Ein Heiligsprechungsverfahren wird auch für Karl Leisner schwerer

Artikel von Hans-Karl Seeger

Unter der Überschrift „Ohne ein ,klares Eingreifen des Herrn’ gehe es nicht – Papst hält am Wunderbeweis für Heiligsprechungen fest – Die Heiligsprechungskongregation in Rom feiert ihren 50. Geburtstag: Aus diesem Anlass erinnerte Papst Franziskus die Kurienbehörde noch einmal daran, was alles für eine Kanonisation notwendig ist. Fest steht: Es wird nicht leichter“ berichtete katholisch.de am 12. Dezember 2019 über die absolute Voraussetzung für eine Heiligsprechung. Erforderlich ist demnach der „Nachweis eines Wunders […], das nach dem Tod des ,Dieners Gottes’ auf dessen Fürsprache gewirkt wurde“.

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Am 25. April 2007 wurde in Münster ein Heiligsprechungsprozeß für Karl Leisner eingeleitet, der konnte jedoch nicht zu Ende geführt werden konnte, weil bei der auf die Fürsprache Karl Leisners als geheilt erklärten Person der Krebs erneut aktiv wurde.
Siehe dazu auch „Heiligsprechung“.

Ein zweiter Heiligsprechungsprozeß, siehe Aktuelles vom 1. Januar 2014 – Heinrich Riemenschneider führt seine Krebsheilung auf die Fürsprache Karl Leisners zurück, wurde in Münster nicht eingeleitet.

Siehe auch Aktuelles vom 7. Dezember 2017 – Einleitung des Seligsprechungsprozesses für Karl Leisner vor 40 Jahren.