Karl-Leisner-Begegnungstätte

Elternhaus Karl Leisners ist „Karl-Leis­ner-Begegnungsstätte Kleve“

v. l.: Elisabeth, Maria, Vater u. Paula Leisner

Am 31. Oktober 2000 wurde das Elternhaus Karl Leisners in Kleve, Flandrische Straße 11, von den Erben Wilhelm Leisner und Elisabeth Haas, geborene Leisner, an den neu gegründeten Förderverein „Karl-Leisner-begegnen e.V.“ verkauft, dem Mitglieder der Schönstattbewegung angehören. Das Haus trägt heute den Namen „Karl-Leisner-Begegnungsstätte Kleve“.

Im Erdgeschoß dienen die Räumlichkeiten dazu, das Leben und Wirken Karl Leisners darzustellen. Die Räume im ersten Stock wurden bis Mitte 2019 als Wohnung von Pfarrer em. Ernst Geerkens genutzt. Er war als Custos für die Begegnungsstätte verantwortlich und empfing nach Absprache Gäste, die sich für Karl Leisners Elternhaus interessierten.

Kurz vor Vollendung seines 90. Geburtstags ist Pfarrer em. Ernst Geerkens in das Seniorenhaus Burg Ranzow nach Kleve-Materborn umgezogen. Wie es zukünftig mit der Betreuung der Karl-Leisner-Begegnungsstätte Kleve weitergeht, wird derzeit von den Eigentümern überlegt. Voraussichtlich wird eine Entscheidung im Laufe des Jahres 2020 getroffen. Eine Information über die Zukunft des Elternhauses von Karl Leisner wird dann auf dieser Seite erscheinen.

Willi Leisner schrieb für die Berliner Kirchenzei­tung:

[…] Karl Leisner verbrachte seine Jugend- und Reifezeit vom November 1929 bis zu seiner Verhaftung am 9. November 1939 größtenteils im Elternhaus zu Kleve Flandrische Straße 11. Der Stadt Kleve am Niederrhein und dem El­ternhaus blieb er zeitlebens verbunden. Nach dem Tod der Eltern 1964 und 1983 erbte die äl­teste Tochter Maria Leisner das Haus. Nach ih­rem Tod am 19. Juni 1999 hatte die Diözese Münster ein Vorkaufsrecht für dieses Haus; aber die notwendigen Mittel fehlten. […]