Kategorie-Archiv: Gebäude

Simmerath: Karl-Leisner-Pfarrheim der Pfarre St. Nikolaus im Stadtteil Einruhr

haus Das Pfarrheim wurde 1982 fertiggestellt und 1983 durch Pfarrer Johannes Thönißen[1], eingesegnet. Er hatte sich während seiner Tätigkeit in Simmerath-Einruhr sehr dafür eingesetzt, daß das neue Pfarrheim den Namen seines Freundes Karl Leisner bekam.

[1] Johannes Thönißen (* 28.4.1915 in Krefeld, † 18.4.2005 in Inden-Altdorf) – Priester­weihe 18.5.1940 in Aachen – Pfarrer in Simmerath‑Ein­­ruhr 4.11.1977–31.5.1982

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Wipperfürth: Karl-Leisner-Haus in der Ortschaft Ommerborn

O_Ommerborn2Am 5. Februar 1996 zogen zehn Mitglieder der Gemeinschaft der Seligpreisungen[1] in den rückwärtigen, zwei Drittel des Hauses umfassenden, Teil des Klosters Ommerborn[2], den sie nach Karl Leisner benannten. „Wie Karl Leisner (1915–1945), Märtyrer des 3. Reiches, wollen wir in der Treue zur Kirche leben und ihr dienen – besonders in den Jugendlichen und Kindern in der Einheit mit dem Erzbischof unserer Diözese“[3].

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Uedem: Karl-Leisner-Kindergarten

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Im März 1972 wurde in dem ehemaligen Gebäude der evangelischen Schule an der Keppelner Straße 26 in Uedem[1] unter der Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius ein Kindergarten mit drei Gruppen eröffnet, der später nach Karl Leisner benannt wurde.

[1] Die Gemeinde Uedem liegt am unteren linken Niederrhein und hat ca. 8.500 Einwohner. Besiedelung seit dem 7. Jhdt. – 863 erste urkundliche Erwähnung – 1266 erstmalige Erwähnung der Kirche St. Laurentius

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Hamm: Hort Karl Leisner im Ortsteil Bockum-Hövel

Hamm St. PankratiusSt. Pankratius in Hövel[1]

Der Caritas-Hort Karl Leisner in Hamm, Ortsteil Bockum-Hövel, Am Frienbusch 13, wurde 1999 ge­gründet, die Schließung erfolgte im Juni 2014. Für den Hort wurden zwei Wohnungen im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses angemietet.

[1] Hövel ist ein Ortsteil des Stadtbezirks Bockum-Hövel, der zur Stadt Hamm gehört – 1939 Vereinigung der Dörfer Bockum und Hövel zur amtsfreien Gemeinde Bockum-Hövel – 1975 Eingemeindung von Bockum-Hövel in die Stadt Hamm.
Die erste an gleicher Stelle erbaute und dem heiligen St. Pankratius geweihte Kirche wurde 1025-1030 errichtet und im 14. Jahrhundert durch eine Sandsteinkirche ersetzt. Die heutige Kirche wurde 1892-1894 errichtet, im Zweiten Weltkrieg erheblich beschädigt und 1954-1956 wiederaufgebaut. Das denkmalgeschützte Pastorat ist aus dem Jahr 1564.

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Essen (Oldenburg): Karl-Leisner-Haus

Essen i. O. Karl-Leisner-Haus 1Am 22. September 1996 wurde das renovierte und erweiterte Pfarrheim der Gemeinde St. Bartholomäus[1] in Essen[2] nach einem Festhochamt in der Kirche als Karl-Leisner-Haus durch Pfarrer Bernhard Kühling eingeweiht. Das 1970 errichtete Pfarrzentrum genügte nicht mehr den gesteigerten Bedürfnissen der wachsenden Kirchengemeinde, darüber hinaus war das Flachdach undicht geworden.

 

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Gescher: Karl-Leisner-Haus

Hände der Bewohner mit einem Bild von Karl Leisner

Hände der Bewohner mit einem Bild von Karl Leisner

Am 12. August 2003, dem Gedenktag des Seligen Karl Leisner, feierten acht Männer zwischen 40 und 50 Jahren die Benennung ihrer Außenwohnung nach ihm. Die Wohnung gehörte zur Stiftung Haus Hall, die eine Einrichtung der Caritas ist. Bei der Suche nach einem geeigneten Namen entschieden sich die Bewohner und das Betreuerteam für den Namen Karl-Leisner-Haus.

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Dachau: Karl Leisner in der KZ-Gedenkstätte

Dachau Gedenkstätte 1Auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers wurde am 5. Mai 1965 die heutige KZ-Gedenkstätte Dachau eröffnet. Seit dem 3. Mai 2002 gibt es in dem ehemaligen Wirtschaftsgebäude des KZ eine neu gestaltete Dauerausstellung, die am Gedenkraum endet, in dem zahlreiche Erinnerungsstücke und Devotionalien der KZ-Häftlinge zu finden sind. Dort hängt auch ein Foto von Karl Leisner, das sogenannte Pulloverbild. Die Beschriftung darunter lautet: Karl Leisner – Häftling Nr. 22356 – im KZ Dachau am 17.12.1944 zum Priester geweiht.

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Waldshut-Tiengen: Karl-Leisner-Kapelle

Waldshut Karl-Leisner-Kapelle 1Am 12. August 1996 wurde an der Eschbacher Straße 9 in Waldshut-Tiengen[1] durch den damaligen Bischof von Münster, Dr. Reinhard Lettmann, die Karl-Leisner-Kapelle feierlich eingeweiht. Unter den 200 Gästen waren auch die Schwestern Karl Leisners, Maria Leisner und Elisabeth Haas.

[1] Waldshut-Tiengen ist seit der Gemeindereform am 1.1.1975 eine Doppelstadt. Mit ca. 24.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt im Landkreis Waldshut und liegt an der Schweizer Grenze. Die erste urkundliche Erwähnung von Waldshut war im 13. Jhdt.

 

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