Karl Leisner entdeckte „den einzigen seliggesprochenen Künstler“

Fra Angelico bei der Arbeit

 

 

Fra Angelico (Pseudonym für Guido di Pietro) (* zwischen 1386 u. 1400 in Florenz/I, † 18.2.1455 in Rom) – Maler der Frührenaissance

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 12.02.2019)

 

 

 

Unter der Überschrift „Das Rätsel der asymmetrischen Engelsflügel – Der einzige seliggesprochene Künstler: Anlässlich der Restaurierung von Fra Angelicos Madrider Verkündigung feiert der Prado den Maler als Beginn der Renaissance“ berichtete Hans-Christian Rössler in der F.A.Z. vom 21. Juni 2019 über die Ausstellung (28. Mai bis 15. September 2019) im Museum Prado in Madrid.

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Link zur Ausstellung unter MUSEO DEL PRADO 200 ANOS

Auf seiner Romfahrt 1936 kam Karl Leisner auch über Florenz. Von dort schrieb er am 5. Juni an seinen ehemaligen Lehrer Bernhard Peters in Kleve:
Grüß Gott, Hochwürden, lieber Herr Professor!
Nach einer Woche im heiligen Rom und einem „kleinen“ Seitensprung zum Vesuv sende ich Ihnen einen herzlichen Fahrten- und Pfingstgruß aus dem wunderfeinen Kloster [San Marco in Florenz] des Fra Angelico, vor des­sen Bildern wir betrach­ten. Mit frohem Sinn grüßt Sie und Ihr wertes Fräulein Schwester [Therese] sowie alle Klevse
Ihr Karl Leisner

Dr. theol. Bernhard Peters, genannt Omel Bernd, (* 17.12.1876 in Winnenthal, † 5.5.1957 in Kleve) – Eintritt ins Collegium Borro­mae­um in Münster 24.4.1896 – Priester­weihe 9.6.1900 in Münster – Bi­schöfli­cher Kaplan 1900–1902 – Kaplan in Krakau/Kraków/PL 1902 –1903 – Re­petent im Collegium Borromaeum in Münster 1903–1908 – Religionslehrer am Gymnasium in Kempen 1908–1914 – Professor am Gymnasium in Kleve 1914–1937 (Beur­laubung nach Haifa/IL 1927–1929) – Präses des Klever Taubstummenvereins 1932 – Pen­sio­nierung 1937 – Kleve, Bergstr. 18

„Karl Leisner – Der Kunstliebhaber“ in Hans-Karl Seeger: Karl Leisner – Visionär eines geeinten Europas – Topos Plus Taschenbücher, Kevelaer 2005, 22012: 119-125

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