Karl Leisner und Familie Fischer

Mutter Ottilie mit ihren Kindern

 

Eheleute Wilhelm Fischer (* 21.3.1897, † 22.3.1927) u. Ottilie Fischer, geb. Dischler (* 20.6.1899 in Freiburg, † 18.6.1981 in Weingarten) – Hochzeit im Freiburger Münster 5.7.1922 – 1922-1955 wohnhaft in Freiburg/Br., Emil Göttstr. 7 – Eintritt als Schwester Elisabeth in die Benediktinerinnenabtei St. Ehrentraud in Kellenried 8.12.1955 – Einkleidung 7.9.1956 – Ewige Profeß 12.9.1960

 

 

Familie Fischer

Witwe Fischer lebte mit ihren 4 Kindern in Freiburg/Br., Emil Göttstr. 7. Ihre Kinder waren oft bei Familie Joseph Ruby zum Spielen und Schulaufgaben machen. Ein Sohn von Fami­lie Fischer, Wilhelm, wollte Priester werden und war als Student in Knechtsteden bei den Steyler Missionaren. Frau Fischer trat, als ihre Kinder erwachsen waren, in einen Orden ein. Karl Leisners Kursgenossen Hans Werners und Wilhelm Jansen wohnten als Studenten bei Familie Fischer, ebenso Josef Vienenkötter.
Heute wohnt der Enkel von Ottilie und Wilhelm Fischer, Dr. med. Thomas Fischer, mit seiner Familie in Freiburg, Emil Göttstr. 7.

Quelle der Fotos: Gabriele Latzel

2. Generation:
2a. Dr. med. Joseph Fischer (* 15.4.1923, † 15.10.2011)
2b. Prof. Wilhelm (Willi) Fischer (* 3.8.1924, † 13.6.1988) – Er wollte Priester werden und war als Student in Knechtsteden bei den Steyler Missionaren.
2c. Ursula Fischer (* 8.10.1925)
2d. Rudolf Fischer (* 13.2.1927, † 13.2.2017)
Die Geschwister waren zum Spielen und Schulaufgaben machen oft bei Familie Joseph Ruby.

Werners

 

Willi

 

3. Generation (Kinder von Prof. Wilhelm Fischer u. Gisela Fischer):
3a. Martin Fischer (* 8.8.1958)
3a. Dr. med. Thomas Fischer (* 17.7.1963)
Weitere Enkel in der 3. Generation:
3b. Dorothea (* 13.7.1955)
3b. Birgitta (* 12.7.1956)
3b. Veronika (* 18.7.1957)
3b. Ursula (* 20.12.1958)
3b. Markus (* 16.8.1961)
3b. Johannes (* 29.5.1964)
3c. Bernhard (* 10.2.1951)
3c. Maria (* 1.4.1952)
3c. Rudolf (* 9.4.1952, † 2012 vermisst)
3c. Ursula (* 1.7.1957)
3c. Christoph (* 2.3.1960)
3d. Gabriele (* 18.8.1956)
3d. Angelika (* 28.10.1958)
3d. Hartwig (* 19.10.1962)
3d. Manuel (* 21.10.1965)
4. Generation (Kinder von Dr. med. Thomas Fischer u. Eva-Maria Rath-Fischer):
2a. Thobias Fischer (* 5.7.1996)
2b. Beatrice Fischer (* 6.9.1998)

Nachruf der Benediktinerinnenabtei St. Ehrentraud in Kellenried

Nonne1
Nonne2

 

