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2013_06_14_RubyFamilie Dr. Joseph Ruby, Freiburg/Br,. Neumattenstr. 18

2013_06_14_FamilieRuby

Im Gästebuch von Familie Ruby findet sich im September 1936 folgender Eintrag:

RubyFamilie Ruby, Münsteraner Theologen und ….?….. feierten in St. Carolus mit Dr. Eckert das hl. Opfer um die Genesung des lieben Joseph Kuhne[1], unseres lieben Bruders und Hauspädagogen im Hause Ruby. Nun folgt die Stärkung nach vollbrachter Früharbeit. Heil dem gastlichen Hause.

[1]    Josef (Jupp) Kuhne (* 23.5.1914 in Gelsenkirchen-Buer, † an Schwindsucht/Rippenfell­ent­zündung 30.8.1937) – Eintritt ins Collegium Borromaeum in Münster 1.5.1934 – Außen­semester 1936/1937 in Freiburg/Br. mit Unterkunft bei Familie Joseph Ruby – Er half deren Kindern bei den Schulauf­gaben. Auf Grund von Josef Kuhnes schwerer Erkran­kung übernahm Karl Leisner im Wintersemester 1936/1937 dessen Aufgabe bei Familie Ruby und zog dorthin.

Neben Karl Leisner haben auch seine Kursgenossen Josef Heitkamp[1], Wilhelm (Willi) Schröer[2], Norbert Stammschröer[3] und Max Terhorst[4] unterschrieben.

[1]    Josef Heitkamp (* 11.7.1914 in Lette, † gefallen 24.8.1944 in Rumänien) – Eintritt ins Collegium Borromaeum in Münster 1.5.1934 – Priester­weihe 23.9.1939 in Münster

[2]    Wilhelm (Willi) Schröer, genannt Pitt, (* 7.8.1915 in Bocholt, † gefallen 5.7.1943 im Sanitätsdienst in Ruß­land) – Eintritt ins Collegium Borromaeum in Münster 1.5.1934 – Priester­weihe 23.9.1939 in Münster – Kaplan in Twisteden 1.3.1940

[3]    Norbert Stammschröer (* 4.2.1909 in Werne, † in russischer Kriegs­gefangen­schaft 30.6.1946 in Minsk) – Eintritt ins Collegium Borromaeum in Münster 1.5.1934 – Priesterweihe 6.8.1939 in Münster – Kaplan in Disteln 29.9.1939 bis 1940 – Präses in Haus Hall in Gescher 4.3.1940

[4]    Max Terhorst (* 11.4.1915 in Emmerich am Rhein, † an Leberkrebs 24.1.1998) – Mitglied des ND – Eintritt ins Collegium Borromaeum in Münster 1.5.1934 – Außensemester in Frei­burg/Br. 1936/1937 – Teilnahme an der Romfahrt mit Karl Leisner u. Josef Köcke­mann 22.5. bis 8.6.1936 – RAD 1937 – Studienunterbrechung für ein halbes Jahr aus ge­sundheit­lichen Grün­den nach dem RAD – Aufgabe des Theologiestu­dium als Minorist Novem­ber 1939 – Sein Kurs­genosse Heinrich Tenhum­berg gab ihm den Tip, noch Geschichte zu studieren und mit den Fächern Theo­logie und Geschichte an der Realschule zu unterrichten. Ab 1949 wohnte er in Gronau und war dort zuletzt als Oberstudienrat mit dem Fach Reli­gion an der Berufsschule tätig. Im Selig­sprechungsprozeß für Karl Leisner hat er 1981 als Zeuge ausgesagt.

2013_04_12_Eckert

 

Caritasdirektor Prälat Dr. theol. h. c. Alois Eckert (* 9.1.1887 in Pülfringen, † 25.6.1976 in Freiburg/Br.) – Priesterweihe 2.7.1912 – Caritasdirek­tor 1924 – Domkapitular 1946 – Präsident des Deutschen Caritasverbandes 1952 – Er war Vorsteher der St.-Carolus-Kapelle in Freiburg-Littenweiler und leitete dort eine Gebetsgemeinschaft von ca. 30 Theologen.

 

 

2013_04_12_Carolus_aussenCarolus-Kapelle in Freiburg/Br.
Gründung der Gemeinde St. Carolus unter Beteiligung des Caritas­direktors Prälat Dr. theol. h. c. Alois Eckert in der durch Pfarrer Karl Hausch der Gemeinde Maria Hilf in Frei­burg/Br. 1926 erworbenen Villa eines Schokoladenfabrikanten – Errichtung eines Kinder­gartens – Die Altargemeinde St. Carolus bestand von 1926–1954 und ging in der neuen Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit auf.

Fotos IKLK-Archiv