Archiv für den Autor: Hans-Karl Seeger

Ergänzung zu „Karl Leisner und seine Lieder“ (8)

Ergänzung von Hans-Karl Seeger

Prof. em. Matthias Kreuels hat darauf hingewiesen, daß auf der IKLK-Homepage die Lebensdaten zu Josef Diewald nicht korrekt sind. Somit bedarf es auch einer Korrektur in der Lebens-Chronik zu Karl Leisner in Band 5, S. 3384.

Sehr geehrte Damen und Herren,
die auf Ihrer Homepage „Karl Leisner und seine Lieder (8)“ unter „Das Singeschiff“ genannten Weiterlesen

Begegnung mit Karl Leisner auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela

Artikel von Hans-Karl Seeger und Gabriele Latzel

Am heutigen Fest des Hl. Viktor und seiner Gefährten erinnern wir an die Entstehung und Entwicklung der kirchlichen Pilgerherberge in Hospital de Órbigo mit dem Oratorium Carlos Leisner, die seit 2007 offiziell den Namen „Albergue Parroquial de Peregrinos Karl Leisner“ trägt. Gegenüber dem St. Viktor Dom in Xanten mit dem Grab des Seligen Karl Leisner findet sie Erwähnung auf der Jakobusstele des Europarates am Michaelstor. Dort heißt es unter anderem:
„Nicht zuletzt, da Karl Leisner sich schon früh mit den christlichen Wurzeln Europas befasst hat, machte der Internationale Karl Leisner-Kreis (IKLK) sein Andenken auf dem Jakobsweg bekannt. 2001 wurde das Oratorium in der Pilgerherberge in Hospital de Órbigo auf sein Patrozinium geweiht.
Seit 2007 trägt die Herberge den Namen ,Albergue Parroquial de Peregrinos Karl Leisner‘.“

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Zum Tod von Hippolyte Simon

Artikel von Hans-Karl Seeger

Als Hippolyte Simon (* 25.2.1944 in St. Georges-de-Rouelly/Manche/F, † 25. 8.2020 in Caen/Calvados/F) am 22. Februar 1996 zum Bischof von Clermont ernannt und am 4. Mai geweiht wurde, wußte er nichts über Bischof Gabriel Piguet (* 24.2.1887, † 3.7.1952), der Karl Leisner im KZ Dachau am 17. Dezember 1944 zum Priester geweiht hatte.

 

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Ergänzungen zu „Veröffentlichte Beiträge zum 75. Todestag von Karl Leisner“

Artikel von Hans-Karl Seeger

 

 

ERGÄNZUNGEN

Zu „Promisglauben“

Am 17. Dezember 1944 weihte der ebenfalls in Dachau inhaftierte Bischof des französischen Bistums Clermont, Gabriel Piguet, mit Erlaubnis von Leisners Heimatbischof Graf von Galen …
Erlaubnis des Heimatbischofs Clemens August Graf von Galen von Münster:
Mein lieber Herr Karl Leisner! Auf die Anfrage vom 23. Septem­ber, die ich heute erst er­hielt, erwidere ich Ihnen, daß ich gern meine Zustimmung gebe, daß die heilige Hand­lung dort vollzogen wird. Voraus­set­zung ist, daß alles sicher gültig und für später nach­weisbar geschieht. Gott gebe sei­nen Segen dazu! Mit den be­sten Grüßen an alle lieben Mit­brüder und Segen, den 29. Okto­ber 1944 † Clemens August

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L’OSSERVATORE ROMANO berichtete über Karl Leisner

Artikel von Hans-Karl Seeger

L’OSSERVATORE ROMANO brachte am 21. August 2020 einen Artikel von Barbara Just über Karl Leisner.

Dieser bereits in der Rheinischen Post, Redaktion Kleve vom 12.08.2020 und in der Katholischen SonntagsZeitung – Regensburger Bistumsblatt vom 8./9. August 2020 erschienene Artikel (s. Aktuelles vom 13. August 2020) bedarf einiger Ergänzungen, die in der Lebens-Chronik zu Karl Leisner ausführlich dargestellt sind:
Karl Leisner – Tagebücher und Briefe – Eine Lebens-Chronik
5 Bände – Herausgegeben von Hans-Karl Seeger und Gabriele Latzel im Auftrag des Internationalen Karl-Leisner-Kreises (IKLK) unter besonderer Mitarbeit von Christa Bockholt, Hans Harro Bühler und Hermann Gebert – Kevelaer 2014

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Karl Leisner im StiftsMuseum Xanten

In zwei Vitrinen sind im Museum Originale von Karl Leisner zu besichtigen.

Quelle des Fotos: StiftsMuseum

Stiftszeitung Xanten – Ausgabe 17 – Dezember 2019, Seite 4
NEUE VITRINE IM RAUM 10
Erinnerungen an Karl Leisner
Das StifstMuseum hat im Raum 10 zwei neue Vitrinen installiert. Darin befinden sich Erinnerungsstücke an Karl Leisner (1915-1945). Leisner, der im Jahr 1996 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen wurde und der in der Krypta des Xantener Doms bestattet ist, wurde im Jahr 1944 im KZ Dachau heimlich zum Priester geweiht. Nur 30-jährig verstarb er 1945 an den Folgen seiner Haft. In einer Vitrine befinden sich die Kasel, die Leisner bei der Priesterweihe trug, sowie sein Messkelch. In einer kleineren Vitrine sind Erinnerungsstücke an den jungen Geistlichen ausgestellt, darunter eines seiner zahlreichen Tagebücher und Original-Gebetszettel aus Dachau. Die Erinnerungsstücke wurden dem StiftsMuseum Xanten im Jahr 2014 [2013] von Leisners Schwester zur Aufbewahrung übergeben.

Quelle der Fotos: Udo Erbe

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Brot für den Tag 39

Impuls von Hans-Karl Seeger

Donnerstag 30.11.2006

Der Herr geht ins Gericht mit den Ältesten und den Fürsten seines Volkes: Ihr, ihr habt den Weinberg geplündert; eure Häuser sind voll von dem, was ihr den Armen geraubt habt. (Jes 3,14)

Die Nationalsozialisten horteten im KZ Dachau alle Schätze, die sie den Häftlingen abgenommen hatten. Vor allem den Besitz der Juden rissen sie an sich.

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