Karl Leisner war Vorbild für viele

Aachen_KZRegina Kraus berichtete in der Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, Ausgabe 05/2015, unter obiger Überschrift über den diesjährigen Besinnungstag der Gemeinde St. Hubertus in Krefeld, der von Monika Kaiser-Haas gestaltet wurde.

 

 

Siehe Link zur Kirchenzeitung für das Bistum Aachen.

Korrekturen und Ergänzungen:

„Ich war erst vier Jahre alt, als mein Onkel verhaftet wurde“, schränkt Monika Kaiser-Haas ihren Status als Zeitzeugin etwas ein.

Karl Leisner wurde 1939 verhaftet, Monika Kaiser-Haas 1948 geboren

Der Internationale Karl-Leisner-Kreis, dessen Vizepräsidentin Kaiser-Haas ist, gibt demnächst eine fünfbändige Chronik zum Leben Leisners heraus. Sie enthält unter anderem die Einträge aus seinen Tagebüchern sowie Mitschriften aus dem Studium.

Die Lebens-Chronik ist bereits zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2014 erschienen.

Nach einer Bemerkung zum Attentat von Georg Elser auf Hitler am 8. November 1939 wurde er verhaftet und über die Gefängnisse in Freiburg/Br. und Mannheim und das KZ Sachsen­hausen wurde er am 14.12.1940 in das Konzentrationslager (KZ) Dachau gebracht.

Bis 28. Juni ist im Stiftsmuseum Xanten eine Sonderausstellung zum Leben Karl Leisners zu sehen. Ausgestellt sind seine Tagebücher und persönliche Gegenstände, darunter das Gewand, das er zur Priesterweihe im KZ getragen hat, sowie 25 selbstgefertigte Kasperlefiguren, mit denen er mit seiner Jugendgruppe Stücke vorführte.

zum Meßgewand siehe Link