Karl Leisner und Selma Lagerlöf

2013_11_21_Lagerlöf

 

 

Selma Lagerlöf (* 20.11.1858 auf Gut Mårbacka/S, † 16.3.1940 ebd.) – schwedische Schrift­stellerin – 1909 erhielt sie als erste Frau den Nobelpreis für Literatur.

 

 

Vor 155 Jahren wurde Selma Lagerlöf geboren. Karl Leisner erfreute sich im KZ Sachsenhausen an ihren Novellen. Er schrieb am 7. Juli 1940 an seine Familie:
Ich fühle mich heute am Sonntag­nachmittag nach dem guten Mittagessen, frisch rasiert und frisiert, und einigen Partien Schach wie neu­ge­boren. Wald und Him­mel, Vögel und Blu­men erfreuen mich in ihrer Sommer­pracht. Ich lese No­vellen von Selma Lagerlöf. In froher Hoff­nung grüßt Euch und alle herzin­nig
Euer Karl

Vermutlich hat er u. a. folgende Novellen gelesen:
Lagerlöf, Selma: Jerusalem I. und II. (1901/1902), München 1921
Der zweibändige Roman „Jerusalem“ handelt vom althergebrachten schwedi­schen Bauerntum. Das Einleitungskapitel des ersten Bandes, „Die Ingmarssöhne“, war ursprünglich eine eigenständige Novelle.
Lagerlöf, Selma: Christuslegenden (1904), Leipzig 1928
Selma Lagerlöf hat ihre Christuslegenden auf einer Palästinareise 1899/1900 gesammelt und zusammen mit Erzählungen von ihrer geliebten Großmutter niedergeschrieben.

DIE WELT veröffentlichte folgenden Artikel zum 155. Geburtstag von Selma Lagerlöf:

siehe Link