Kategorie-Archiv: Aktuelles 2019

Karl Leisner und Wilhelm Emmanuel von Ketteler

Bischof Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler (* 25.12.1811 in Münster, † 13.7.1877 in Burghausen/Oberbayern) – Priesterweihe 1.7.1844 in Münster – Bischofsweihe zum Bischof von Mainz 27.7.1850 – Wegbereiter der Soziallehre Papst Leos XIII. – einer der Haupt­führer der Kirche im Kulturkampf – För­derer der So­zialreformen u. der aktiven staatlichen Sozialpolitik – aus Protest gegen das Vorgehen der preußischen Regierung im Kölner Kirchenstreit Austritt aus dem preußi­schen Staats­dienst 1838

 

 

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Ein Zeitschriftenartikel über Karl Leisner von 1950 kehrt zu seinem Autor zurück

Aus den Mitteilungen der Vizepräsidentin des IKLK Monika Kaiser-Haas

Monika Kaiser-Haas hatte in ihrem Urlaub Staatsminister a. D. Prof. Dr. Hans Maier getroffen. Später schrieb sie ihm:
„Auf dem Katholikentag in Münster, nach Ihrer eindrucksvollen Rede in Köln im Maternushaus für Herrn Prälat Moll und in Bayreuth nach dem Wolfgang-Wagner-Gedenkkonzert sprachen wir jeweils kurz über meinen Onkel, den Seligen Karl Leisner aus Kleve. Sie erinnerten sich dabei an einen Artikel in [der Zeitschrift] ‚Der Fährmann’.“

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Im Limburger Dom sprach Kurt Kardinal Koch Pater Richard Henkes SAC am 15. September 2019 selig

Pater Richard Henkes SAC (* 26.5.1900 in Ruppach/Koblenz, † 22.2.1945 im KZ Dachau) – Eintritt bei den Pallottinern 24.9.1919 – Erste Profeß 25.9.1921 – Priesterweihe 6.6.1925 in Limburg – Er kam wegen regimekritischer Predigten am 10.7.1943 ins KZ Dachau und suchte sein Arbeitsfeld auf dem Zugangsblock 17. Seine Asche wurde von Richard Schneider aus dem KZ geschmuggelt.

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Vor 85 Jahren wurde Karl Leisner Diözesanjungscharführer

Karl Leisner in Ommerborn

Karl Leisner machte in der Jugendbewegung „Karriere“. Vom Gruppenmitglied über den Gruppenführer und Bezirksjungscharführer stieg er auf bis zum Diözesanjungscharführer, einem Führer der Jungschar auf Diözesanebene. Dieses Amt hatte man erst 1934 eingerichtet, und Karl Leisner war der erste, der diese Stelle besetzte, was in der Zeit des aufstrebenden NS-Staates nicht ungefährlich war. Ab 1936 führte die Gestapo auch eine Akte über ihn.

Aus der Zeitschrift „Der Läufer“:
In diesen Tagen jährt sich wieder einmal der Tag, an dem Karl Leisner, der erste Diözesanjungscharführer unseres Bistums, das hohe Ziel seines Lebens erreichte: die Priesterweihe (Der Läufer, Nr. 12, Dezember 1953).

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Vor 40 Jahren starb Heinrich Tenhumberg

Bischof Heinrich (Heini) Tenhumberg (* 4.6.1915 in Lünten, † 16.9.1979) – Abitur am Gymnasium Paulinum in Münster – Eintritt ins Collegium Borromaeum in Münster 1.5.1934 – Karl Leisners Schön­stattgruppen­führer im Collegium Borromaeum in Münster – Auf­nahme in den Apostolischen Bund von Schönstatt 8.9.1936 – Priesterweihe 23.9.1939 in Münster – Aushilfe in Ossenberg 1939–1940 – Kaplan in Marl-Brassert 9.2.1940 – Mi­litärdienst als Sanitäter (1943 in Stralsund) u. englische Kriegsgefangenschaft 1942–1945 – Vikar in Frecken­horst 1945–1947 – Dom­vikar 1947 – Domkapitular 1954 – Bi­schofs­­weihe zum Weihbischof für das Bistum Münster 20.7.1958 – Bi­schof von Mün­ster 7.7.1969 bis 16.9.1979
Quelle des Fotos: Karl Leisner-Archiv

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Karl Leisner und die Große Viktortracht 1936 in Xanten

Bischof Clemens August Graf von Galen vor dem Dom in Xanten 1936

Während der Viktortracht in Xanten hielt er seine erste bedeutende Predigt gegen den Nationalsozialis­mus.

Karl Leisner hat an der Viktortracht 1936 teilgenommen und einiges dazu im Tagebuch festgehalten. 30 Jahre später wurden seine Gebeine während der  Großen Viktortracht 1966 in der Krypta beigesetzt.

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