Boris Pahor bestätigt Karl Leisner

2014_07_22_Pahor

 

Der Schriftsteller Boris Pahor, geboren am 26. August 1913 in Trieste/I, war Häftling im KZ Bergen-Belsen.

siehe Link zur Biographie von Boris Pahor

 

Karl Leisner war ganz Niederrheiner und ganz Europäer.

Die außerordentliche Bedeutung einer solchen Lebenseinstellung hebt Boris Pahor in einem Gespräch mit Hubert Spiegel hervor, das die F.A.Z. am 16. Juli 2014 unter dem Titel „Was ein Hundertjähriger zu erzählen hat“ veröffentlichte. Dort heißt es u. a.:

Frage:
Sie sind ein Verfechter einer starken regionalen Verwurzelung, Fürchten Sie nicht, dass das Gift des Nationalismus auch im 21. Jahrhundert noch wirksam ist?
Antwort:
Ich halte es für eine sehr gesunde Sache, wenn man regional verwurzelt ist. Aber das darf man nicht mit einer nationalistischen Einstellung verwechseln. Claudio Magris hat in diesem Zusammenhang spöttisch von „Mikro-Nationalismus“ gesprochen, aber gegen diesen Begriff sträube ich mich. Nationalismus will dem anderen etwas aufzwingen, mein Verständnis von kultureller Identität hingegen weist keinerlei aggressive Komponente auf. Ich betrachte mich einfach nur als slowenischen Patrioten. Vielleicht sollte ich Magris doch noch einen Artikel als Antwort schreiben.

siehe Link zum Artikel

siehe: „Kalender für das Klever Land auf das Jahr 1995“, Kleve 1994: 47

2014_07_22_Kleve

siehe auch Aktuelles vom 9. Mai 2013