Ein Gebet an neun Tagen um die Fürsprache des Seligen Karl Leisner — 1. Tag

1. Tag
Karl Leisner – ein begeisterter Christ in einer tiefgläubigen Familie
Den Text dazu lesen Sie bitte nach der Einleitung.

Weihbischof Rolf Lohmann, Xanten, 
schreibt im Grußwort der Novene
„Karl Leisner gibt den zahllosen Opfern verbrecherischer Regime ein Gesicht. Mit seiner Standhaftigkeit ist er ein Vorbild für die Menschen am Niederrhein, im Bistum Münster, in Europa und über alle Grenzen hinweg. Vertrauen wir auf Karl Leisners Fürsprache bei Gott, aber nehmen wir auch sein mahnendes Vorbild für unser Leben ernst und handeln danach.“

NOVENE
Von Monika Kaiser-Haas

Der Internationale Karl-Leisner-Kreis erinnerte zu Beginn des Jahres mit der Veröffentlichung der Novene an den Seligen Karl Leisner aus Kleve. Als das Novenenheft vorgestellt wurde, ahnte niemand, dass das Coronavirus weltweit eine schwere Krise auslösen und unser Leben stark verändern würde. Viele Menschen beten in dieser schweren Zeit zu Gott in der Hoffnung, dass ihre Anliegen erhört werden.

Was bedeutet Novene?
An Christi Himmelfahrt versammelten sich Maria, die Apostel und die Jünger und beteten an den neun Tagen bis Pfingsten, um den heiligen Geist zu empfangen (Apostelgeschichte Kapitel 1). Christen beten seit Jahrhunderten Novenen. Möge das Gebet in dieser schweren Zeit Ihnen Mut machen, Sie im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe bestärken.

An neun aufeinanderfolgenden Tagen – das Wort Novene leitet sich von dem lateinischen Wort noveni „jeweils neun“ ab – sind Sie herzlich zum Gebet der Novene auf die Fürsprache des Seligen Karl Leisner eingeladen. Jeder Tag erinnert an eine Station seines Lebens. Ein Anliegen dieser Novene ist auch, im Gebet um die Heiligsprechung des Seligen zu bitten. Bis heute begeistert Karl Leisner die Menschen durch seine Lebensgeschichte als Glaubenszeuge. Sein Glaube an Gott brachte ihn in Konflikt mit dem gottlosen Regime des Nationalsozialismus.

Nach 2003 Tagen Haft holten ihn sein Freund Dr. Otto Pies SJ und der Dachauer Pfarrer Friedrich Pfanzelt aus dem Konzentrationslager Dachau und brachten ihn ins Waldsanatorium Planegg in Krailling bei München. Dort starb er an den Folgen der Haft am 12. August 1945 im Alter von 30 Jahren. Sein Grab befindet sich in der Krypta des Xantener Sankt Viktor Domes. Am 23. Juni 1996 sprach Papst Johannes Paul II. Karl Leisner und Bernhard Lichtenberg im Olympiastadion in Berlin selig.

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