Kategorie-Archiv: Allgemein

Wie Karl Leisner in Kleve, so Bernhard Lichtenberg in Berlin

DOMRADIO.DE berichtete am 3. Juni 2019: „Neues Berliner Denkmal für Hitler-Gegner Lichtenberg enthüllt – Erinnerungsstätte für seligen Dompropst.“

An den Berliner Dompropst und Hitler-Gegner Bernhard Lichtenberg erinnert ein neues Denkmal. Die Doppel-Stele mit gelbem „Judenstern“ wurde auf dem Vorplatz der Katholischen Liebfrauenschule in Berlin-Charlottenburg enthüllt.

rbb24 vom 4. Juni 2019 – Denkmal für Bernhard Lichtenberg – Von Nazis deportierter Pfarrer wird für Einsatz für Juden geehrt

Evangelischer Pessedienst – Bernhard-Lichtenberg-Denkmal in Berlin enthüllt

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Finden die Olympischen Spiele 2036 in Berlin statt?

Olympiastadion in Berlin

Die Frage wird gegensätzlich beantwortet: Andreas Geisel ist dafür, Horst Seehofer dagegen.

DER TAGESSPIEGEL vom 3. Juni 2019 behandelte das Thema unter dem Titel „Olympische Spiele in Deutschland? Andreas Geisel kontert Horst Seehofers Einschätzung zur Bewerbung für 2036“.

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Seligsprechung von Pater Richard Henkes SAC am 15. September 2019

Pater Richard Henkes SAC (* 26.5.1900 in Ruppach/Koblenz, † 22.2.1945 im KZ Dachau) – Eintritt bei den Pallottinern 24.9.1919 – Erste Profeß 25.9.1921 – Priesterweihe 6.6.1925 in Limburg – Er kam wegen regimekritischer Predigten am 10.7.1943 ins KZ Dachau und suchte sein Arbeitsfeld auf dem Zugangsblock 17. Seine Asche wurde von Richard Schneider aus dem KZ geschmuggelt. Am 25.5.2003 wurde für Richard Henkes in Lim­burg der Seligsprechungs­prozeß einge­leitet und ebendort am 23.1.2007 abgeschlossen.

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Neues Buch über Martin Niemöller

Martin Niemöller (* 14.1.1892 in Lippstadt, † 6.3.1984 in Wiesba­den) – Heirat mit Else Niemöller, geb. Bremer (* 20.7.1890, † 7.8.1961) 20.7.1919 – evangelischer Theologe – als Seeoffizier Kommandant eines U-Bootes im Ersten Weltkrieg – Theo­logiestudium in Mün­ster 1919 – Pfarrer in Berlin-Dahlem 1931 – Er rief im Herbst 1933 zur Gründung eines Pfarrer-Notbundes auf, der sich gegen die Ausgrenzung von Christen jü­di­scher Her­kunft aus dem kirchlichen Leben und ge­gen die Ver­fälschung biblischer Lehre durch die na­tional­soziali­stischen Deutschen Christen wehren sollte. Aus diesem Notbund ging die Be­ken­nende Kirche hervor. Er zählte zu deren aktivsten Mitglie­dern. Die Entlassung von evangelischen Geist­lichen jüdischer Herkunft lehnte er ab. Ab 1934 stand er unter Beob­achtung der Geheimen Staats­polizei. Er wurde am 1.7.1937 ver­haftet, Anfang 1938 zu sie­ben Monaten Festungs­haft verurteilt und anschließend als persönlicher Gefangener Adolf Hitlers ins KZ Sachsenhausen gebracht. Am 11.6.1941 kam er ins KZ Dachau in den „Eh­renbunker“. Am 4.5.1945 wurde er auf der Evakuierungs­fahrt vom 24.4.1945 nach Südti­rol in Nieder­dorf/Villabassa/I be­freit. Nach Ende des Krieges war er führend an der Neuord­nung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beteiligt. Von 1947–1964 war er Kirchenpräsident der Evange­lischen Kir­che in Hessen und Nassau, 1954 Präsident der Deutschen Friedensgesellschaft, 1961 Präsi­dent des Ökumenischen Rates der Kirchen, und ab 1976 bekleidete er das Amt des Ehren­vorsitzenden dieser Institution. Als überzeugter Pazifist war er bis zu seinem Tod in der Friedensbewegung tätig.

