Hochland
„Monatsschrift für alle Gebiete des Wissens, der Literatur und Kunst“ – Gründung durch Karl Muth (* 31.3.1867 in Worms, † 15.11.1944 in Bad Reichenhall) Oktober 1903 – Erscheinen bei Kösel, München/Kempten – Indizierung 1911 – endgültiges Verbot durch die Nationalsozialisten 1941 – Wiederauflage 1946–1971 – Sie war Dialogforum zwischen katholischen Akademikern und kirchenkritischen Intellektuellen.
In der F.A.Z. vom 10. Februar 2016 schrieb Thomas Brose unter der Überschrift „Katholiken im Ersten Weltkrieg. Die Zeitschrift ‚Hochland’ war das einzigartige Forum deutscher katholischer Intelligenz. Zwischen 1914 und 1918 bot sie Bellizisten und Pazifisten Möglichkeiten der Debatte“ unter anderem: „Unter Muths Federführung entwickelte die Zeitschrift einen offenen, essayistischen und interdisziplinären Publikationsstil; sie avancierte zum Leitmedium intellektueller Katholiken im kaiserlichen Deutschland.“
Siehe Link zur F.A.Z. vom 10. Februar 2016.
Münster, Samstag, 4. September 1937
Erst 10.00 Uhr auf Suche nach Walter [Flämig[1]]. Eher losgehn sollen! Bis dahin im „Hochland“: Theodor Haecker[2] „Analogia Trinitatis“ [„Analogielehre der Dreifaltigkeit“] gelesen.[3]
[1] Dr. phil. Walter Flämig (* 8.10.1918 in Eilenburg, evangelisch getauft) – Abitur u. RAD 1937 – dort intensiver Kontakt mit Karl Leisner – Studium der Germanistik, Geographie u. Philosophie in Leipzig 1942–1945 – Staatsexamen 1946 – Oberstufenlehrer am Gymnasium 1946–1953 – Von 1953–1959 arbeitete er mit zwischenzeitlicher Promotion 1957 als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Leipzig. Anschließend war er bis zur Emeritierung 1983 wissenschaftlicher Arbeitsgruppenleiter an der Akademie der Wissenschaften in Berlin.
[2] Theodor Haecker (* 4.6.1879 in Eberbach, † 9.4.1945 in Usterbach) – Schriftsteller, Kulturkritiker, Übersetzer u. Mitarbeiter bei der Zeitschrift Hochland
[3] Hochland 1934: 499–510
Siehe auch Aktuelles vom 4. September 2013
und
Aktuelles vom 25. April 2015.