Archiv für den Autor: Hans-Karl Seeger

Brot für den Tag 38

Impuls von Hans-Karl Seeger

Mittwoch 29.11.2006

Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker. (Jes 2,2)

Verhandlungen zwischen dem Vatikan in Rom und der Reichsregierung in Berlin brachten den Priestern in den Konzentrationslagern einige Erleichterungen. Sie wurden alle im KZ Dachau zusammengeführt und bekamen dort sogar eine eigene Kapelle. Das war etwas ganz Besonderes, aber der Zutritt war nur den Priestern gestattet, für Laien war sie absolut verboten, eine Zeitlang sogar den polnischen Priestern. Nach der Befreiung des KZ am 29. April 1945 durch die Amerikaner bauten die polnischen Häftlinge auf dem Appellplatz ein riesiges Kreuz auf.

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Karl Leisner war bis kurz vor seinem Tod politisch interessiert

Artikel von Hans-Karl Seeger

In der F.A.Z. vom 25. Juni 2020 berichtete Andreas Kilb unter der Überschrift „Auftakt zum Zeitalter der Angst – Eine Ausstellung in Cecilienhof erzählt die Geschichte der Potsdamer Konferenz“ über die Sonderausstellung in Potsdam.

Link zur Online-Version des Artikels

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Brot für den Tag 37

Impuls von Hans-Karl Seeger

Dienstag 28.11.2006

Wenn ihr aber trotzig seid und euch weigert, werdet ihr vom Schwert gefressen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen. (Jes 1,20)

An diese Jesajastelle mag Karl Leisner gedacht haben, als die Bewacher im KZ Dachau am Tag der Befreiung, am 29. April 1945, von den Amerikanern gefangengenommen wurden.

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Nußzweig für Sent Jan

Artikel von Hans-Karl Seeger

Am 24. Juni 1962 überreichten mir als Niederrheiner aus Kleve im Priesterseminar in Münster die Rhenanen (Priesterkandidaten vom Niederrhein) wieder zu meinem Namenstag einen Nußbaumzweig.

Ich schrieb am Abend dazu in mein Tagebuch:
Diesmal habe ich auch meinen schon lang gefaßten Vorsatz ausgeführt und bin der Bedeutung des Nußzweiges mal nachgegangen. Wenn auch etwas Aberglaube dahinter stecken mag, so sollte man das wenige Brauchtum des Nordens doch weiter pflegen.

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Brot für den Tag 36

Impuls von Hans-Karl Seeger

Montag 27.11.2006

Weh dem sündigen Volk, der schuldbeladenen Nation, der Brut von Verbrechern, den verkommenen Söhnen! (Jes 1,4)

Wir wissen nicht, ob Karl Leisner diese Jesajastelle im Konzentrationslager gelesen hat; wenn es aber so war, hat er dabei sicher an die Nationalsozialisten gedacht. Fünfeinhalb Jahre hat er im KZ verbracht.

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Brot für den Tag 35

Impuls von Hans-Karl Seeger

Samstag 28.5.2005

… stammt es [das Werk] aber von Gott, so könnt ihr sie [die Anhänger Jesu] nicht vernichten (Apg 5,39)

Der Pharisäer Gamaliël war ein kluger Mann und daher beim ganzen Volk angesehen. Ihn trieb nicht blinde Wut gegen die Anhänger Jesu um. Seine Überlegungen führten zu dem Schluß, alles, was sich nach dem Tode Jesu getan habe, könne ein Werk Gottes sein.

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Brot für den Tag 34

Impuls von Hans-Karl Seeger

Freitag 27.5.2005

Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apg 5,29b)

Die Juden von Jerusalem waren durch das Leben und die Verkündigung der Apostel beunruhigt. Sie hofften deren Einfluß durch Kerkerhaft zu unterdrücken Aber da hatten sie sich getäuscht; denn Gott und nicht den Menschen galt der Gehorsam.

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Karl Leisner und Peter Wust

Artikel von Hans-Karl Seeger

Unter der Überschrift „Peter Wust: Ein offensiv Bekennender – Peter Wust sah die Rückkehr der Metaphysik. Zum 80. Todestag des Münsteraner Philosophen“ schrieb Stefan Hartmann in der Wochenzeitung Die Tagespost vom 26. März 2020 ein kurze Biographie über Peter Wust und erwähnt Karl Leisner als dessen „faszinierten Hörer“.
Link zum Artikel

Foto: gemeinfrei

 

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Brot für den Tag 33

Impuls von Hans-Karl Seeger

Donnerstag 26.5.2005

Selbst die Kranken trug man auf die Straßen hinaus und legte sie auf Betten und Bahren, damit, wenn Petrus vorüberkam, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen fiel (Apg 5,15)

Die Begegnung mit Jesus hatte heilende Kraft. Viele Menschen wurden geheilt. Ihr Glaube hat ihnen geholfen. Auch von den Aposteln und Jüngern Jesu ging Heilkraft aus. Wie die Apostelgeschichte berichtet, wollte Simon der Magier ihnen diese Kraft abkaufen (Apostelgeschichte 8,18ff). Was verleiht gläubigen Menschen heilende Kraft? Was heilt sie?

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