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons / Autor: J.D. Noske/Anefo / CC BY-SA 3.0 (abgerufen 28.04.2017)

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Cove Niemöller

 

Karl Leisner ist Martin Niemöller im KZ Dachau nicht begegnet; denn der bedeutende evangelische Theologe war im „Eh­renbunker“ untergebracht. Aber indirekt kam er mit ihm in Berührung, als sein bereits entlassener Freund Pater Otto Pies SJ Martin Niemöller in einem Brief erwähnte.

P. Otto Pies SJ von Rottmannshöhe am 24. April 1945 an Karl Leisner im KZ Dachau:
Die kürz­lich mitgeteilte Anord­nung über die Auflö­sung der Oberschule [des Kom­man­danturar­restes] wurde er­neut bestätigt.[1] Ge­stern war Frau Nie­möller in derselben An­gele­genheit[, der Entlassung ihres Man­nes,] hier (brachte mir Grüße von [Jo­sef] Neunzig und [P.] Maurus [Münch OSB, die beide bereits entlassen waren]).
[1] Am 24.4.1945 begann im KZ Dachau die Evakuierung des Kommandanturar­restes mit den Sonderhäftlingen, zu denen u. a. Martin Niemöller und Karl Leisners Weihebischof Gabriel Piguet ge­hörten.

Siehe auch Aktuelles vom 31. Oktober 2017 – Karl Leisner war ein großer Ökumeniker.

Vor 210 Jahren starb Joseph Haydn

 

Joseph Haydn (* 31.3.1731 in Rohrau/A, † 31.5.1809 in Wien) – Kompo­nist – Zu sei­nen berühmtesten Werken zählt „Die Schöpfung“.

Unter dem Titel „Alles zum Thema Joseph Haydn“ gibt meinbezirk.at einen ausführlichen Überblick über Veranstaltungen und Berichte anläßlich des 210. Todestages des Komponisten.

Siehe auch Haydn-Haus Eisenstadt.

 

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Ahnung des Unendlichen

Wolfgang Amadeus Mozart (* 27.1.1756 in Salzburg/A, † 5.12.1791 in Wien) – Kompo­nist der Wiener Klassik

Unter der Überschrift Ahnung des Unendlichen – Warum hat Wolfgang Amadeus Mozart eine solch immense Wirkung auf Literatur, Musik und Philosophie der Romantik gehabt? In Würzburg stellt sich das Mozartfest bald mit berechtigtem Aufwand dieser Frage“ berichtete Jan Brachmann in der F.A.Z. vom 20. Mai 2019 über die Veranstaltung.

Online-Version des Artikels unter FAZ.NET vom 21. Mai 2019

Siehe auch  Mozartfest Würzburg.

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Vor 100 Jahren starb Friedrich Stummel

 

Friedrich Stummel (* 20.3.1850 in Münster – in der Überwasserkirche getauft, † 16.9.1919 in Kevelaer) – Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Ernst De­ger (1809–1885) u. Eduard Geb­hardt (1838–1925) – Er hatte 59 Schüler. In Münster schuf er im Prie­sterse­mi­nar das Altarbild „Verklärung Jesu“ und malte die Marienbasilika in Keve­laer aus.

