Kategorie-Archiv: Aktuelles

Nachruf auf Pfr. em. Ernst Geerkens | † 19.09.2020

Herr Pfarrer em. Ernst Geerkens wurde am 1. August 1929 in Wachtendonk‑Wankum geboren und am 16. März 1957 von Bischof Dr. Michael Keller in Münster zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe wirkte er als Kaplan an der Basilika und Propsteikirche St. Viktor, Xanten. 1960 wurde er Kaplan an der Unterstadtkirche St. Mariä Empfängnis in Kleve. Von 1966 bis 1969 war er Kaplan an St. Joseph in Münster (Hammer Straße). 1969 wurde er Pfarrer an St. Anna, Kleve-Materborn. Von 1971 bis 1973 war er zusätzlich Rektoratsverwalter in Kleve (Reichswalde) Herz Jesu. 1979 wurde er Leiter des Pfarrverbandes Kleve.

Quelle des Fotos

Nach seiner Emeritierung im Jahre 2002 zog er in das ehemalige Wohnhaus der Familie Leisner in Kleve. Dort richtete er die „Karl-Leisner-Begegnungsstätte“ ein. Es war ihm ein Herzens- anliegen, Besucherinnen und Besucher mit dem Lebens- und Glaubenszeugnis des seligen Karl Leisner (1915 – 1945) bekannt zu machen.

Außer im Stadtgebiet Kleve übernahm er auch gerne Vertretungen in den Kirchen der Pfarrei St. Antonius Abbas in Kranenburg (Nütterden, Frasselt und Mehr). Fast eineinhalb Jahrzehnte war er Regiopräses der Schönstattbewegung am Niederrhein. Aus dem „Liebesbündnis“ mit Maria und der Verbundenheit mit dem seligen Karl Leisner schöpfte er Kraft für seinen priesterlichen Dienst. Aus gesundheitlichen Gründen zog er 2019 in das Seniorenhaus Burg Ranzow in Kleve-Materborn. Er starb am 19. September 2020 im Dialysezentrum Kleve

Todesanzeige Pfr. em. Ernst Geerkens

 

Der Internationale Karl-Leisner-Kreis e.V. Kleve (IKLK) verliert mit ihm ein herausragendes und geschätztes Mitglied. Seit 1978 hat er dem IKLK die Treue gehalten. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Die Mitglieder des Präsidiums und des Beirates.  

Weiterlesen

StiftsMuseum Xanten — Dr. Udo Grote im Ruhestand

Dr. phil. Udo Grote, der Diözesankonservator und Direktor der Domkammer des St.-Paulus-Dom in Münster sowie der Kustos des Dom St. Viktor und Leiter des Stiftsmuseums, der Stiftsbibliothek und des Stiftsarchivs in Xanten wurde im August in den Ruhestand verabschiedet.
Er sorgte dafür, dass viele Exponate aus dem Leben und Wirken des seligen Karl Leisner 2013 / 2014 in das StiftsMuseum Xanten kamen.

 

Quelle des Fotos: © Bistum Münster

 

Weiterlesen

Zum Tod von Hippolyte Simon

Artikel von Hans-Karl Seeger

Als Hippolyte Simon (* 25.2.1944 in St. Georges-de-Rouelly/Manche/F, † 25. 8.2020 in Caen/Calvados/F) am 22. Februar 1996 zum Bischof von Clermont ernannt und am 4. Mai geweiht wurde, wußte er nichts über Bischof Gabriel Piguet (* 24.2.1887, † 3.7.1952), der Karl Leisner im KZ Dachau am 17. Dezember 1944 zum Priester geweiht hatte.

 

Weiterlesen

Nachtrag zum 75. Todestag von Karl Leisner

Unsere Vizepräsidentin, Monika Kaiser-Haas, war am Todestag (12.08.) als Vertreterin der Familien Leisner und Haas im Waldsanatorium Planegg in der Gemeinde Krailling. Die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul haben wieder eine würdige Gedenkfeier (wegen Corona nur im kleinen Kreis) organisiert. Lesen Sie bitte den schönen Bericht von Monika Kaiser-Haas.

Quelle des Fotos: Monika Kaiser-Hass
v.l.n.r.: Schwester M. Raymund; Schwester Oberin M. Epiphania; Monika Kaiser-Haas

Planegg_75. Todestag

 

Quelle des Fotos: Monika Kaiser-Haas
Wenn Sie die beiden Fotos anklicken bekommen Sie eine Vergrößerung.

