Vermutlich der erste Pressebericht über das Schicksal von Karl Leisner als er noch lebte

2013_03_29_K_L_Pullower

 

Der Bericht des KZ-Priesters Karl Ulitzka[1] war der erste, der in der Zeitung „Neue Zeit“[2] Nr. 3 des 1. Jahrgangs vom 31. Juli 1945 über die letzte Zeit im KZ Dachau berichtet und dabei auch Karl Leisner erwähnt, ohne seinen Namen zu nennen.

 

 

 

Ulitzka Ulitzka2[1] Wikimedia Commons
Prälat Karl Ulitzka (Ulicka) (* 24.9.1873 in Jernau/Jaroniów/PL, † 12.10.1953 in Berlin-Friedrichshagen) – Priesterweihe 21.6.1897 in Breslau – Mitglied der Weimarer Nationalver­sammlung 1919/1920 – Mitglied des Reichs­tags (Zentrumspartei, in Ober­schlesien Katholi­sche Volks­partei genannt) 1920–1933 – Er wurde im Zusammenhang mit dem At­tentat auf Adolf Hitler am 20.7.1944 verhaftet, kam am 25.11.1944 ins KZ Dachau (Block 26/3) und wurde am 29.3.1945 entlassen.
[2] Die „Neue Zeit“ konnte am 22. Juli 1945 als Tageszeitung der CDU (DDR), von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland lizensiert, erscheinen.

Zeitung_Überschr
Zeitung_Text

 

Karl Ulitzka hat Karl Leisner zur Priesterweihe gratuliert.

Ulitzka_Liste (1)