Kategorie-Archiv: Verschiedenes

Karl Leisner in: „Pelikan … in Deine Hände – performance”

Polikan

Das Stück „Pelikan“ entstand mit dem Gedanken an den Weltjugendtag in Köln 2005. Die Organisation „Kirche in Not“ wandte sich an die polnische Künstlergruppe des Theater „A“ (Gliwice, Polen), damit sie das Thema „Märtyrer des XX. Jahrhunderts“ auf die Bühne bringe.
Das Martyrium als ein extremer Akt der Liebe und des Vertrauens auf Gott – dieser Gedanke begleitete uns während der ganzen Arbeit an diesem Projekt.

In Szene 9 wird Karl Leisners gedacht.

 

 

Karl Leisner als Patron einer Pfarrei in einer neu entstandenen Seelsorgeeinheit in Cambrai in Frankreich

Cambrai_Kirche

Cambrai ist eine französische Gemeinde mit 32.847 Einwohnern im Département Nord in der Region Nord-Pas-de-Calais. Die Stadt ist Sitz der Unterpräfektur des Arrondissements Cambrai, das sich aus sieben Kantonen und 116 Gemeinden zusammensetzt.

Kathedrale von Cambrai

Foto Wikimedia Commons

 

 

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Reportage einer Passion mit Karl Leisner

coverBernhard Boine[1]
Karl Leisner. In: „Der Jüngling im Feuerofen“
Reportage einer Passion in 9 Szenen
Den Freunden gewidmet, die Leben und Freiheit für ihre Überzeugung einsetzten. Typoskript 1967: 41

[1] Bernhard Boine (* 27.9.1912 in Dortmund, † 5.7.1978 in Odenthal-Altenberg) – Dort­mund, Paulinenstr. 26 – Volksschule – kaufmännische Ausbildung – Mitglied der Zen­trums­­partei 1930–1933 – Diözesansekretär des KJMVD u. Diözesanjungschar­füh­rer des Erzbistums Paderborn bis 1937 – in der NS-Zeit in Schutzhaft u. Angeklagter vor einem Sondergericht – hohe Geldstrafen u. mehrfacher Verlust des Arbeits­platzes – Kriegs­teil­­nehmer u. Gefangenschaft bis 1945 – Mitglied der Einheitsgewerkschaft 1945 – danach Mitglied des Deut­schen Gewerk­schaftsbundes (DGB) – Leiter der Sozialabteilung auf dem Dortmund-Hoer­der Hüttenverein nach 1945 – Mitglied der CDU – Landes­sprecher der Jungen Union West­falen – Stadtverordneter in Dort­mund 1946–1951 – Mitglied des Land­tags von Nordrhein-Westfalen 5.7.1950 bis 12.7.1958 – Arbeitsdirektor der Edelstahl­werke Krefeld 1951

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Liturgisches Gedächtnis des seligen Karl Leisner

Im Gegensatz zu Heiligen, deren Liturgisches Gedächtnis auf der ganze Welt begangen werden darf, wird es bei Seligen nur in der Diözese praktiziert, für die sie seliggesprochen wurden. Das ist für Karl Leisner das Bistum Münster.

Die Erzbistümer München und Freising sowie Freiburg und das Bistum Rottenburg-Stuttgart haben die Erlaubnis für das Liturgische Gedächtnis des seligen Karl Leisner erwirkt.

Die Bistümer der ehemaligen DDR hatten in ihren Direktorien Karl Leisner am 12. August für ein Gedenken in der Messe aufgeführt, mußten es aber wieder streichen.

Das Bistum Augsburg, in dem Karl Leisner vom 1. Juni 1917 bis zum 13. November 1918 in Immenstadt gelebt hatte, wollte mit der Aufnahme in das Direktorium bis zur Heiligsprechung warten. Der am 25. April 2007 in Münster eingeleitete Prozeß konnte aber nicht zu Ende geführt werden, weil bei der auf die Fürsprache Karl Leisners als geheilt erklärten Person der Krebs erneut aktiv wurde.

Der Antrag des Erzbistums Hamburg wurde abgelehnt.

Gemeinsamer Gedenktag aller seligen Dachauer Märtyrer am 12. Juni

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Ab dem 12. Juni 2017 wird es im Erzbistum München und Freising einen gemeinsamen Gedenktag für die seliggesprochenen Häftlinge des KZ Dachau geben. Prof. Dr. Winfried Haunerland von der Ludwig-Maximilians-Universität Mün­chen schrieb dazu einen Artikel unter der Überschrift „Selige Märtyrer von Dachau. Zu einem neuen Gedenktag in München und Freising“.

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