Georg Elser im Widerstand gegen Adolf Hitler

2014_05_13_Elser

 

Zum 20. Juli vor 70 Jahren, dem Tag des Attentatversuches auf Adolf Hitler, schreibt Rainer Blasius in der F.A.Z. vom 19. Juli 2014 unter dem Titel „Geteilter Widerstand“ u. a.:

 

 

In der Bundesrepublik schenkte man lange dem Widerstand von Kommunisten und Intellektuellen, der „stillen Opposition“ vieler, der Solidarität mit Verfolgten und dem schwäbischen Schreiner und einsamen Attentäter Georg EIser wenig Beachtung. Bundeskanzler Kohl erwähnte den entschlossenen EIser am 20. Juli 1984 erstmals im Ehrenhof der Stauffenbergstraße.

Der IKLK hat sich schon früh um Georg Elser bemüht, denn selbst Mitglieder des Vereins ordneten Attentate falsch zu. Wenn sie hörten, Karl Leisner sei auf Grund einer Äußerung zum fehlgeschlagenen Attentat vom 8. November 1939 auf Adolf Hitler verhaftet worden, verwechselten sie dieses nicht selten, weil bekannter, mit dem Attentat vom 20. Juli 1944.

siehe u. a. Rundbriefe des IKLK Nr. 26 – Dezember 1992; Nr. 36 – Dezember 1997 und Nr. 47 – Februar 2003, als zu Georg Elser ein Poststempel und eine Briefmarke „100 Jahre Georg Elser“ herauskam.

2014_07_20_Briefstempel

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