Karl Leisner und Hermann Mühlhoff

Mühlhoff_ganzSchönstattpriester Hermann Mühlhoff (* 16.5.1910 in Uedem, † 12.1.1982 in Kleve) – Eintritt ins Collegium Borromaeum in Münster 1.5.1930 – Priesterweihe 21.12.1935 in Münster – Mitglied des Priesterver­bandes – nach dem Krieg Mitglied der Coenaculums­ge­ne­ration – Kaplan in Kleve St. Mariä Him­mel­fahrt 1946–1954 – Pfarrer in Kleve-War­beyen St. Her­mes 1958 bis 12.1.1982

Foto privat

Werner Stalder berichtete in der Rheinischen Post vom 11.9.2015 in der Serie „Unsere Seelsorger –  Pastor Hermann Mühlhoff – Unterwegs zu neuen Ufern”

Link zu RP-Online vom 11.9.2015

Tagebuchnotizen von Karl Leisner:

Münster, Freitag, 6. Dezember 1935
Noch zwei feine Stunden: Gleich nach Mittag im Überwasserpfarrheim: Ab­schied von den Diakonen.[1] Eine schlichte, tief ergreifende, stille Stunde der Gemeinschaft und der Sendung. Hermann Müller [Mühlhoff] (aus Uedem) sprach über den lebendigen Glauben tief und ruhig und klar! („Guardini-Haltung“). Schlichte Lieder und Sprüche! Zum Schluß spricht unser lieber Heini T. [Tenhumberg[2]] – packend, schwunghaft, stramm. „Dat wört noch ’ns ene guje Priäger!“ [Das wird noch einmal ein guter Predi­ger!]
Das Gebet der Sendung in die Kirche schließt den Ring. – 18.00 Uhr Schluß­andacht im Dom.[3]

[1]    Vermutlich ein Treffen der Schönstatt-Theologen mit Verabschiedung der Diako­ne, u. a. Johannes Landwehr, Heinrich Meyer, Hermann Mühlhoff und Hugo Rogmans, die am 21.12.1935 zu Priestern geweiht wurden.

[2]    Bischof Heinrich (Heini) Tenhumberg (* 4.6.1915 in Lünten, † 16.9.1979) – Abitur am Gymnasium Paulinum in Münster – Karl Leisners Schön­stattgruppen­führer im Collegium Borromaeum in Münster – Priesterweihe 23.9.1939 in Münster – Bi­schofs­­weihe zum Weihbischof für das Bistum Münster 20.7.1958 – Bi­schof von Mün­ster 7.7.1969 bis 16.9.1979

[3]   Tagesschlußandacht vom Vierzigstündigen Gebet