Elternhaus Karl Leisners ist „Karl-Leisner-Begegnungsstätte Kleve“
Am 31. Oktober 2000 wurde das Elternhaus Karl Leisners in Kleve, Im Erdgeschoß dienen die Räumlichkeiten dazu, das Leben und Wirken Karl Leisners darzustellen. Die Räume im ersten Stock sind als Wohnung genutzt. Dort wohnt Pfarrer em. Ernst Geerkens mit seiner Schwester. Er hat als Custos die Verantwortung für die Begegnungsstätte übernommen. Die Karl-Leisner-Begegnungsstätte Kleve freut sich auf einen Besuch. Anmeldung erfolgt nach Vereinbarung unter der Telefon-Nr. 02821/997350 (Pfr. Ernst Geerkens).
Willi Leisner schrieb für die Berliner Kirchenzeitung: [...] Karl Leisner verbrachte seine Jugend- und Reifezeit vom November 1929 bis zu seiner Verhaftung am 9. November 1929 größtenteils im Elternhaus zu Kleve Flandrische Straße 11. Der Stadt Kleve am Niederrhein und dem Elternhaus blieb er zeitlebens verbunden. Nach dem Tod der Eltern 1964 und 1983 erbte die älteste Tochter Maria Leisner das Haus. Nach ihrem Tod am 19. Juni 1999 hatte die Diözese Münster ein Vorkaufsrecht für dieses Haus; aber die notwendigen Mittel fehlten. [...]
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Flandrische Straße 11, von den Erben Wilhelm Leisner und Elisabeth Haas, geborene Leisner, an den neu gegründeten Förderverein „Karl-Leisner-begegnen e.V.“ verkauft, dem bislang Mitglieder der Schönstattbewegung angehören. Das Haus trägt heute den Namen „Karl-Leisner-Begegnungsstätte Kleve“ und ist für die Öffentlichkeit als Ort der Begegnung zugänglich.