Karl Leisner und die Kallistus-Katakombe

Kallistus-(Calixtus-)Katakom­be
Namensgebung nach Papst Kallistos (Calixtus) († 222) – Diakon in der nach ihm benann­ten Katakom­be – vermutlich Tod als Martyrer – In der „Papst­kapelle“, der Kalli­stus-Katakom­be aus dem 3. Jh., sind mindestens neun Päpste, meist Martyrer, bei­gesetzt.

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / Fotograf: G.B. de Rossi / gemeinfrei (abgerufen 11.03.2017)

 

 

Unter der Überschrift „Wer die Wahl hat, hat die Qual – Der Besuch einer Katakombe steht bei vielen auf dem Programm, aber welche lohnt sich aus welchem Grund?“ berichtete Natalie Nordio in der Beilage „Pilgerzeitung – Sommer 2017“ in der Tagespost vom 21. Februar 2017 über Besuche in den römischen Katakomben. Mit mehr als sechzig „unterirdischen Friedhöfen“ gilt Rom als „Mutter der Katakomben“. Zahlreiche Rompilger sehen während ihres Aufenthaltes in der ewigen Stadt die Besichtigung einer Katakombe vor. Für welche der „gerade einmal eine Handvoll der Öffentlichkeit zugänglichen“ Katakomben auch immer man sich entscheidet, ist es wichtig zu wissen, daß jedweder Besuch nur im Rahmen einer autorisierten Führung möglich ist.

Karl Leisner hat 1936 die Kallistus-Katakombe besucht und hatte eine hervorragende Führung.

Siehe Aktuelles vom 14. Oktober 2014.

Natalie Nordio räumt mit „dem Ammenmärchen“ auf, die ersten Christen hätten sich in den Katakomben vor den Römern versteckt, und erklärt, man habe sich dort lediglich zum Totengedenken versammelt; denn ein langfristiges Verweilen in den finsteren Gängen und der Verwesungsgeruch wären gesundheitsgefährdend gewesen.

Siehe auch Link zu YouTube „Calixtus Katakombe in Rom“.