Kategorie-Archiv: Aktuelles

Vor 25 Jahren: Exhumierung von Karl Leisner und neue Grablege

Am 13. März 1994, dem Sonntag Laetare, wurden die sterblichen Überreste von Karl Leisner in der Krypta des Xantener Domes in einem neuen Grab beige­setzt. 2019 fällt der Sonntag „Laetare” auf den 31. März.
Das Bischöfliche Büro in Xan­ten hatte bezüglich der Exhumierung mitgeteilt: „In den Tagen zuvor war getan worden, was im Laufe eines Seligspre­chungsprozesses vorgeschrieben ist. Ärzte und weitere Zeugen haben sich Gewißheit verschafft, daß die sterblichen Überreste des Priesters Karl Leisner in dem 1966 beigesetzten Sarg ruhen. Durch das neue Grab erhält Karl Leisner wegen seiner besonderen Bedeutung für unser Bistum Münster und viele Menschen in ganz Europa einen eigenen Ort der Verehrung.“

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Vor 80 Jahren: Diakonenweihe von Karl Leisner

Weihe ständiger Diakone am 26.11.2017 in Münster
Quelle des Fotos: privat

Am 23. März 1939 wurde Karl Leisner im Dom in Münster zum Diakon geweiht. Die Subdiakonenweihe am 4. März 1939 war für ihn entscheidender, weil damit bereits das Zölibatsversprechen verbunden war. Deswegen sind vermutlich seine Notizen über dieses Ereignis im Tagebuch Nr. 26 auch umfangreicher als über die Diakonenweihe.

 

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THE READINESS IS ALL – Bereitsein ist alles

Zitat aus Shakespeare, William: Hamlet. Prince of Denmark, Cambridge 1969 5,2,220: 130

Karl Leisners Entscheidung, sich zum Priester weihen zu lassen, war mit der Übernahme des Zölibates verbunden. Dieses Versprechen war bei der Subdiakonenweihe am 4. März 1938 abzulegen. Da kam ihm das Zitat von Hamlet Bereitsein ist alles!sehr gelegen.

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Karl Leisner und Matthias Joseph Scheeben

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / Author: Tohma (talk) / CC-BY 4.0 (abgerufen 7.3.2019)

Prof. Dr. phil. Dr. theol. Matthias Joseph Scheeben (* 1.3.1835 in Mecken­heim bei Bonn, † 21.7.1888 in Köln, beigesetzt ebd. auf dem Friedhof Melaten) – Priesterweihe 18.12.1858 in Rom – Professor für Do­g­ma­tik am Kölner Priesterseminar ab 1860 – Haupt­werke: „Hand­buch der katholischen Dogmatik“ (sechs Bücher in drei Bänden), „Mysterien des Christen­tums“ u. „Natur und Gnade“

 

 

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Nachtrag

Auf Grund eines Defektes an meinem Rechner konnte ich in den letzten Tagen weder neue Fotos, noch JPG- oder PDF-Dateien einstellen. Nun ist der Schaden behoben, und die ab dem 15. März 2019 fehlenden Dateien sind hier zusammengestellt und bei den entsprechenden Artikeln nachgetragen.

 

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Karl Leisners Abitur vor 85 Jahren

Als Karl Leisner am 22. März 1934 am Gymnasium in Kleve sein Abitur machte, herrschten noch andere Verhältnisse als heute.
Karl Leisner gehörte zu den besten Schülern seiner Abiturklasse, dennoch konnte er mit seinem Abiturzeugnis noch nicht sofort studieren; denn in der NS-Zeit war es üblich, Abiturienten noch „zappeln“ zu lassen, bevor sie die zum Studium an der Universität notwendige Bescheinigung der Hochschulreife bekamen. Der Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen, erlangte für die angehenden Theologiestudenten eine Ausnahme bezüglich der Zulassung. Somit konnte Karl Leisner im Mai 1934 sein Studium beginnen.

 

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