Zur Erinnerung an Sr. Elisabeth Ottilie Fischer geb. Dischler (1899–1981) aus der Abtei St. Ehrentraud-Kellenried
Sr. Elisabeth, wie unsere Altäbtissin Agnes Trescher 1899 in Freiburg geboren, hatte sich so sehr gewünscht, die knapp zwölf Monate Jüngere nicht überleben zu müssen. Wenn auch dieser Wunsch nicht in Erfüllung ging, so durfte sie ihr doch nach sieben Wochen in die Ewigkeit nachfolgen.
Die Lebenswege waren allerdings sehr verschieden verlaufen. Ottilie (Tilly) Dischler wurde am 20. Juni 1899 in einer tief christlichen Familie geboren; ihre Eltern waren der Kaufmann Rudolf Dischler († 1945) und seine Gattin Eugenie geb. Sauter († 1940). Tilly verbrachte zusammen mit zwei Brüdern und zwei Schwestern eine frohe Kinderzeit.
Sie besuchte zunächst die Klosterschule St. Ursula und anschließend zwei Jahre eine Handelsschule. Dann arbeitete sie im Büro des väterlichen Paramentengeschäfts. Als junges Mädchen besuchte sie, zusammen mit ihrer Freundin und späteren Schwägerin, täglich die Messe im Münster, und beide dachten auch schon einmal ans Kloster. Dann entschieden sie sich doch für eine christliche Ehe, und Tilly vermählte sich am 5. Juli 1922 im Münster mit dem Chirurg, Instrumentenmacher und Kaufmann Wilhelm Fischer. Auf diesen Ehejahren, geprägt von der Erwartung und Geburt ihrer vier Kinder, lag in ihrer Erinnerung immer der Glanz eines tiefen, ungetrübten Glückes. Um so dunkler war der Schatten, der mit der schweren Erkrankung ihres Mannes im fünften Ehejahr heraufzog. Am 22. März 1927 wurde er heimgerufen, das jüngste Kind war erst einige Wochen alt.
Hier bewies sich die Tiefe und Tragfähigkeit ihres Glaubens. In der opferbereiten Annahme dieses großen Schmerzes durfte sie ihre Berufung zu einem Leben ganz frei für Gott erkennen; rückschauend sah sie darin den Anfang ihrer Ordensberufung.
Zunächst aber hieß es, für die Kinder zu sorgen. Da die winzige Rente nicht ausreichte, ging Frau Fischer ein Jahr ins Büro des Schwiegervaters (Ski- und Schuhleistenfabrik)‚ dann wieder ins väterliche Geschäft. Schon früh erhielt sie die Genehmigung des Ordinariats‚ Theologen, die in ihrem Freisemester in Freiburg studierten, in ihre Familie aufzunehmen. Sie waren Hilfe bei der Erziehung der heranwachsenden Buben, und es entstanden freundschaftliche Verbindungen von bleibender Dauer. [Zu ihnen gehörten Karl Leisners Kursgenossen Hans Werners und Wilhelm Jansen, ebenso Josef Vienenkötter.]
Ihrer Leidenschaft für Gott und für die Menschen genügte aber nicht der Kreis von Beruf und Familie. Einige Zeit stand sie dem Mütterverein der Pfarrei Maria Hilf (Fr.) vor und wurde dann Mitglied des [68. Deutschen] Katholikentages [vom 28.8. bis 1.9.] 1929 [in Freiburg] an der Einrichtung des „Christlichen Hauses“ mitarbeiten und bei dieser Gelegenheit Nuntius [Eugenio] Pacelli, den späteren Papst Pius XII. empfangen durfte, blieb ihr eine besondere Erinnerung. Aus Gleichgesinnten entstand der „Beuroner Kreis“, eine Gruppe von Frauen, die zunächst miteinander in Beuron Exerzitien machten und sich in der Folgezeit – bis heute – regelmäßig reihum bei den einzelnen trafen, sich gegenseitig stützten und Freud und Leid teilten.
Neues Leid brachte der 2. Weltkrieg; die drei Söhne wurden nacheinander eingezogen, und dem großen Luftangriff auf Freiburg 1944 fielen das Elternhaus und das väterliche Geschäft zum Opfer. Frau Fischer fand Zuflucht in Muggenbrunn (Hochschwarzwald). Nach Kriegsende kehrte sie nach Freiburg zurück und ging daran‚ eine neue Existenz aufzubauen.