Das Foto zeigt die Karl-Leisner-Büste, die von dem Münchener Bildhauer und Maler, Prof. Dr. Josef Alexander Henselmann, geschaffen wurde. Das Mahnmal ist im Park des Waldsanatoriums bei Planegg zu sehen.

Ergänzungen zu „Veröffentlichte Beiträge zum 75. Todestag von Karl Leisner“

Artikel von Hans-Karl Seeger

 

 

ERGÄNZUNGEN

Zu „Promisglauben“

Am 17. Dezember 1944 weihte der ebenfalls in Dachau inhaftierte Bischof des französischen Bistums Clermont, Gabriel Piguet, mit Erlaubnis von Leisners Heimatbischof Graf von Galen …
Erlaubnis des Heimatbischofs Clemens August Graf von Galen von Münster:
Mein lieber Herr Karl Leisner! Auf die Anfrage vom 23. Septem­ber, die ich heute erst er­hielt, erwidere ich Ihnen, daß ich gern meine Zustimmung gebe, daß die heilige Hand­lung dort vollzogen wird. Voraus­set­zung ist, daß alles sicher gültig und für später nach­weisbar geschieht. Gott gebe sei­nen Segen dazu! Mit den be­sten Grüßen an alle lieben Mit­brüder und Segen, den 29. Okto­ber 1944 † Clemens August

Weiterlesen

L’OSSERVATORE ROMANO berichtete über Karl Leisner

Artikel von Hans-Karl Seeger

L’OSSERVATORE ROMANO brachte am 21. August 2020 einen Artikel von Barbara Just über Karl Leisner.

Dieser bereits in der Rheinischen Post, Redaktion Kleve vom 12.08.2020 und in der Katholischen SonntagsZeitung – Regensburger Bistumsblatt vom 8./9. August 2020 erschienene Artikel (s. Aktuelles vom 13. August 2020) bedarf einiger Ergänzungen, die in der Lebens-Chronik zu Karl Leisner ausführlich dargestellt sind:
Karl Leisner – Tagebücher und Briefe – Eine Lebens-Chronik
5 Bände – Herausgegeben von Hans-Karl Seeger und Gabriele Latzel im Auftrag des Internationalen Karl-Leisner-Kreises (IKLK) unter besonderer Mitarbeit von Christa Bockholt, Hans Harro Bühler und Hermann Gebert – Kevelaer 2014

Weiterlesen

Veröffentlichte Beiträge zum 75. Todestag von Karl Leisner

Gestern haben sich Verwandte, Freunde und Förderer sowie die Mitglieder des IKLK e.V. in Deutschland und dem europäischen Ausland anlässlich des 75. Todestages von Karl Leisner erinnert.

Zuvor gab es eine Gebetsinitiative mit der Novene zur Heiligsprechung von Karl Leisner, die von unserer Vizepräsidentin und Nichte von Karl Leisner, Frau Monika Kaiser-Haas, ins Leben gerufen wurde.

Lesen Sie nachfolgend einige Berichte, die wir zur Veröffentlichung erhalten haben. Radio Horeb hat am Gedenktag ein Interview mit Frau Kaiser-Haas geführt.

 

Weiterlesen

Ein Gebet an neun Tagen um die Fürsprache des Seligen Karl Leisner — 9. Tag

9. Tag
Karl Leisner – ein Glaubenszeuge und Vorbild für unsere Zeit
Den Text dazu lesen Sie bitte nach der Einleitung.

Am Fest des Heiligen Jakobus (25. Juli 1945) schreibt Karl Leisner seine letzte Tagebucheintragung:
„Segne auch, Höchster, meine Feinde.“
Karl Leisner ist Glaubenszeuge und Vorbild für unsere Zeit. Seine letzte Tagebucheintragung ist gleichsam sein Vermächtnis, Aufruf zur Versöhnung gegen Hass und Gewalt, wie er sie erduldet hatte, Ausdruck seiner gelebten Nächstenliebe und sein Appell zur Versöhnung der Völker in einem christlichen Europa.

Möge unser Gebet in dieser schweren Zeit der Corona Pandemie mit zur Hoffnung beitragen und uns im Glauben und der Liebe bestärken.

Wir beten die Novene in Vorbereitung auf den 75. Todestag (12. August 2020).
Das Vorwort stammt von unserer Vizepräsidentin, Frau Monika Kaiser-Haas. 

Weiterlesen