Karl Leisner und Theresia von Lisieux

 

Theresia von Lisieux, vom Kinde Jesu, Heilige
Theresia von Lisieux (* 2.1.1873 in Alençon/Orne/F, † 30.9.1897 in Lisieux/Calvados/F) – Karmelitin u. Kirchenlehrerin – Gedenktag 1.10., vor der liturgischen Kalen­derreform 1969/1970 3.10.

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei (abgerufen 06.12.2017)

 

 

 

Andreas Wollbold
Die Mystikerin Therese von Lisieux. Textauswahl und Kommentar von Andreas Wollbold
Wiesbaden 2016
ISBN: 978-3-7374-1013-7, 189 Seiten, EUR 10,00

Link zum Buch

 

Unter der Überschrift „Friede im Aufruhr des Lebens – Andreas Wollbold beleuchtet den Weg der heiligen Theresia von Lisieux zur Mystik“ besprach Klaus-Peter Vosen das Buch in der Zeitung DIE TAGESPOST vom 4. November 2017.

Auszug aus dem Artikel unter Rezensionen bei buecher.de

Karl Leisner erwähnt diese Heilige in zwei Briefen aus dem KZ Dachau.

Karl Leisner aus Dachau am Samstag, 3. Oktober 1942, an seine Familie in Kleve:
Meine Lieben!
Am Geburtstag der lieben kleinen Theresia schreib’ ich Euch heute. Es ist ein nebliger Oktobermorgen, aber die Tage sind herrlich schön in ihrer Son­nenpracht. So recht, um mal wieder loszutrampen – am liebsten heim­wärts, und dann in den herrlichen Reichswald oder den buntlaubigen Tier­garten. An Resi Bettray und Maria Theresia Ruby hab’ ich heut’ morgen schon ge­dacht.

Karl Leisner aus Dachau am Samstag, 2. Oktober 1943, an seine Familie in Kleve:
Morgen ist die kleine heilige Theresia.