Noch war ja für die Berufsausbildung der Heimkehrer ihre Hilfe nötig. Stütze auf ihrem Weg in dieser harten Zeit – ihr Haus war auch schwerst beschädigt – war ihr der vertraute Umgang mit dem Wort Gottes in der Heiligen Schrift, und die Liturgie in der sehr lebendigen Dreifaltigkeitsgemeinde, wo Pfarrer Eugen Walter vor allem ihr helfender geistlicher Berater war, gab ihr Kraft und Halt. So liefen die Linien gerade auf das benediktinische Leben zu. Nach dem Zeugnis ihrer Tochter hatte die Mutter den Kindern gegenüber öfters von ihrer Absicht gesprochen, ins Kloster zu gehen, wenn diese sie nicht mehr bräuchten. Als 1955 die Tochter und zwei Söhne verheiratet waren, der dritte bereits verlobt, da schien ihr dieser Zeitpunkt gekommen. Ihr Entschluß rief trotz allem große Bestürzung hervor, und der Widerstand war heftig; aber es gelang ihr, alle Einwände zu entkräften und fest zu bleiben.
Vom Wildensteiner Singkreis her kannte sie den ehemaligen Beuroner Mönch und nunmehrigen Weingartener Abt Wilfrid Fenker. Er verwies sie an St. Ehrentraud. Sie kam zum Gespräch mit Äbtissin Scholastika von Riccabona, die hinter dieser ungewöhnlichen Anfrage die echte Berufung erkannte.
So erhielt sie nach zwei Tagen die Aufnahme, und schon ein Vierteljahr später, am 8. Dezember 1955, trat sie 56jährig ein. Sie fand eine vierköpfige Noviziatsgruppe im Alter von 27 bis 48 Jahren vor, die der „Oma” froh entgegenkam, ihr aber doch Kinder und Enkel, die sie zurückgelassen hatte, nicht ersetzen konnte. Der Schnitt war spürbar, aber sie ergriff das neue Leben mit der ihr eigenen jugendlichen Begeisterungsfähigkeit. Auch ihre Gesundheit stabilisierte sich bald, und sie konnte ohne Abstriche am Gemeinschaftsleben teilnehmen. So stand der Einkleidung nichts im Wege. Ein Jahr nach ihrem ersten Besuch, am 7. September 1956, wurde sie im Anschluß an die Vesper von Abt Wilfrid Fenker eingekleidet. Sie war von tiefer Freude durchstrahlt. Das tröstete auch ihre Kinder, die alle gekommen waren: auch die drei Theologiestudenten und Hausgenossen sowie Stadtpfarrer Eugen Walter mit 17 Frauen aus der Pfarrei zählten zu den vielen Gästen. Bei der Aufnahme ins Noviziat erhielt Sr. Fischer Elisabeth, die Frau des Zacharias, und Patronin ihres klösterlichen Lebens, und Äbtissin Scholastika wies in ihrer Ansprache darauf hin, daß sich die Sorge für die Kinder nun ausweitet auf die große Familie der heiligen Kirche; und sie gab ihr das Magnificat mit auf den weiteren Weg, das bei der Begegnung Elisabeths mit Maria zum erstenmal erklang. Tiefe Dankbarkeit, anbetender Lobpreis und Sorge für ihre Familie, die Kirche und die Welt blieben kennzeichnend für Sr. Elisabeth.
Nach Ablauf von Noviziat und drei Jahren zeitlicher Profeß verband sie sich am 12. September 1960 für immer dem Herrn in der Bindung an unsere Gemeinschaft und die Regel St. Benedikts. Wieder kam Abt Wilfrid, diesmal, um das Pontifikalamt zu feiern und ihr die Witwenweihe zu spenden. Unter den Gästen waren mit ihren Kindern nun auch schon sechs ihrer bereits zwölf Enkelkinder. Auf dem Gedenkbildchen lesen wir: „Nur eines erbat ich mir vom Herrn, eines such ich: zu weilen im Hause des Herrn alle Tage meines Lebens.“ Diesen Wunsch hat ihr der Herr erfüllt. Noch nahezu 21 Jahre verborgenen Lebens in seinem Hause wurden ihr geschenkt. Sie, die früher in der Gemeinde in wichtigen Aufgaben tätig gewesen war, hatte in den 25 Jahren klösterlichen Lebens nie eine besondere Funktion. Sie war immer im Lintear [Leinen- oder Weissnähzimmer tätig], lange Zeit als Verantwortliche des Nähzimmers, doch was war das, gemessen an der Verantwortung, die sie vorher hatte tragen müssen! Aber sie war es zufrieden. In ihrem Rahmen sorgte sie liebevoll für alle Bedürfnisse und hatte auch sonst ein offenes Herz für Wünsche und Nöte, nahm sich Zeit, verlor nie die Geduld.
