Kategorie-Archiv: Erinnerungsstätten / Ehrungen

Goethes Faust im Leben von Karl Leisner

Faust und Mephisto – Der Teufelspakt

„Doktor Faust“ begleitete Karl Leisner von der Jugendgruppe mit ihrem Kasperlespiel 1929 über den Arbeitsdienst 1937 hinaus bis zur Verwendung des „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe in der Wissenschaftlichen Arbeit 1938.

Unter der Überschrift „Integrierter Teufel? Der ‚Faust’-Stoff hat nicht nur Goethe beschäftigt, auch C.G. Jung versuchte das Seelendrama zu deuten“ besprach Martha von Jesensky in der Wochenzeitung Die Tagespost vom 21. Juni 2018 den Faust. Link zum Artikel
Eine Aufführung des „Faust” als Ballett, wie er in Zürich präsentiert wurde, gab es zu Karl Leisners Zeit vermutlich noch nicht.
Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 05.07.2018)
BALLETT ZÜRICH – Faust – Das Ballett  unter opernhaus.ch und Trailer – Faust – Das Ballett – Ballett Zürich auf YouTube
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Pierre Laffilé malte Szenen aus der Priesterweihe im KZ Dachau

Die Priesterweihe des deutschen Diakons Karl Leisner durch den französischen Bischof Gabriel Piguet[1] im KZ Dachau war ein besonderes Ereignis. Die geheime Vorbereitung der Weihehandlung und deren Durchführung am 17. Dezember 1944 inspirierte auch viele kunstschaffende Menschen. Pierre Laffilé, über den sonst nichts bekannt ist, vermutlich ein französischer Laie, weil er in den Listen der Kleriker nicht aufgeführt ist, zeichnete einige Situationen aus dem Lagerleben und der Priesterweihe.
[1] Bischof Gabriel Emmanuel Joseph Piguet von Cler­mont (* 24.2.1887 in Ma­con-sur-Saône/Saône-et-Loire/F, † 3.7.1952) – Priesterweihe 2.7.1910 in Paris (St. Sul­pice) – Bischofsweihe zum Bischof für das Bistum Autun/Saône-et-Loire 27.2.1934 – Bischof von Clermont 11.3.1934 – Ob­wohl Ver­ehrer von Marschall Philippe Pétain, widersetzte er sich wäh­rend der deut­schen Besatzung (1940–1944) den Na­tional­so­zialisten. Er wurde am 28.5.1944 ver­haf­tet, kam über das Ge­fäng­nis in Clermont-Ferrand und das KZ Natzwei­ler-Struthof am 6.9.1944 ins KZ Da­chau und wurde am 4.5.1945 von den Amerikanern auf der Evakuie­rungs­fahrt vom 24.4.1945 nach Südti­rol in Niederdorf/Villabassa/I be­freit.

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„Reliquie“ im Altar des Karmel „Heilig Blut Dachau“

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 15.08.2017)

Frauenkloster des Teresianischen Karmels (Unbeschuhte Karme­litinnen OCD) in Dachau – Grundsteinlegung für den Karmel „Heilig Blut Dachau“ auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau direkt neben der KZ-Gedenkstätte durch Weih­bischof Jo­han­­nes Neu­häusler 28.4.1963 – Einweihung des Karmels u. der dazu­ge­hö­rigen Kirche 22.11.1964 – Die Ordens­frauen halten in Gebet und Gottesdienst das Andenken der Häftlinge und Mar­tyrer des KZ Dachau aus vielen Völ­kern und Religionen in lebendi­ger Erinnerung.
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Künstler aus Guayaquil/Ecuador

 

In der alten Hauskapelle, dem heutigen Büro des Rektors der Marienau, hängt ein weiteres Gemälde mit dem Portrait Karl Leisners. Es wurde 1998 von einem namentlich nicht bekannten Künstler in Guayaquil/Ecuador für Rektor Egon M. Zillekens gemalt.

Link zur Marienau

Text und Foto Christa Bockholt

Kastl

In der Hauskapelle hängt seit 2003 ein Gemälde von dem Künstler Kastl, auf dem Karl Leisner im roten Priestergewand dargestellt ist. Im Hintergrund ist eine Mauer zu sehen und im unteren Bereich Stacheldraht und rechts eine rote Rose. Das Bild weist auf die heimliche Priesterweihe Karl Leisners am 17. Dezember 1944 im KZ Dachau und seine Primiz am 26. Dezember 1944, seiner ersten und einzigen heiligen Messe, die er am Gedenktag des Märtyrers Stephanus im roten Messgewand feierte, hin.
Das gerahmte Bild hängt linkerhand vom Altarraum.

siehe Link zur Marienau

Text und Fotos Christa Bockholt

Neustrelitz: Karl-Leisner-Haus

Im Stadtzentrum von Neustrelitz[1] wurde eine großräumige Villa zur Betreuung von Jugendlichen und jungen Müttern mit Kindern nach dem Seligen Karl Leisner benannt.

[1] Die frühere Residenzstadt Neustrelitz wurde 1733 als barocke Planstadt nahe der Residenz Strelitz, die einem Stadtbrand zum Opfer gefallen war, errichtet. Europaweit einzigartig ist die barocke Stadtanlage mit einem vom quadratischen Markt ausgehenden achtstrahligen Straßenkern. Der Hafen am Zierker See entstand durch den Bau eines Kammerkanals und der damit schiffbaren Verbindung bis nach Berlin und Hamburg. Durch die zentrale Lage in der Mecklenburgischen Seenplatte ist Neustrelitz ein beliebtes Urlaubsziel.

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Xanten: Karl-Leisner-Heim im Stadtteil Vynen

Am 20. Juli 1969 wurde in Vynen[1] am Alt-Vynscher-Weg 4 ein neues Jugend- und Kulturheim der St. Martinus-Pfarrgemeinde feierlich eingesegnet. Das Heim wurde nach Karl Leisner benannt, „der auch heute das Leitbild der Jugend sein soll“, wie Pfarrer Wilhelm Bongartz bei der Einweihung sagte. An dem Festakt nahm auch die Mutter von Karl Leisner teil.

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Rom: Karl-Leisner-Plastik im Schönstattzentrum Belmonte

Für das Internationale Schönstattzentrum Belmonte in Rom wurde eine von dem Künstler Johannes Potzler[1] gefertigte Karl-Leisner-Plastik gestiftet.

[1] Bildhauer Johannes Raphael Potzler, geb. 1957 in München, Akademie der Bildenden Künste, Studium der Kunstgeschichte, Ausstellungen u. a. in München, Fulda, Regensburg, Bamberg; u. a. Bronzearbeiten (z. B. Plastiken, Kreuze, Kreuzwege, Heiligenfiguren)

 

 

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Planegg/Krailling: Karl-Leisner-Weg – Schüler erforschten seine Geschichte

Unter dem Thema: „Schüler erforschen Geschichte und Kultur ihrer Heimat. Straßennamen erzählen Geschichten.“ fand 2002 ein Schülerwettbewerb in Bayern statt. Die Jungen und Mädchen der Klasse 4a der Reinhard-Wallbrecher-Schule in Krailling beteiligten sich daran mit einer Arbeit zum Karl-Leisner-Weg.

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