Archiv für den Autor: Hans-Karl Seeger

Brot für den Tag 5

Impuls von Hans-Karl Seeger

Donnerstag 28.6.2001

Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen (Apg 13,15)

Es war früher üblich, daß nicht nur der zu Weihende sich durch Gebet und Fasten auf die Spendung der Weihe vorbe­reitete, sondern auch der Weihende. Als am 17. Dezember 1944 Karl Leisner im KZ Dachau von dem französischen Bi­schof Gabriel Piguet zum Priester geweiht wurde, erleb­ten beide die Kargheit des KZ und wurden unfreiwillig zu Hungernden.

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Brot für den Tag 4

Impuls von Hans-Karl Seeger

Mittwoch 27.6.2001

Im selben Augenblick schlug ihn [Herodes] der Engel des Herrn, weil er nicht Gott die Ehre gegeben hatte (Apg 12,23)

Was Herodes für Petrus, das war Adolf Hitler für Karl Leisner. Während der junge Priester, im KZ Dachau zum Priester geweiht, von den Amerikanern befreit wurde, nahm sich Adolf Hitler, der sich als der größte Führer aller Zeiten betrachtete, in Berlin das Leben und ließ sich verbrennen.

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Brot für den Tag 3

Impuls von Hans-Karl Seeger

Dienstag 26.6.2001

Die Gemeinde aber betete inständig für ihn [Petrus] zu Gott (Apg 12,5)

Was Petrus widerfuhr, geschah auch Karl Leisner. Am 9. November 1939, nach einer Bemerkung zum Attentat auf Adolf Hitler am 8. November in München, wurde Karl Leis­ner in St. Blasien, wo er seine Lungentu­berkulose aus­heilte, verhaftet und kam ins Gefängnis von Freiburg.

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Brot für den Tag 2

Impuls von Hans-Karl Seeger

Montag 25.6.2001

In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal Chris­ten (Apg 11,26)

Es brauchte einige Zeit, bis die Menschen in Jesus von Nazareth den verheißenen Messias erkannten. In der griechischen Sprache ist der Messias der Christus, der Gesalbte. Die Heiden in Antiochia gaben den Anhängern dieses Jesus von Nazareth den Namen Christen.

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Brot für den Tag 1

Impuls von Hans-Karl Seeger

Sonntag 24.6.2001

Die Worte des Herrn sind lautere Worte, Silber, ge­schmolzen im Ofen, von Schlacke geschieden (Ps 12,7)

Psalm 12 gehört zu den Klageliedern. Die Getreuen Gottes leiden an den gottlosen Zuständen im Volk. Sie rufen nach göttlichem Eingreifen. Ihnen ruft der Prophet Worte des Heiles zu. Diese Worte sind lauter wie im Schmelz­ofen gereinigtes Silber.

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Vor 55 Jahren starb Vater Wilhelm Leisner

Justizoberinspektor Wilhelm Johannes Josef Leisner (* 26.9.1886 in Goch, katho­lisch ge­tauft 3.10.1886 in Goch St.-Maria-Magdalena, Taufpaten Wilhelm Töne u. Johanna Thöne­ßen, † 13.10.1964 in Kleve) – Einträge in den Personalaus­weisen von 1953 u. 1963: Größe: 176 cm, Farbe der Augen: blau, unveränderliche Kennzeichen: keine – Besuch der katholi­schen Volks­schule in Goch 1896–1900 – anschließend Besuch der Rektoratsschule in Goch – Schulwechsel in die Untertertia des Gymnasiums in Kleve 16.4.1902 – Mittlere Reife Ostern 1905 – Berufseintritt am Gericht in Kleve – anstelle von zwei Jah­ren Dienst­pflicht in Preußen Beginn des Wehrdienstes als sog. Einjährigfrei­williger beim Infanterie-Leibre­giment in München 1.10.1910/1911 – „überzähliger Gefrei­ter“ 18.5.1911 – „über­zähliger Unteroffizier“ 15.7.1911 – Wechsel zur Reserve 30.9.1911 – Vizefeldwebel der Reserve 13.5.1912 – Die Teilnahme an Übungen beim Infanterie-Leibre­giment in den fol­genden Jahren zeigt, daß er die Beförderung zum Reserveoffi­zier anstrebte. Das für den 16.7.1913 gedachte Patent zum Reserveoffizier wurde am 11.5.1918 ausgehändigt.

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Abschied von der Karl Leisner-Homepage

Geschichte wird aus Schlüsseldaten und Momenten, die eine neue Ära einleiten, geschrieben.
Nachdem ich 2001 angefangen habe, über Karl Leisner auf der Homepage www.karl-leisner.de zu berichten, beende ich die Betreuung der Homepage am 13. Oktober 2019 mit einem Artikel über seinen Vater Wilhelm Leisner. Mein besonderer Dank gilt Gabriele Latzel, die mich während der gesamten Zeit bei der Arbeit an der Homepage sehr unterstützt hat.
Wir sind sehr froh, in Udo Erbe, dem Sekretär des IKLK, eine Person gefunden zu haben, die diese Homepage jetzt weiterführt.

 

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Neues Buch von Hans-Karl Seeger

Nach seinem Buch „SEHNSUCHT, aber wonach? Eins zu werden mit mir selbst und mit allem, was ich nicht bin“ erscheint im November 2019 in demselben Kleinverlag „nick emotion Medienproduktion Nicole Dick e.K. / Billerbeck 2019“ – ISBN: 978-3-943884-08-1 – sein neues Buch mit dem Titel „Was mich ärgert, hat mit mir zu tun! – Dieser ,Seeger-Spruch’ und weitere Lebensweisheiten kommentiert von Hans-Karl Seeger“.

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Vor 75 Jahren starb Jakob Küppers

 

Jakob Küppers (* 22.7.1873 in Goch, † beim Luftangriff auf Kleve 7.10.1944) – Eintritt ins Collegium Borromaeum in Münster 24.4.1895 – Prie­ster­weihe 18.3.1899 in Münster – Kaplan in Kleve St. Mariä Himmelfahrt 1899–1909 – Kaplan in Keve­laer 1909–1918 – Pfarrer in Kleve (Kapitelstr. 8) 25.9.1918 – Definitor 1922 – Dechant 21.12.1926 – Propst h. c. 1943 – Karl Leisner hatte eine besondere Beziehung zu Jakob Küppers; denn dieser gehörte zu den wichtigen Priestern in seinem kurzen Leben. Er ließ ihn immer wieder in den Briefen aus dem KZ Dachau an seine Familie grüßen und schrieb ihm auch mehrmals persönlich einen Beibrief von dort.

 

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