Kategorie-Archiv: Erinnerungsstätten / Ehrungen

„Reliquie“ im Altar des Karmel „Heilig Blut Dachau“

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 15.08.2017)

Frauenkloster des Teresianischen Karmels (Unbeschuhte Karme­litinnen OCD) in Dachau – Grundsteinlegung für den Karmel „Heilig Blut Dachau“ auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau direkt neben der KZ-Gedenkstätte durch Weih­bischof Jo­han­­nes Neu­häusler 28.4.1963 – Einweihung des Karmels u. der dazu­ge­hö­rigen Kirche 22.11.1964 – Die Ordens­frauen halten in Gebet und Gottesdienst das Andenken der Häftlinge und Mar­tyrer des KZ Dachau aus vielen Völ­kern und Religionen in lebendi­ger Erinnerung.
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Künstler aus Guayaquil/Ecuador

 

In der alten Hauskapelle, dem heutigen Büro des Rektors der Marienau, hängt ein weiteres Gemälde mit dem Portrait Karl Leisners. Es wurde 1998 von einem namentlich nicht bekannten Künstler in Guayaquil/Ecuador für Rektor Egon M. Zillekens gemalt.

Link zur Marienau

Text und Foto Christa Bockholt

Kastl

In der Hauskapelle hängt seit 2003 ein Gemälde von dem Künstler Kastl, auf dem Karl Leisner im roten Priestergewand dargestellt ist. Im Hintergrund ist eine Mauer zu sehen und im unteren Bereich Stacheldraht und rechts eine rote Rose. Das Bild weist auf die heimliche Priesterweihe Karl Leisners am 17. Dezember 1944 im KZ Dachau und seine Primiz am 26. Dezember 1944, seiner ersten und einzigen heiligen Messe, die er am Gedenktag des Märtyrers Stephanus im roten Messgewand feierte, hin.
Das gerahmte Bild hängt linkerhand vom Altarraum.

siehe Link zur Marienau

Text und Fotos Christa Bockholt

Neustrelitz: Karl-Leisner-Haus

Im Stadtzentrum von Neustrelitz[1] wurde eine großräumige Villa zur Betreuung von Jugendlichen und jungen Müttern mit Kindern nach dem Seligen Karl Leisner benannt.

[1] Die frühere Residenzstadt Neustrelitz wurde 1733 als barocke Planstadt nahe der Residenz Strelitz, die einem Stadtbrand zum Opfer gefallen war, errichtet. Europaweit einzigartig ist die barocke Stadtanlage mit einem vom quadratischen Markt ausgehenden achtstrahligen Straßenkern. Der Hafen am Zierker See entstand durch den Bau eines Kammerkanals und der damit schiffbaren Verbindung bis nach Berlin und Hamburg. Durch die zentrale Lage in der Mecklenburgischen Seenplatte ist Neustrelitz ein beliebtes Urlaubsziel.

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Xanten: Karl-Leisner-Heim im Stadtteil Vynen

Am 20. Juli 1969 wurde in Vynen[1] am Alt-Vynscher-Weg 4 ein neues Jugend- und Kulturheim der St. Martinus-Pfarrgemeinde feierlich eingesegnet. Das Heim wurde nach Karl Leisner benannt, „der auch heute das Leitbild der Jugend sein soll“, wie Pfarrer Wilhelm Bongartz bei der Einweihung sagte. An dem Festakt nahm auch die Mutter von Karl Leisner teil.

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Rom: Karl-Leisner-Plastik im Schönstattzentrum Belmonte

Für das Internationale Schönstattzentrum Belmonte in Rom wurde eine von dem Künstler Johannes Potzler[1] gefertigte Karl-Leisner-Plastik gestiftet.

[1] Bildhauer Johannes Raphael Potzler, geb. 1957 in München, Akademie der Bildenden Künste, Studium der Kunstgeschichte, Ausstellungen u. a. in München, Fulda, Regensburg, Bamberg; u. a. Bronzearbeiten (z. B. Plastiken, Kreuze, Kreuzwege, Heiligenfiguren)

 

 

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Planegg/Krailling: Karl-Leisner-Weg – Schüler erforschten seine Geschichte

Unter dem Thema: „Schüler erforschen Geschichte und Kultur ihrer Heimat. Straßennamen erzählen Geschichten.“ fand 2002 ein Schülerwettbewerb in Bayern statt. Die Jungen und Mädchen der Klasse 4a der Reinhard-Wallbrecher-Schule in Krailling beteiligten sich daran mit einer Arbeit zum Karl-Leisner-Weg.

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Kleve: Karl-Leisner-Erinnerungsmal vor der Stiftskirche

Am 13. Dezember 2014, dem Vorabend des dritten Adventssonntags – Gaudete – wurde aus Anlass der heimlichen Priesterweihe Karl Leisners vor 70 Jahren im KZ Dachau das Karl-Leisner-Erinnerungsmal auf dem Vorplatz der Stifts- und Propsteikirche St. Mariä Himmelfahrt[1] in Kleve der Öffentlichkeit vorgestellt und von Erzbischof em. Dr. Werner Thissen eingeweiht.

[1] Im 12. Jhdt. wird eine kleine, im romanischen Stil aus weißem Tuffstein erbaute, dem Evangelisten Johannes geweihte Kirche erwähnt. Grundsteinlegung der Kirche St. Mariä Himmelfahrt durch Graf Dietrich IX. von Kleve war am 12.8.1341. Die Namensgebung Stiftskirche erfolgte aufgrund der Verlegung des Stiftes vom Monterberg nach Kleve. Neben den Bezeichnungen Stiftskirche und St. Mariä Himmelfahrt wird die Kirche Propsteikirche, Oberstadtkirche/Oberkirche und im Volksmund auch de Boverkerk genannt.

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