Kategorie-Archiv: Aktuelles 2019

Karl Leisners Abitur vor 85 Jahren

Als Karl Leisner am 22. März 1934 am Gymnasium in Kleve sein Abitur machte, herrschten noch andere Verhältnisse als heute.
Karl Leisner gehörte zu den besten Schülern seiner Abiturklasse, dennoch konnte er mit seinem Abiturzeugnis noch nicht sofort studieren; denn in der NS-Zeit war es üblich, Abiturienten noch „zappeln“ zu lassen, bevor sie die zum Studium an der Universität notwendige Bescheinigung der Hochschulreife bekamen. Der Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen, erlangte für die angehenden Theologiestudenten eine Ausnahme bezüglich der Zulassung. Somit konnte Karl Leisner im Mai 1934 sein Studium beginnen.

 

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Zölibat weiter im Gespräch

VATICAN NEWS vom 13. März 2016 – Schweiz Ordensleute bestärken Franziskus und ermutigen zu Abkehr vom Zölibat

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Kirche + Leben Netz vom 14. März 2019 – Bischof Genn: Ohne Zölibat gibt es nicht mehr Priester

Bischof Felix Genn aus Münster denkt nicht, dass es ohne Pflichtzölibat einfacher wäre, Priester zu gewinnen. Der Vorsitzende der Kommission für Geistliche Berufe der Deutschen Bischofskonferenz verwies im Interview mit dem Portal „katholisch.de“ darauf, dass auch bei anderen geistlichen Berufen und in der evangelischen Kirche die Zahlen zurückgehen.

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Domradio vom 16. März 2019 – Erzbischof Georg Gänswein: Priesterberuf kein Auslaufmodell – „Wichtig in und für die Gesellschaft“

Erzbischof Georg Gänswein fordert eine intensivere Ausbildung und Begleitung junger Priester. Zugleich verteidigte er den Zölibat. Der bewusste Verzicht auf die Ehe zeigt mit den Charakter, den ein Priester mitbringen muss.”

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Kirche + Leben Netz vom 17. März 2019 – Lob aus Bayern für Mitarbeiter – Generalvikar würdigt kirchliches Engagement Homosexueller

Der Münchner Generalvikar Peter Beer hat die Mitarbeit homosexuell veranlagter Menschen in der Kirche gewürdigt. Als Priester, in anderen Berufsfeldern und als Ehrenamtliche leisteten sie gute Arbeit, sagte Beer bei der Vollversammlung des Münchner Diözesanrats der Katholiken in Oberschleißheim. „Man muss das benennen können, sonst verlieren wir Menschen, die sich sehr stark identifizieren, die sich einbringen wollen.“

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Domradio vom 16. März 2019 – Theologiestudenten wollen Priestermodell wählen können Priesteramt vereinbar mit Ehe und Familie?

Welche Einstellung haben Theologiestudenten zum Priesteramt sowie Ehe und Familie? Ist der Zölibat ein Hindernis für den weiteren Werdegang? Eine Umfrage unter Studierenden in Deutschland liefert nun Antworten – auch auf weitere Fragen.

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VATICAN NEWS vom 13. März 2016 – Umfrage: Theologiestudenten wollen Priestermodell wählen können

Theologiestudenten würden nach einer Umfrage gerne zwischen verschiedenen Modellen für das Priesteramt wählen können. Bei der Vorstudie zeigte sich ein Großteil skeptisch gegenüber der für katholische Priester geltenden Verpflichtung zum ehelosen Leben, berichtet der emeritierte Tübinger Religionspädagoge Albert Biesinger.

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Alle Artikel zu den Themen „Zölibat“, „Viri probati“, „Frauendiakonat“, „Frauenpriesterweihe“ und „Laien-Leitungspositionen“ finden sich unter folgendem Link.

 

Vor 85 Jahren wurde Karl Leisner Bezirksjungscharführer

Karl Leisner in Ommerborn

Im Gymnasium in Kleve, das Karl Leisner ab 1925 besuchte, bildete sich eine Jugendgruppe, wobei nicht klar ist, was eher war „das Ei oder die Henne“.
Nach einer Aushilfe in Emsdetten kam am 23. Mai 1926 der Neupriester Dr. Walter Vinnenberg als Religionslehrer ans Gymnasium in Kleve und unter­rich­­tete auch in Karl Leisners Klasse Quinta b.[1] Kein Schüler hat nach der Schulzeit inten­siveren Kontakt zu Walter Vinnenberg gepflegt als Karl Leis­ner.
Nach Aussagen von Walter Vinnen­­berg wollten die Jungen auch außer­halb der Schule zusammensein. Sie wollten Begegnung mit anderen. So ent­wickelte sich ein Gruppenleben, zu dem später auch Lehrlinge gehör­ten.

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Worauf richtet sich unsere Sehnsucht? (20)

25 Jahre hat Hans-Karl Seeger an Veröffent­lichungen zu Karl Leisner gearbeitet. Nun hat er wieder ein eigenes Buch herausgegeben. Es trägt den Titel „SEHNSUCHT, aber wonach? Eins zu werden mit mir selbst und mit allem, was ich nicht bin“, erschienen bei nick emotion Medienproduktion Nicole Dick / Billerbeck 2017 – ISBN: 978-3-943884-07-4.
Er bezeichnet das Buch auch als sein „Geistliches Testament“. Auch Karl Leisner, der wie Jesus am Kreuz und wie Stephanus vor seiner Steinigung für seine Feinde betete, findet in dem Buch Erwähnung.

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Vor 80 Jahren wurde Papst Pius XII. gewählt

Pius XII.
Eugenio Pacelli (* 2.3.1876 in Rom, † 9.10.1958 in Castel Gandolfo/I) – Priesterweihe 2.4.1899 – Eintritt in den Dienst des Staatssekretariates 1901 – Professor für kirchliche Diplomatie 1909–1914 – Bischofsweihe zum Titularerzbischof von Sardes/Sart/TR 13.5.1917 – Apostolischer Nuntius für Bayern in München 1917 – Nuntius für das Deutsche Reich 1920–1929 – Übersiedlung nach Berlin 1924 – Kardinal 1929 – Kardinal­staats­se­kretär in Rom 1930 – Papst Pius XII. 2.3.1939

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 22.07.2017)

 

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