Karl Leisner und die Zwillingswerke in Solingen

ZwillingFirma ZWILLING J. H. Henckels AG, Solingen, Grünewalder Str. 14/22 – Fertigung von Schneidwaren, Bestecken und Manicureartikeln – Eintrag des „ZWILLING“ als Handwerkszeichen in die Solinger Messermacherrolle durch Peter Henkels 13.6.1731 – Eröffnung der ersten Verkaufsniederlassung in Berlin 1818 – Eröffnung einer Filiale in New York 1883 – weltweite Expansion

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Firmengebäude der ZWILLING J.A. Henckels AG in Solingen

 

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Zwilling-Filiale-Berlin 1818

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In der F.A.Z. vom 21. Juli 2015 begann die Serie „Aus der Region“ mit einem Artikel von Brigitte Koch über Solingen unter der Überschrift „Die Klingenstadt schärft ihr Profil. Solingen und Messer – das gehört seit Jahrzehnten zusammen. Wie die Hersteller der Billigware aus China trotzen.“

Brigitte Koch stellt unter anderem die Geschichte der Firma ZWILLING dar. So heißt es in dem Artikel zum Beispiel:
„… die seit 1970 zum Neusser Familienkonzern Wilh. Werhahn gehörende Zwilling-Gruppe fertigt als mit Abstand größter Produzent am Stammsitz rund 3 Millionen Messer im Jahr.“

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Unter Lei­tung der Hitler-Jugend fanden in den Schulen nationalpolitische Lehrgänge statt. Karl Leisners Klasse war im Gemeinschaftslager in Reinshagen. Bei den dortigen Exkursionen mit Besichtigungen verschiedener Fabriken traf er in Solingen auf die Zwillingswerke.

Reinshagen, Dienstag, 23. Januar 1934, 12. Tag
12.00 Uhr Mittag. Bis 13.30 Uhr Mit­tagsruhe. Dann Ausmarsch nach So­lingen zu den Zwil­lingswerken. Sehr lehrreich! Leider um 500 Arbeiter „kurz“ [in Kurzarbeit] beschäf­tigt. – Gegen 18.30 Uhr durch die mondhellen Talgründe wie­der zu „Hause“.

Hans-Karl Seeger:
Als Junge war ich 1947/1948 auch in den Zwillingswerken in Solingen. Noch heute habe ich ein Messer, das ich bei dem Besuch geschenkt bekam, was damals eine Kostbarkeit war.

siehe auch Aktuelles vom 10. Juli 2015