Zum 120. Geburtstag von Professor Dr. Michael Schmaus

Prof. Dr. theol. Michael Schmaus (* 17.7.1897 in Oberbaar/Bayern, † 8.12.1993 in Gau­ting) – Prie­sterweihe 29.6.1922 – Professor für Dogma­tik an der Deutschen Universität in Prag 1928–1933 – an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 1933–1945 – an der Ludwig-Maximili­ans-Universität Mün­chen 1945–1965 – Rektor ebd. 1951/1952 – Er ver­stand seine Dogmatik als Verkündigung und schrieb ein leicht lesbares Werk.[1]

Quelle des Fotos: Karl-Leisner-Archiv

 

[1] Katholische Dogmatik:
Erster Band: Gott der Eine und der Dreieinige, München 1937, 21940
von Karl Leisner erwähnt: 20.1.1938 u. 15.11.1941
Zweiter Band: Schöpfung und Erlösung, München 1938, 21941
von Karl Leisner erwähnt: 19.1.1939 u. 15.11.1941
Dritter Band/Erster Teil: Kirche und göttliches Leben im Menschen, München 1940
Dritter Band/Zweiter Teil: Die Lehre von den Sakramenten und von den Letzten Dingen, München 1941

Siehe Aktuelles vom 15. April 2013 – Karl Leisner und Hans-Karl Seeger hatten den gleichen Lehrer.

Im Hans-Karl Seeger-Archiv fand sich ein Leserbrief von Dr. Gertrude Sartory[1] aus der F.A.Z. vom 29. Dezember 1998, in dem sie Dr. Michael Schmaus, den sie selbst erlebt hat, in Bezug auf den ihm gemachten Vorwurf, er habe „den Nationalsozialismus kräftig bejubelt“ in Schutz nimmt.

[1] Ehefrau von Thomas Matthias Sartory (1925 – 1982) – Er studierte Philosophie, katholische und evangelische Theologie, war von 1947–1967 Benediktiner in Niederaltaich und führend in der deutschen Una-Sancta-Arbeit. 1967 ließ er sich laisieren und war anschließend freiberuflich als Publizist und Schriftsteller tätig.

 

Leserbrief (1)