französischen Bischof Gabriel Piguet[1] im KZ Dachau war ein besonderes Ereignis. Die geheime Vorbereitung der Weihehandlung und deren Durchführung am 17. Dezember 1944 inspirierte auch viele kunstschaffende Menschen. Pierre Laffilé, über den sonst nichts bekannt ist, vermutlich ein französischer Laie, weil er in den Listen der Kleriker nicht aufgeführt ist, zeichnete einige Situationen aus dem Lagerleben und der Priesterweihe.
[1] Bischof Gabriel Emmanuel Joseph Piguet von Cler­mont (* 24.2.1887 in Ma­con-sur-Saône/Saône-et-Loire/F, † 3.7.1952) – Priesterweihe 2.7.1910 in Paris (St. Sul­pice) – Bischofsweihe zum Bischof für das Bistum Autun/Saône-et-Loire 27.2.1934 – Bischof von Clermont 11.3.1934 – Ob­wohl Ver­ehrer von Marschall Philippe Pétain, widersetzte er sich wäh­rend der deut­schen Besatzung (1940–1944) den Na­tional­so­zialisten. Er wurde am 28.5.1944 ver­haf­tet, kam über das Ge­fäng­nis in Clermont-Ferrand und das KZ Natzwei­ler-Struthof am 6.9.1944 ins KZ Da­chau und wurde am 4.5.1945 von den Amerikanern auf der Evakuie­rungs­fahrt vom 24.4.1945 nach Südti­rol in Niederdorf/Villabassa/I be­freit.

Weiterlesen

Bedeutung des Karl Leisner-Archivs

Ausschnitt aus dem Raum, in dem Hans-Karl Seeger, Archivar des Karl Leisner-Archivs, den Nachlaß von Karl Leisner sichtet, aufarbeitet und so vorbereitet, daß er eines Tages dem StiftsMuseum Xanten inventarisiert übergeben werden kann. Ein ähnliches Vorgehen ist für die Aufarbeitung des IKLK-Archivs geplant, das dem Präsidium obliegt.

Link zum Karl Leisner-Archiv im StiftsMuseum Xanten Weiterlesen

Seligsprechungsprozesse für Romano Guardini und Fritz Gerlich

Romano Guardini (* 17.2.1885 in Verona/I, † 1.10.1968 in München) – katholischer Reli­gionsphilosoph u. Theologe – Priesterweihe 28.5.1910 in Mainz – Er hat bis heute eine starke Aus­strahlung durch sein Wirken in Wort und Schrift. Sein Anliegen war die wech­selseitige Erhellung von Glaube und Welt im Dienst der Wahrheit und der Daseinsdeu­tung. Die Jugendbewegung und damit die Liturgische Bewegung sind ohne ihn nicht denkbar. 1920 übernahm er die geistige Führung des Quickborn und hielt 1930 auf Burg Rothenfels zum ersten Mal die Geistlichen Übungen, die 1931 und 1932 wiederholt wur­den. Sie dauer­ten drei Tage, begannen am Vorabend des ersten Tages und endeten am vierten Tag mor­gens.
Dr. phil. Carl Albert Fritz Gerlich (* 15.2.1883 in Stettin/Szczecin/PL, † ermordet 30.6.1934 im KZ Dachau) – Jour­nalist u. Historiker – eine der Hauptpersonen des journa­lis­ti­schen Wider­standes gegen Adolf Hitler – Er wurde am 9.3.1933 von einem SA-Trupp miß­handelt und blieb fast 16 Monate in München in „Schutzhaft“. In der Nacht vom 30.6. zum 1.7.1934 wurde er im Zusammenhang mit dem Röhm-Putsch ins KZ Dachau verlegt und dort auf dem Schießstand des Lagers erschossen.
Quelle der Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 10.12.2017) Weiterlesen