Kategorie-Archiv: Straßen

Planegg/Krailling: Karl-Leisner-Weg – Schüler erforschten seine Geschichte

Unter dem Thema: „Schüler erforschen Geschichte und Kultur ihrer Heimat. Straßennamen erzählen Geschichten.“ fand 2002 ein Schülerwettbewerb in Bayern statt. Die Jungen und Mädchen der Klasse 4a der Reinhard-Wallbrecher-Schule in Krailling beteiligten sich daran mit einer Arbeit zum Karl-Leisner-Weg.

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Kevelaer: Karl-Leisner-Straße

Kevelaer Karl-Leisner-Straße 1 Seit dem Sommer 1994 gibt es in Kevelaer[1] eine Straße, die nach Karl Leisner benannt wurde. Die Anregung kam von Karl Dingermann, der von 1978 bis 1989 ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Kevelaer war. Sein Vater war ein Schulfreund von Wilhelm Leisner, dem Vater Karl Leisners.

[1]     Gründung des Ortes im 6. Jhdt.; erstmalige urkundliche Erwähnung am 10.5.1300; seit 1642 Marienwallfahrtsort, an dem Maria als Consolatrix afflictorum – Trösterin der Betrübten verehrt wird.

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München: Leisnerweg im Stadtteil Bogenhausen

München Leisnerweg 1

Das Erzbistum München und Freising beantragte 1982, neue Straßen in München nach Opfern des Nationalsozialismus zu benennen. Neben Karl Leisner wurden noch Christoph Probst und Willi Graf von der Weißen Rose vorgeschlagen. Am 5. April 1984 wurde die Benennung des Leisnerweges beschlossen.[1]

[1]    Mail des Stadtarchivs München, Diplomarchivar Matthias Hinghaus, vom 22.4.2016

 

 

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Bonn: Karl-Leisner-Straße im Ortsteil Duisdorf

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Am 21. Mai 1965 beschloss der Rat der Gemeinde Duisdorf[1], eine Straße in der neuen Finkenhofsiedlung nach Karl Leisner zu benennen. Der Siedlungsbau wurde durch den zunehmenden Wohnungsbedarf für das Personal der nahe gelegenen Bundesministerien erforderlich.
Unterhalb des Straßenbezeichnung steht: Karl Leisner (1915-1945). Kath. Jugendführer. 1940-1945 im KZ Dachau, dort Priesterweihe. Gestorben an den Folgen der Haft.

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Dachau: Karl-Leisner-Weg

Das unbebaute Gelände mit Blick auf die Straße der KZ-Opfer, durch das der Karl-Leisner-Weg führen wird

Das unbebaute Gelände mit Blick auf die Straße der KZ-Opfer, durch das der Karl-Leisner-Weg führen wird

Der Plan für einen Karl-Leisner-Weg in Dachau besteht schon viele Jahre, jedoch steht der genaue Zeitpunkt für den Bau nach wie vor nicht fest.

Mit einem Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt Dachau vom 9. Oktober 1985 unterbreitete der Dachauer Stadtrat Heinrich Rauffer Vorschläge für Straßen­benennungen in zwei Neubaugebieten der Stadt Dachau. Für das Gebiet „im ehemaligen Lagergelände“ schlug er die Titus-Brandsma-Straße, die Karl-Leisner-Straße und die Pater-Roth-Straße vor.

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Planegg/Krailling: Karl-Leisner-Weg von der Wallfahrtskirche Maria Eich zum Waldsanatorium Planegg

Planegg Karl-Leisner-Weg 1Im August 1996, nur wenige Wochen nach der Seligsprechung Karl Leisners am 23. Juni 1996, beschloss der Rat der Gemeinde Krailling, den Fuß- und Radweg von der Wallfahrtskirche Maria Eich zum Waldsanatorium Planegg nach Karl Leisner zu benennen.
Unterhalb der Wegbezeichnung steht: Karl Leisner war wegen seiner kirchlichen Jugendarbeit von 1940-1945 im KZ Dachau inhaftiert. Nach der Befreiung lebte er bis zu seinem Tod am 12. August 1945 im Waldsanatorium. 1996 Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II.

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Eching: Karl-Leisner-Straße

Eching Karl-Leisner-Straße 1

 

Am 9. Juli 1996 beschloss der Hauptausschuss des Gemeinderates Eching: „Die neue Erschließungsstraße im Baugebiet an der Hollerner Straße erhält die Benennung ‚Karl-Leisner-Straße‘.“ Die Begründung lautete: „Karl Leisner war Diakon im KZ Sachsenhausen, kam dann später ins KZ Dachau und wurde 1944 heimlich zum Priester geweiht. Ende Juni diesen Jahres wurde er anläßlich des Papstbesuches selig gesprochen.“

 

 

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Rees: Karl-Leisner-Straße

Rees Karl-Leisner-StraßeIm Zuge der kommunalen Neuordnung wurde 1975 in Rees die Irmgardisstraße in Karl-Leisner-Straße umbenannt. Die Stadtverwaltung Rees begründete die Benennung nach Karl Leisner damit, dass Personen genommen wurden, die unmittelbar mit der Kirche in Verbindung standen, da es sich bei den Grundstücken um Kirchengrund handelte[1].

[1]     Siehe Mail der Stadtverwaltung Rees, Fachbereich Bauen, vom 7.1.2016

 

 

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Kranenburg (Niederrhein): Leisnerweg im Ortsteil Nütterden

Kranenburg Leisnerweg 1

Am 10. März 1988 beschloss der Rat der Gemeinde Kranenburg, im Ortsteil Nütterden für eine Straße in einem Neubaugebiet den Namen „Leisnerweg“. Die katholische Kirchengemeinde St. Antonius in Nütterden hatte den Vorschlag eingebracht, eine Straße nach Karl Leisner zu benennen. Am Leisnerweg wurden Einfamilienhäuser errichtet. Der Weg verbindet die Von-Galen-Straße mit dem Binnenfeld.

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