Ihre beständige Lektüre blieb die Heilige Schrift, darin waren es vor allem die Paulusbriefe. Doch hatte sie eine erstaunliche Fähigkeit, neueste theologische Lehren oder Theorien begeistert wie Altvertrautes zu begrüßen und mühelos einzuordnen. Nie beharrte sie auf einem vorgefassten Standpunkt; sie konnte so beweglich sein, gerade weil sie einen festen Stand in ihrer tiefen Gottverbundenheit hatte. Es war ihr nicht möglich, abstrakt, losgelöst von Menschen, zu denken. Immer war sie bemüht, den anderen, seine Eigenart, seine Ansichten zu verstehen und alles zum Guten auszulegen. Weil sie mit dem Herzen dachte, konnte sie Dinge in eins bringen, die dem nüchternen Verstand entgegengesetzt schienen. Diese Fähigkeit zur Synthese kam in unserer Gemeinschaft stark zum Tragen in der Umbruchszeit nach dem II. Vaticanum. Die Wünsche nach mehr Menschlichkeit, mehr Gespräch und Austausch, mehr Liebe fanden in ihr einen Anwalt, der sie mit sanfter Beharrlichkeit aufgriff, stets bemüht, harte Konfrontationen zu meiden und Konflikte zu entschärfen. All dies, ohne sich besonders in den Vordergrund zu spielen. Ihre Lebenserfahrung und Gottverbundenheit ließen sie für viele das helfende Wort finden; sie konnte und durfte unter den Äbtissinnen Agnes und Margarita den Dienst des Vermittlers leisten und hat sich selber dabei nichts geschenkt. In ihr lebte die Liebe des Herrn zu den Kleinen, Schwachen, Unansehnlichen, eine Liebe, die keinen abschreibt.
In den letzten Jahren spürte sie zunehmendes Alter und abnehmende Gesundheit immer mehr; aber sie nahm (Stück für Stück) Schmerzen und Behinderungen an, blieb gleichmäßig freundlich und geduldig, machte noch kleine Arbeiten, soweit es möglich war, und bemühte sich, so gut es ging, am Gottesdienst und am Gemeinschaftsleben teilzunehmen. Doch sie war sich auch klar, daß das Ende plötzlich kommen konnte, und lebte bewusst auf den Tod hin. Das hindert sie nicht, in wachsendem Maße die Sorgen und Probleme ihrer Familie mitzutragen; erstaunlich vor allem ihr Bemühen, die heranwachsenden (17!) Enkel zu verstehen und ihre Wege mitzugehen, wenn sie auch hier bisweilen schmerzlich an Grenzen stieß .
Sie ist, wie sie kurz vor ihrem Tod noch hervorhob, immer Mutter geblieben, und es war wie das Siegel Gottes unter diese zweifache Berufung, daß ihre Tochter gerade in unserem Gästehaus war, als Sr. Elisabeth in der Nacht zum 15. Juni 1981 einen schweren Herzinfarkt erlitt. So konnte sie zusammen mit Mutter Äbtissin Margarita bei ihrer Mutter sein, als diese am nächsten Morgen nach Empfang der Krankensalbung in das Städtsche Krankenhaus in Weingarten kam. Die anderen Familienmitglieder erhielten so laufend Information über das Befinden von Sr. Elisabeth.
Es war zunächst in der Schwebe, und die Kranke selber war von allem gelöst und bereit zum Leben wie zum Sterben. Am Fronleichnamsfest, 18. Juni, das ihr so besonders teuer war, erging dann gegen 2 Uhr früh an sie der letzte Ruf des Herrn, und sie folgte aus ganzem Herzen. Zum Begräbnis versammelte sich die Familie; Freunde und Bekannte kamen und zwei „ihrer Theologen“. Der eine von ihnen, H. Pfarrer Werners, zeichnete in der Predigt nach seiner Erinnerung das Bild unserer Mitschwester, sprach von ihrer Sehnsucht nach Gott, ihrer Sorge um die Menschen und von ihrem Charisma, in jedem Geschehen einen Fingerzeig Gottes zu sehen, ihrer Bereitschaft, seiner Führung zu folgen. Möge sie uns allen die gleiche Bereitschaft erbitten.

