Archiv für den Autor: Hans-Karl Seeger

Brot für den Tag 14

Impuls von Hans-Karl Seeger

Samstag 17.8.2001

Wenn aber einer sündigt, haben wir den Beistand beim Va­ter: Jesus Christus, den Gerechten (1. Joh 2,1)

Unter einem Seligen stellte man sich früher einen Men­schen vor, der nach einer Bekehrung nur noch im hellen Licht strahlte oder schon von Geburt an mit einem Heili­genschein lebte und immer und überall Aufsehen er­regte. Karl Leisner fiel weder in seiner Jugendzeit noch im Colle­gium Borromaeum und Priesterseminar in Münster besonders auf.

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Karl Leisner und Pater Johannes Schick OSC

Artikel von Hans-Karl Seeger

Pater Johannes Schick OSC (* 22.4.1889 in Eitorf, † 13.7.1967) – Eintritt bei den Kamillianern 15.4.1903 – Noviziat 18.3.1907 – einfache Profeß 19.3.1909 – niedere Weihen 11.3.1911 – Ewige Profeß 19.3.1912 – Priesterweihe 8.3.1913 – Übernahme der Schrift­­­leitung der Zeitschrift „Johan­nisfeuer“ verbunden mit der Sorge um die abstinente Jugend 1919 – Austritt aus dem Orden 4.5.1925
Sein weiterer Lebensweg ist seiner Lebensbeschreibung von Thomas Fuchs am Ende dieses Artikels zu entnehmen.

Quelle der Fotos: Thomas Fuchs (linkes Foto ca. 1935, rechtes 1949)

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Brot für den Tag 13

Impuls von Hans-Karl Seeger

Freitag 16.8.2001

Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm (1. Joh 1,5)

Feuer und Licht sind beliebte Bilder für Gott. Karl Leisners Ta­gebucheintragungen und Briefe durchzieht das Bild des Lichtes, vor allem dann, wenn er sich selbst im Dunklen wähnt.

„Herrgott, ich klage vor Dir meine Not: vor Dir aller Tage Tränen sind mein Brot [Psalm 42,4]. Der Herr ist mein Licht und mein Heil [Psalm 26/27,1]. Wie gewiß wa­ren mir – und sind mir – diese Worte. Aber sie waren mir einmal gewisser, frohere Gewißheit als nun, da die Was­ser der Trübsal und tiefster Not meine Seele fast er­trinken lassen. Mein Gott, was hast Du mit mir vor?“ (30.1.1939)

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Brot für den Tag 12

Impuls von Hans-Karl Seeger

Donnerstag 15.8.2001

…, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefaßt haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens (1. Joh 1,1)

Unser Glaube wird immer unsinnli­cher und verkopfter. Je­sus aber hat vornehmlich die Sinne der Menschen geheilt, daher ist leibhaftiges, ganzheit­liches Glauben heute ein wichtiges Anliegen der Seelsorge, die auch den Leib des Menschen ernst nimmt.

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Erinnerungen an die Boxteler Bahn

Blauer Brabanter Nr. 32 in Gennep um 1908 – Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei

Beitrag von Hans-Karl Seeger

Mit obiger Überschrift betitelte der Klever Heimatkalender 2020 auf den Seiten 131 bis136 einen Artikel von Hans-Joachim Koepp. Es besteht eine Sperrfrist, bis der Artikel als PDF-Datei auf dieser Internetseite veröffentlicht werden darf.

Karl Leisner ist ab 1926 oft mit der Boxteler Bahn gefahren.

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Über die Seligsprechung von Georg Michael Wittmann hätte sich Karl Leisner sehr gefreut

Beitrag von Hans-Karl Seeger

Bischof Georg Michael Wittmann (* 22.1.1760 Finkenhammer bei Pleystein/Oberpfalz, † 8.3.1833) – Priesterweihe 21.12.1782 in Regensburg – Subregens u. Pro­fes­sor 1788 – Regens des Regensburger Priesterseminars 1802 – Dompfarrer 1804 – Bischofs­weihe zum Weihbi­schof für das Bistum Regensburg 28.6.1829 – Ernennung zum Bischof von Re­gensburg 1.7.1832 – Tod vor dem Eintreffen der päpstli­chen Bestätigung – Er hat sich besonders in der Jugenderziehung verdient gemacht. – Eröffnung des Selig­spre­chungs­prozesses 1956

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / gemeinfrei

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Brot für den Tag 11

Impuls von Hans-Karl Seeger

Mittwoch 14.8.2001

Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen? (Joh 10,32)

Den Nationalsozialisten war Karl Leisners gute Jugendar­beit ein Dorn im Auge. Seit 1936 schon führten sie über ihn eine Gestapo-Akte in Düsseldorf. 1939 fanden sie einen Anlaß, ihn festzusetzen. Johann Krein, ein Mitpati­ent von Karl Leisner in St. Blasien, berichtete 1946:

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Brot für den Tag 10

Impuls von Hans-Karl Seeger

Dienstag 13.8.2002

Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht (Joh 10,25)

Was Jesus empfand, als man ihm nicht glaubte, erfuhren auch vieler seiner Jünger. Ähnlich erging es auch Karl Leisner. Schon 1933 spürte er, daß Adolf Hitler nicht der richtige Mann für Deutschland sei. Am 26. Juni schrieb er in sein Tagebuch:

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Ein Heiligsprechungsverfahren wird auch für Karl Leisner schwerer

Artikel von Hans-Karl Seeger

Unter der Überschrift „Ohne ein ,klares Eingreifen des Herrn’ gehe es nicht – Papst hält am Wunderbeweis für Heiligsprechungen fest – Die Heiligsprechungskongregation in Rom feiert ihren 50. Geburtstag: Aus diesem Anlass erinnerte Papst Franziskus die Kurienbehörde noch einmal daran, was alles für eine Kanonisation notwendig ist. Fest steht: Es wird nicht leichter“ berichtete katholisch.de am 12. Dezember 2019 über die absolute Voraussetzung für eine Heiligsprechung. Erforderlich ist demnach der „Nachweis eines Wunders […], das nach dem Tod des ,Dieners Gottes’ auf dessen Fürsprache gewirkt wurde“.

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