 

 

 

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Zölibat weiter im Gespräch (6)

Kirche+Leben Netz am 22. Mai 2019 – Bewegung nach Amazonas-Synode im Herbst erwartet

Kirchenrechtler Schüller: In Deutschland bald verheiratete Priester

Nach Einschätzung des Kirchenrechtlers Thomas Schüller aus Münster wird es auch in Deutschland bald in der Kirche bewährte verheiratete Männer als Priester geben. In einem Interview mit der Bistumszeitung „Kirche+Leben“ aus Münster sagte Schüller, die überdeutliche Mehrheit der deutschen Bischöfe habe sich in dieser Richtung positioniert. „Warum sollten sie also nicht einen entsprechenden Antrag in Rom stellen?“, fragte der Theologe. „Das würde sicherlich wohlwollend geprüft.“

Link zum Artikel

VATICAN NEWS vom 17. Mai 2019 – D: Erzbistum beteiligt Laien an Leitung von Pfarreien

 

Das Erzbistum Köln will künftig Laien an der Leitung von Pfarreien beteiligen. Generalvikar Markus Hofmann stellte dem Pastoralrat in Bensberg ein Konzept vor.

Link zum Bericht

Christ in der Gegenwart vom 1. Juni 2019 hat Leserbriefe zum Thema Frauenpriestertum veröffentlicht.

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Frauendiakonat

 

VATICAN NEWS vom 4. Juni 2019 – D: Kardinal Kasper hält Priesterweihe von Frauen für unmöglich

 

Papst Johannes Paul II. habe „endgültig festgehalten“, dass die Kirche keine Vollmacht zur Priesterweihe von Frauen habe. Daran sehe sich auch Papst Franziskus gebunden, sagte Kardinal Walter Kasper der „Frankfurter Rundschau“ vom Dienstag.

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VATICAN NEWS vom 6. Juni 2019 – D: „Fast alle Priester haben Probleme mit Zölibat“

95 Prozent der Priester in Deutschland „halten sich nicht lebenslang an den Zölibat“. Das schätzt der Berliner Therapeut Joachim Reich in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“.

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VATICAN NEWS vom 6. Juni 2019 – D: „Weltkirche muss Zölibat und Frauenfrage klären“

Der Würzburger Bischof Franz Jung sieht in dem von den Bischöfen beschlossenen „synodalen Weg“ keinen Ort, um über die Frage der Weihe von Frauen oder den Zölibat zu entscheiden. „Einen wie auch immer gearteten deutschen Sonderweg kann ich mir nicht vorstellen.“

 

 

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VATICAN NEWS vom 6. Juni 2019 – D: „Frauenweihe in katholischer Kirche nicht möglich“

Der emeritierte Bonner Theologieprofessor Karl-Heinz Menke sieht „keinen gangbaren Weg“ in der katholischen Kirche zur Weihe von Frauen. „Es gibt Klärungsprozesse, die irgendwann definitiv abgeschlossen sind“, sagte er der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“.

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M Merkur.de vom 6. Juni 2019 – Papst hält an Ehelosigkeit fest

S*x im Urlaub? Insider rüttelt mit Statement über Zölibat wach: „95 Prozent der Priester …“

Link zum Artikel

 

 

Alle Artikel zu den Themen „Zölibat“, „Viri probati“, „Frauendiakonat“, „Frauenpriesterweihe“ und „Laien-Leitungspositionen“ finden sich unter folgendem Link.

Peer Gynt war für Karl Leisner ein Suchender

Henrik Ibsen (* 20.3.1828 in Skien/N, † 23.5.1906 in Kristiania/Oslo) – Schriftsteller, Maler u. Intendant – Er schrieb „Peer Gynt“ (1867).

Unter der Überschrift „Zwiebels Traum – David Lynch im Cirque du Soleil: Andreas Kriegenburg inszeniert in Frankfurt Ibsens ‚Peer Gynt’ in der deutschen Fassung von Peter Stein und Botho Strauß“ berichtete Sandra Kegel in der F.A.Z. vom 20. Mai 2019 über die Gestaltung der Aufführung.

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Siehe Peer Gynt von Henrik Ibsen – Deutsche Fassung von Botho Strauß und Peter Stein.

 

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