Karl-Leisner-Begegnungstätte

Elternhaus Karl Leisners ist „Karl-Leis­ner-Begegnungsstätte Kleve“

v. l.: Elisabeth, Maria, Vater u. Paula Leisner

Am 31. Oktober 2000 wurde das Elternhaus Karl Leisners in Kleve, Flandrische Straße 11, von den Erben Wilhelm Leisner und Elisabeth Haas, gebo­rene Leisner, an den neu gegründeten Förderverein „Karl-Leisner-begegnen e.V.“ ver­kauft, dem bis­lang Mitglieder der Schönstattbewe­gung ange­hö­ren. Das Haus trägt heute den Namen „Karl-Leis­ner-Begegnungsstätte Kleve“ und ist für die Öffent­lichkeit als Ort der Begegnung zu­gänglich.

Im Erdgeschoß dienen die Räum­lichkeiten dazu, das Leben und Wirken Karl Leis­ners darzustellen. Die Räume im ersten Stock sind als Wohnung genutzt. Dort wohnt Pfarrer em. Ernst Geerkens mit seiner Schwester. Er hat als Custos die Verantwortung für die Begegnungsstätte übernommen.

Die Karl-Leisner-Begegnungsstätte Kleve freut sich auf einen Besuch. Anmeldung erfolgt nach Vereinbarung unter der Telefon-Nr. 02821/997350 (Pfr. Ernst Geerkens).

Willi Leisner schrieb für die Berliner Kirchenzei­tung:

[…] Karl Leisner verbrachte seine Jugend- und Reifezeit vom November 1929 bis zu seiner Verhaftung am 9. November 1939 größtenteils im Elternhaus zu Kleve Flandrische Straße 11. Der Stadt Kleve am Niederrhein und dem El­ternhaus blieb er zeitlebens verbunden. Nach dem Tod der Eltern 1964 und 1983 erbte die äl­teste Tochter Maria Leisner das Haus. Nach ih­rem Tod am 19. Juni 1999 hatte die Diözese Münster ein Vorkaufsrecht für dieses Haus; aber die notwendigen Mittel fehlten. […]