Karl Leisner und seine Spiele (30)

Speerwerfen

Olympische Disziplin der Antike – Aufnahme als leichtathletische Disziplin in die Olym­pi­schen Spiele der Neuzeit 1908 – Im Gegensatz zum Kugelstoßen ist beim Speerwurf ein Anlauf vorgesehen. Die Wurfweite unterliegt nicht der Anlaufgeschwindigkeit, sondern der Abwurfgeschwindigkeit, dem Wurfwinkel und der Abwurfhöhe.

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 11.04.2017)

Dienstag, 5. April 1927
Heute gingen wir zur Donsbrügger Heide. Dort beschäftigten wir uns mit Speerwerfen und Schlagballspielen. Dann zogen wir annähernd 17.30 Uhr nach Hause.

Dienstag, 12. April 1927
Von der Münze fuhren wir per Rad nach den Sieben Quel­len. Dort angelangt warfen wir Speer. Als wir Speer geworfen hatten, über­raschte uns ein kleiner Regenschauer, alsdann kamen vier andere Wande­rer, welche Dr. [Walter] Vin­nenberg eingeladen hatte, an.

Dienstag, 17. Mai 1927
An der Niers betrie­ben wir allerhand Spiele; zum Beispiel Fuchsprellen, (wobei unser Kame­rad [Jan] Ansems leider das Bein brach), Bockspringen, Schleuderball, Schwim­men und Speer­werfen, so ging die Zeit schnell genug herum, und wir muß­ten wieder nach Hause zu­rück­kehren.

Montag, 20. Februar 1928
Wir haben den Speer wieder fein ge­macht zurückbekom­men.

Sonntag, 18. März 1928
Dort [am Puhl] mach­ten wir ein Kriegsspiel, schlugen Zelt auf und warfen Speer. Gegen 20.30 Uhr kehrten wir nach Hause zurück.

Sonntag, 25. März 1928
Die an­deren vergnügten sich im Lager mit Speer– und Ball­werfen. Das Spiel endete unentschie­den.

Freitag, 30. März 1928
Speer und Schlagball gekauft. Um 15.45 Uhr wird zur Donsbrügger Heide aufgebrochen, wo wir Schlag­ball und Speer­wer­fen spielten.

Montag, 9. April 1928
Um 15.00 Uhr kochten wir Tee. Wir spielten Speer[werfen] und warfen mit dem Schlag­ball.

Samstag, 4. August 1928
Nach dieser gings in strammem Marsch zum Lager zu­rück. Dort wurde Speer geworfen oder Schlag­ball gespielt, bis um 10.00 Uhr zum großen Thing geblasen wurde.

Sonntag, 12. August 1928
Nach Mittag waren Spiele. Es wurde Kugel gestoßen, Speer geworfen, gelau­fen und geschwommen.

Sonntag, 30. September 1928
Nach dem dreiviertel­stündigen Spiel wur­den allerhand Spiele gemacht: zum Beispiel in eine Sandgrube springen, wer am wei­testen kam. Hierbei ver­stauchte sich ei­ner den Fuß (war aber halb so wild) und unserm neuen „Telg­ter“ (Er­satz-)Speer (dort war unser Speer kaputt ge­macht wor­den und wir hat­ten ihn ersetzt bekommen) wurde das Genick gebrochen (trotz der drei­fachen Verleimung).

Sonntag, 26. Mai 1929
Wettspiele an der Niers bei Kessel
[…]
Nach dem Futter war Speerwerfen. Hierbei holte ich den 3. Preis mit 23 Metern. Föns [van Thiel] (1.) warf 25 Meter, Frido Wais (2.) 24,5 Meter.

Sonntag, 4. August 1929
Es ging immer der Ems entlang und über die Chaussee zur Ems, wo wir bis 17.30 Uhr ba­deten, Wasserball spielten, vom Sprung­brett spran­gen, Speer warfen und anderes.

Sonntag, 7. August 1932
An der Ems vorbei zogen wir singend, speerwerfend und lustig nach Gimbte.

Freitag, 11. August 1933
Von 17.30 bis 19.00 Uhr Spielen (Fuß­ball (10:2 für Walters Partei) und Speerwerfen)

Sonntag, 10. September 1933
Ich werfe mit einigen Jungens Speer.

Samstag, 1. Juni 1935
Nach 14.00 bis 15.00 Uhr Sport mit Karl Janssen „Medi[zin]ball“ und Speer.