Theodor Haecker starb vor 70 Jahren

Haecker

Theodor Haecker (* 4.6.1879 in Eberbach, † 9.4.1945 in Usterbach) – Schrift­steller, Kul­turkritiker, Übersetzer u. Mitarbeiter bei der Zeitschrift Hochland

Foto http://www.crisismagazine.com/2012/theodor-haecker

Anläßlich des 70. Todestages von Theodor Haecker erschien in der Zeitung „Die Tagespost“ vom 8. April 2015 ein Artikel von Jakob Knab unter dem Titel „Mahner, Mentor und großer Mensch – Dem katholischen Schriftsteller und Konvertiten Theodor Haecker (1879–1945) wurde die Wahrheit nicht in die Wiege gelegt, doch mit theologischem Wissensdurst und publizistischem Engagement·stieß er auf sie. Würdigung eines wahren katholischen Propheten zum 70. Todestag“.
Der Link zur Tagespost wurde bereits vom Server genommen.

Karl Leisner erwähnt Theodor Haecker in seinen Tagebüchern:

Münster, Mittwoch, 22. Januar 1936
Feiner Spaziergang mit Willi Michels. (Allerlei: Über Ehe und Jungfräu­lich­keit (was ist „besser“? Canon des Conc. Trid. [Konzils von Trient[1]]) – Theodor Haecker und Katholische Zeitschau – Der Wind weht kalt und frisch um unsere Stirnen.

[1]     Das Konzil von Trient bestätigte das Gesetz, daß Kleriker höherer Weihen eheun­fähig sind (sess. 24 c. 9).

Samstag, 4. September 1937
In Münster. – 5.00 Uhr wach. Raus zum Bahnhof, Walter [Flämig] nicht mehr da. 6.00 Uhr im Dom hei­lige Messe. Frühstück im Collegium Borro­maeum. Erst 10.00 Uhr auf Suche nach Walter [Flämig]. Eher losgehn sol­len! Bis dahin im „Hochland“: Theodor Haecker „Analogia Trini­tatis“ [„Analo­gielehre der Dreifaltigkeit“] gelesen.[1]

[1]     Hochland 1934: 499–510