Kategorie-Archiv: Josef Krautwald

Joseph Krautwald

Foto Christian Grovermann

Foto Christian Grovermann

Joseph Krautwald wurde am 7. März 1914 in Borkendorf, Oberschlesien geboren und starb am 13. Januar 2003 in Rheine, Westfalen. Mit 14 Jahren begann er eine Lehre bei der Firma Thust in Groß Kunzendorf als Steinmetz, die er in eine Bildhauerlehre umwandeln durfte. Anschließend besuchte er die Holzschnitzschule Bad Warmbrunn, er lernte bei Professor Cirillo Dell’Antonio, und die Akademie für Bildende Künste in München. Dort ging er in die Bildhauerklasse von Professor Josef Thorak. Abgeschlossen hat Joseph Krautwald seine Ausbildung bei Professor Karl Albiker an der Akademie der Bildenden Künste in Dresden.

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Karl-Leisner-Plakette von Joseph Krautwald

Plakette_1Die Vorderseite der Kleinbronze zeigt inmitten einer Menschengruppe Karl Leisner mit erhobenem rechten Arm. Umrundet wird dieses Bild von seinem Namen „KARL LEISNER“ und dem Satz: „CHRISTUS IST MEINE LEIDENSCHAFT“.

Plakette_2Auf der Rückseite sind gefesselte Hände zu sehen, die einen Kelch halten. Darüber ist eingraviert: „VICTOR IN VINCULIS“ und darunter „DACHAU 1944“.

 

 

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Ahaus: Ehrenmal für Karl Leisner und Maximilian Kolbe im Ortsteil Alstätte

Alstätte Denkmal 21995 wurde am Schnittpunkt von zwei Wohnsiedlungen im Ortsteil Alstätte, die nach den Märtyrern Maximilian Kolbe[1] und Karl Leisner benannt sind, ein Ehrenmal errichtet, das von dem Bildhauer Joseph Krautwald[2] gestaltet wurde.

[1] Pater Dr. phil. Dr. theol. Maximilian Maria (Rajmund) Kolbe OFM (* 7.1.1894 in Zduńska Wola bei Lodsch/Łódź/PL, † ermordet 14.8.1941 im KZ Auschwitz/PL) – Eintritt in den Minori­te­n­orden der Franziskaner 4.9.1910 – Priesterweihe 1918 in Rom – Ver­haftung u. Inhaf­tie­rung im KZ Oranienburg September 1940 – Entlassung Dezember 1940 – erneute Ver­haf­tung u. Einweisung ins KZ Auschwitz Februar 1941 – Bei einem Appell vor dem KZ-Kommandanten Karl Fritzsch (1903–1945) im Juli 1941 wurden zehn Männer ausge­son­dert, die als Strafaktion wegen der Flucht eines Gefangenen in den Hunger­bunker einge­schlossen werden sollten. Einer von ihnen, Franz Gajowniczek (* 15.11.1901, † 13.3. 1995), schrie laut auf und erinnerte unter Tränen an seine beiden Söhne. P. Maximilian Kolbe trat hervor und bot sein Leben für das des Familienvaters, was Karl Fritzsch akzep­tierte. P. Maximilian Kolbe hörte man im Hungerbunker noch tagelang singen und beten. Als seine neun Leidensgenossen bereits verhungert waren, P. Maximilian Kolbe aber noch wenige Lebenszeichen von sich gab, verabreichte man ihm schließlich eine Gift­spritze. – Seligsprechung 1971 – Hei­ligsprechung durch Papst Johannes Paul II. in An­we­sen­heit des geretteten Franz Gajowniczek in Rom 1982
[2] Joseph Krautwald (* 7.3.1914 in Borkendorf, Oberschlesien, † 13.1.2003 in Rheine), Bildhauer – Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens war sakrale Kunst, u. a. über 300 Kreuzwege und zahlreiche Kleinbronzen. 1988 gestaltete er eine Karl-Leisner-Plakette.

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Ahaus: Leisnerstraße im Ortsteil Alstätte

Alsätte Leisnerstraße 2

1995 verkaufte die Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Alstätte zwei Siedlungsgebiete an die Stadt Ahaus. Eine Siedlung wurde nach Maximilian Kolbe[1], die andere, bestehend aus einer Ringstraße mit zwei Sackgassen, nach Karl Leisner benannt. Die Siedlungen liegen am Rande von Alstätte und sind umgeben von Wiesen und Wallhecken.

[1] Pater Dr. phil. Dr. theol. Maximilian Maria (Rajmund) Kolbe OFM (* 7.1.1894 in Zduńska Wola bei Lodsch/Łódź/Polen, † ermordet 14.8.1941 im KZ Auschwitz/Polen) – Eintritt in den Minori­te­n­orden der Franziskaner 4.9.1910 – Priesterweihe 1918 in Rom – Ver­haftung u. Inhaf­tie­rung im KZ Oranienburg September 1940 – Entlassung Dezember 1940 – erneute Ver­haf­tung u. Einweisung ins KZ Auschwitz Februar 1941 – Bei einem Appell vor dem KZ-Kommandanten Karl Fritzsch (1903–1945) im Juli 1941 wurden zehn Männer ausge­son­dert, die als Strafaktion wegen der Flucht eines Gefangenen in den Hunger­bunker einge­schlossen werden sollten. Einer von ihnen, Franz Gajowniczek (* 15.11.1901, † 13.3. 1995), schrie laut auf und erinnerte unter Tränen an seine beiden Söhne. P. Maximilian Kolbe trat hervor und bot sein Leben für das des Familienvaters, was Karl Fritzsch akzep­tierte. P. Maximilian Kolbe hörte man im Hungerbunker noch tagelang singen und beten. Als seine neun Leidensgenossen bereits verhungert waren, P. Maximilian Kolbe aber noch wenige Lebenszeichen von sich gab, verabreichte man ihm schließlich eine Gift­spritze. – Seligsprechung 1971 – Hei­ligsprechung durch Papst Johannes Paul II. in An­we­sen­heit des geretteten Franz Gajowniczek in Rom 1982

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