* * * * *

Aus Karl Leisners Zeit in Freiburg gibt es nur wenige vorhandene Tagebuchnotizen. Aber in seinen Briefen aus dem KZ Dachau läßt er neben anderen Bekannten in Freiburg auch Familie Fischer grüßen. Er hat sie vermutlich durch seine Kursgenossen Hans Werners und Wilhelm Jansen, die dort wohnten, und durch Familie Ruby kennengelernt.

Karl Leisner aus Dachau am Samstag, 22. Februar 1941, an Familie Dr. Joseph Ruby in Frei­burg/Br. :
Meine lieben Freiburger!
Vor Jahresfrist habe ich [am 15.2.1940] das schöne Freiburg
/Br. ver­lassen; da drängt’s mich, Euch allen aus ganzem Herzen zu danken für den Trost und die Hilfe, die Ihr mir in den Tagen der Gefangenschaft schenktet.[1] Zu Eurer Freude kann ich Euch sagen, daß ich an Leib und Seele gesund und froh die Zeit bisher getragen. Von daheim habt Ihr sicher ab und zu Nach­richt von mir erhalten. In der Weihnachtszeit weilte ich oft in Gedanken bei Euch. Weihnachten 1936 [als Student] und 1939 [als Gefangener in Frei­burg/Br.] ist mir unvergeßlich. Und wie geht’s Euch allen? Von Heri­bert las ich in der Bodenseezeitung Mitte Dezember, daß er bei ei­ner Schulfeier in Kon­stanz [Orgel] spielte.[2] Und was machen die [Front-]Sol­da­ten [Hans, Bern­hard und Heinz]? Und die andern? Zum Josefstag [19.3.] wünsche ich Vati und Seppl [Dr. Joseph Ruby und seinem Sohn Josef] Glück und Heil. An Familie Fischer, [Dr. theol. h. c. Alois] Eckert, Dr. lic. [Wilhelm] Heinsius, [Geist­lichen Rat Ri­chard Trudpert] Gutfleisch und alle Bekannten herzliche Grüße. In froher Hoff­nung auf ein baldiges Wiedersehn grüßt Euch aus dankbarem Herzen
Euer Karl, alias Bleyle[3]
[1] Mitglieder von Familie Ruby hatten Karl Leisner verschiedentlich im Gefäng­nis in Freiburg/Br. besucht und beschenkt.
[2] Heri­bert Ruby lebte damals mit den drei jüngsten Geschwistern Peter, Rudolf und Maria in Radolfzell bei den ältesten Geschwistern Karl und Elisabeth und besuch­te das Gymnasium in Konstanz.
[3] Karl Leisners Spitzname bei Familie Ruby wegen seines immer wieder getra­genen Bleyle­anzuges

Karl Leisner aus Dachau am Samstag, 29. November 1941, an seine Familie in Kleve:
P. [Constan­tin] Noppel [SJ] mit treuesten Grüßen zur heiligen Weihnacht. Allen Freibur­gern: Familie Fischer, Hilde St. [Steiert], Direktor Eckert und besonders Familie Ruby frohes Fest.

Karl Leisner aus Dachau am Samstag, 12. Dezember 1942, an seine Familie in Kleve:
An Familie Ruby Weih­nachts- und Neu­jahrs­grüße, ganz besonders „dicke“! Durch sie an P.  Noppel, Familie Fischer, Di­rektor Eckert und Schwester Obe­rin [Goswina Döbele OSF] von St. Carolus [in Freiburg/Br.], P. Cani­sius [Kölliker OP]. Ebenso an Hilde Steiert und Familie, Schaals [Dr. med. Hans u. Else] etc.

Karl Leisner aus Dachau am Samstag, 27. November 1943, an seine Fami­lie in Kleve:
An Familie Ruby, Direktor Eckert, Familie Fischer, Köbele und Hilde Steiert sowie an Fritz Schöner, Schwestern Oberin [Zaccaria Fischer], Fidentia [Baumert] und Almarich [Huber] und das ganze Haus in St. Blasien beste Wünsche.

Quelle der nicht ausgewiesenen Fotos: Nachlaß von Familie Fischer

Ergänzungen XXIX zu „Band V der Lebens-Chronik, S. 3452 – Familie Fischer“ nach Angaben von Dr. med. Thomas Fischer, Enkel von Ottilie und Wilhelm Fischer